My SpreadShop is Online Now

live loud by laventura

Cheers my Dears,

I’m happy to announce that my SpreadShop is online now!

It has been a dream, vision and plan to design a shop connected to my latest book Live Loud & Suffer in Silence since I thought about writing the book.

With the help of Norman from NGraphix Design the quotes from the book got a really cool and unique look and you can purchase them now on t-shirts, hoodies, jackets, caps and more.

25% of my earnings will be donated to local mental health institutions, just like with the book.

Until 24th November you get 15% discount!!

I’m happy when you pop by. Feel free to share and send me feedback.

So long my dears,

xxx Gina.

Cheers my Dears und Hallo meine Lieben,

Ich freue mich sehr euch mitteilen zu können, dass mein SpreadShop nun online ist!

Es war ein Traum, eine Vision und ein Plan, so einen Shop in Verbindung mit meinem neuesten Buch Live Loud & Suffer in Silence aufzubauen seit ich überhaupt darüber nachgedacht habe, es zu schreiben.

Mit der Hilfe von Norman von NGraphix Design haben die Zitate aus dem Buch nun einen coolen und einzigartigen Look bekommen und ihr könnt sie auf T-Shirts, Kapuzenpullis, Jacken, Kappen und mehr kaufen.

25% meiner Einnahmen werden auch hier an lokale Institutionen gespendet, die Menschen mit mentalen Gesundheitsproblemen helfen, ebenso wie bei dem Buch.

Bis zum 24. November bekommt ihr noch 15% Rabatt!!!

Ich freu mich, wenn ihr mal vorbeischaut. Teilt es gern und sendet mir Feedback.

Auf bald, meine Lieben

xxx Gina.

#freelancefriday & #socialsaturday: Wir müssen reden!

Read in English

Hey meine Lieben,

wir müssen reden! Nehmt das hier als den #freelancefriday und gleichzeitig den #socialsaturday Post, denn es geht um Arbeit und es geht um Gesellschaft. Beides miteinander verwoben.

Nachdem ich Till Brönners Video auf Instagram gesehen und es geteilt habe und daraufhin eine lange und interessante Konversation mit einer Bekannten hatte (vielen Dank an dieser Stelle, Miss K.K.), ist mir bewusst geworden, dass es Zeit ist, das Schweigen zu brechen. Ich habe mich zwar schon in einem anderen Post zu den Herausforderungen des selbstständigen Daseins geäußert, eigentlich auch relativ direkt wie ich finde – Zitat: “Jeder Tag, an dem ich nicht arbeiten gehe, ist ein Tag, an dem ich kein Geld verdiene.” –, aber das hier geht noch weiter.

Also schnappt euch mal einen Tee oder Kaffee und setzt euch. Denn das hier ist wichtig.

Dass diese weltweite Krisensituation aufgrund der Pandemie jeden betrifft, ist sicherlich eine Tatsache, die ich nicht explizit erwähnen muss. Dass es Länder gibt, die wesentlich mehr leiden als wir hier im schönen Deutschland, respektive Europa, auch das ist uns (hoffentlich) allen bewusst. Dennoch und nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge, die Aufmerksamkeit bedürfen.

November – Lockdown Light sozusagen. Light… Für Gastronomen, Kulturschaffende, Kreative, Soloselbstständige und Freiberufler, die gesamte Event- und Unterhaltungsbranche und den mittelständischen Einzelhandel, der vielleicht nicht über einen florierenden Onlineshop verfügt, sicherlich alles andere als leicht.

Zum zweiten Mal rollt eine Welle über uns, die unaufhaltsam alles mitreißt, was nicht in der ein paar Monate weilenden Pause zum Luftholen wieder festgezurrt und verankert wurde. Viele Kneipiers, Hotelbetreiber und Gastronomen befürchten, dieses Mal nicht standhalten zu können. Ihr Lebenswerk dicht machen zu müssen. Viele Musiker, Autoren, Künstler, Theaterensembles, und weitere, die auf Touren, Lesungen, Auftritte, ja auf öffentliches Leben angewiesen sind, bangen um ihre Existenz.

Nein, das hier ist kein Aufschrei gegen Maskenpflicht und Hygieneregeln. Im Gegenteil. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die am meisten zu schützenden auch zu schützen.

Aber das hier ist ein Aufruf, da zu unterstützen, wo wir können. Und wir können. Wenn wir wollen.

Uns jetzt zurückzulehnen mit “Ja, was sollen wir da nur machen”, hilft keinem weiter. Wir haben Chancen. Kleine. Aber ein kleiner Stein im Wasser kann auch konzentrische Kreise schlagen.

Wenn ihr also nun meint, okay, Gina, was willst du jetzt, wie sollen wir denn helfen? Ich sag es euch.

Wenn ihr normalerweise jeden Sonntag mit der Familie bei eurem Lieblingsitaliener essen geht, dann behaltet es bei und bestellt jeden Sonntag bei Luigi, weil Luigi das braucht! Sch**ß mal auf Lieferdienst-Apps, bei denen er nicht gelistet ist. Bestellt bei ihm. Überwindet die Faulheit, mit drei Daumenklicks eine Alternative bei einer Kette gefunden zu haben, die mehr Rücklagen hat als Luigi sich je erträumen könnte. Danke.

Wenn ihr grad traurig seid, weil ihr nicht auf das Konzert eurer Lieblingsband könnt, dann kauft CDs, Vinyl, T-Shirts, Merch und beweist, dass diese Band eure Lieblingsband ist. Oder falls sie ein Online-Konzert mit Ticketverkauf starten, kauft ein Ticket. Ihr hättet das Geld auf dem Konzert ja eh gelassen.

Ich hör euch schon, ja aber wir bangen auch, wir müssen jetzt auch mehr aufs Geld achten. Ja, habt ihr recht. Sinnvoll. Guter Punkt. Aber kurze Rechnung und ich bin in Mathe echt schlecht: Wenn ihr für 80€ als Beispiel aufs Konzert gegangen wärt, nun das Geld zurückbekommen habt und es nicht in ein Onlineticket investieren wollt, aber eine Schallplatte oder ein T-Shirt für sagen wir 30€ erwerben könnt, dann sind das 50€ in eurer Tasche und 30€ bei Künstlern, die grad am abkacken sind und sicherlich schon länger nicht mehr vernünftig schlafen. Außer sie haben enorm viel Whiskey, Wein und Gin gebunkert.

Ihr liebt einen bestimmten PoetrySlammer, aber Slams sind abgesagt? Ich mach ne Wette, er hat Live-Aufzeichnungen auf CD oder Bücher geschrieben. Die 8€, die ihr für Eintritt gezahlt hättet, investiert sie, indem ihr das Buch kauft. Ja, aber das kostet mehr als der Eintritt. Sorry, ich hab die Brezel und das Bier, das ihr auf dem Slam verzehrt hättet und das Busticket/Spritgeld/Parkgeld nicht dazu gerechnet 😉 wir nähern uns trotz Mathedefizit denke ich dem, worauf ich hinaus will.

Um Himmels Willen, nein, bitte, wenn ihr grad selbst auf Messers Schneide steht, bitte investiert nicht euren letzten Knopf, um anderen zu helfen, dann helft euch bitte erst selbst. Denn nur wenn ihr habt, könnt ihr geben. Aber wenn ihr ein bisschen was habt, dann gebt, denn wisst ihr was? Das kann Existenzen retten! Was, die schnöden 8€ sollen etwas ändern? Ja man, denn wenn 100 Leute sagen, meine 8€ ändern nichts, dann sind das 800€, die nichts verändern können.

Aber wisst ihr was? Selbst wenn ihr nicht einen Cent ausgeben könnt, könnt ihr unterstützen. Wie? Indem ihr eure Social-Media-Kanäle zum Teilen von Inhalten eurer Lieblingskünstler nutzt. Jetzt sagt ihr, ja aber Gina, ich hab doch nur 20 Follower, was soll das bringen. Ich sag es nochmal: Kon.zen.tri.sche..Krei.se, meine Freunde. Wenn einer eurer Follower auf dem Profil des Künstlers landet, vielleicht mal durchscrollt und interessante Inhalte findet, diese wieder teilt, etc. pp., sind wir beim berühmt berüchtigten Schneeballeffekt und ihr habt gar keine Ahnung, was für einen Unterschied das machen kann. Und, ich mein, tut es euch weh? Es kostet keinen Cent, nur drei Daumenklicks beim Sch… äh, Zähneputzen. Im Vergleich zu den Unmengen kostenloser Inhalte, die die Soloselbstständigen, Künstler & Co. euch zur Verfügung stellen, ist das ein minimaler Aufwand, der aber unter Umständen große Wirkung zeigen kann.

Wenn ihr nun sagt, ja aber Moment, die ganzen kostenlosen Inhalte, die wir bekommen, dazu sind die ja alle gar nicht verpflichtet, das gehört ja zu deren Marketing, dann müssen wir hier mal eins klarstellen: Nein, sie müssen das nicht tun. Sie tun das aus Überzeugung. Und aus Marketing, klar. Aber zumeist wohl aus Überzeugung. Weil sie etwas zu sagen haben. Und es teilen wollen. Weil sie überzeugt sind, dass da etwas drin ist, was anderen helfen kann, etwas geben kann. Und sie verlangen selten etwas zurück. Weil oftmals ein “Bitte unterstützt mich in dieser Zeit und kauft mein Album/mein Buch” schon fast wie Betteln eines Bittstellers herüberkommt. Wobei es einfach nur eine Bitte ist. Und wer vorher kostenlose Inhalte en masse konsumiert hat und nun abschätzig die Nase rümpft, wenn ein Künstler beispielsweise eine solche Bitte äußert und ihn erbärmlich oder Bettler nennt, der möge bitte nun mein virtuelles Wohnzimmer verlassen. Merci.

Kocht euch mal n zweiten Kaffee oder brüht einen weiteren Tee auf. Wir sind noch nicht am Ende.

Wir müssen auch über Weihnachten reden. Mal abgesehen davon, dass es zum jetzigen Zeitpunkt fraglich ist, wie genau unsere Familienfeiern aussehen werden, würde ich gern beim Thema bleiben und mit euch über Geschenke sprechen.

Auch hier mein Appell: Bitte denkt und kauft und investiert sinnig. Wenn ihr normalerweise am ersten Weihnachtstag bei Luigi die Scampi al Forno essen geht, dann bestellt sie dieses Jahr nach Hause. Wenn das Familienfotoshooting, das ihr so gern verschenken wolltet, dieses Jahr nicht umsetzbar ist, kauft bitte einen Gutschein bei dem Fotografen/der Fotografin. Wenn ihr selbst nicht super begabt in DIY-Projekten seid und nicht unbedingt einen Nachttisch selber zimmern könnt, dann durchstöbert etsy oder sonstige Plattformen oder schaut bei eurem lokalen Tischler vorbei, der sich diesen Wünschen in professioneller Weise annehmen kann.

Ich bitte oder dränge euch nicht, mehr Geld zu investieren als geplant, schreibe keine Spendenaufrufe für all die Miseren dieser Welt, denn wenn es danach ginge, könnte mein Herz jeden Tag bluten und ein jeder von uns könnte für das Wohl der Welt oder zumindest für eine kleine Linderung sein ganzes Gehalt plus alles Ersparte spenden. Ich bitte euch lediglich bei den Investitionen, die ihr eh tätigen wolltet, zu schauen, ob es nicht Alternativen gibt, bei denen ihr Menschen, die grad wirklich in der Patsche stecken, helfen könnt besser über die Runden zu kommen, anstatt es großen Konzernen in den Rachen zu werfen, die einmal schlucken, genüßlich rülpsen und sich zufrieden zurücklehnen, weil sie wissen, dass es für sie ein Morgen geben wird. Anders als viele der Kleinunternehmer, Selbstständigen und Mittelständler. Ja, vielleicht kostet der Kalender der Einzelunternehmerin 3€ mehr, aber diese 3€ sind gut investiert, glaubt mir. Und wenn sie nur für das Pfund Kaffee sind, das sie morgens aus dem Bett kommen lässt, um euren Kalender herzustellen und mit individuellem Touch zu verzieren.

Und wer nun sagt, tja, der oder diejenige hätte sich das vorher überlegen sollen und eben nicht Selbstständige*r oder Künstler*in werden sollen, den bitte ich nochmal in sich zu gehen. Der eine wird Krankenschwester aus Überzeugung, was eine Festanstellung mit sich bringt, der andere steigt ins Familienunternehmer ein und vertreibt Produkte, weil er die Familientradition aufrechterhalten will, und kann sich selbst ein monatliches Gehalt zahlen, der nächste wird Musiker, Autor, Fotograf aus Überzeugung und Leidenschaft, um der Gesellschaft einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Und diese Branche ist zumeist weit entfernt von Festanstellungen und geregeltem Einkommen.

Und ich frage euch: Wie sähe euer Leben aus ohne die Bücher, die ihr gelesen habt? Ohne die Fotografien von Landschaften, die eure Träume beflügeln und euch an andere Orte bringen? Ohne die Musik, die euch durch den letzten Liebeskummer oder den großen Moment eures Lebens begleitet hat? Ohne das handgemachte, mittlerweile zerknitterte Lesezeichen, das ihr von Omi geschenkt bekommen habt? Ohne die handgemalte Postkarte, die eure Freundin von einem Künstler erworben und mit dem schönsten Zitat eures Lieblingsautoren verziert hat, welche euch immer an die Tiefe eurer Freundschaft erinnert?

Wenn irgendwas davon einen Gedanken an ein bestimmtes Lied oder eine bestimmte Sache geweckt hat und ihr wollt, dass all das auch “danach” (wann immer das sein und wie immer es aussehen wird) noch möglich ist, dann bitte ich euch inständig: Beginnt, wo ihr seid, benutzt, was ihr habt und tut, was ihr könnt.

Und wenn es nur das Teilen eines Inhalts ist.

Konzentrische Kreise.

mit Liebe, Hoffnung und Dankbarkeit im Herzen

Gina.

PS: Ich werde mich hierzu auch nochmal auf dem Balkon räuspern. Haltet also gern die Augen offen.

#freelancefriday & #socialsaturday: We need to talk!

Auf Deutsch lesen

#freelancefriday: We need to talk

Cheers my dears,

we need to talk! Take this as a #freelancefriday and a #socialsaturday post, as it is concerned with work and society. Both intertwined.

After having watched a video on Instagram from a German jazz musician, in which he talks about the artists and people from the event and entertainment industry suffering through the current crisis, and following that having had a conversation with an acquaintance (thanks for this, Miss K.K.), I decided it’s time to break the silence. I mean, I already talked quite directly about the risks and challenges of being a freelancer in another post – quote: “Every day that I don’t go to work is a day that I don’t earn money.” – but this here goes deeper and further.

So get yourself a tea or coffee and sit down. Because this is important.

We are all affected by the current crisis, that’s nothing new and nothing I should need to have to point out explicitly. And us living here in Germany or Europe, we’re still well off and should be grateful for it. Nevertheless, some things and circumstances need our attention.

Now in November at least here in Germany, it’s gonna be a Lockdown Light so to say – not so “light” and easy for all the small businesses, people working in gastronomy, the entertainment industry, freelancers, artists. Especially if they don’t have a well running online shop or if they live from selling products and services that are not able to be digitalised.

Second time this year that an uncontrollable wave threatens to wash away everything that hasn’t been fixed and anchored in the few months we had to gasp air. Many pub or restaurant owners and small business people fear having to close their facilities, not just for a month, but forever. Shut down and close their life work. Many musicians, authors, artists, theatre ensembles and others whose work is depending on tours, readings, performances, yeah, on social life, fear for their financial existence.

No, this post doesn’t aim to protest against masks and hygienic rules. To the contrary. They are necessary to save and protect the ones that need to be protected most.

But it’s a plea to support where we can. And we can. If we want to.

Saying “Well, what can one do, eh” right now, doesn’t help anyone. We have chances and options. Small ones. But also a small pebble in a sea can cause concentric circles.

If you’re now wondering, well, Gina, what is that you want, what should we do? I’m gonna tell you.

If you normally take your whole family out to your favourite Italian restaurant on a Sunday, then stick to that and order your favourite dish from Luigi every Sunday, because Luigi needs that! Eff the delivery apps that don’t have him listed, call him and order directly. Get over your laziness of finding an alternative that’s accessible with three clicks and don’t invest your money into big chains that already have more savings than Luigi could ever dream of, okay? Thank you.

If you’re said because you’re unable to visit the concert of your favourite band, buy CDs, vinyl, t-shirts, Merch and prove that it’s your favourite band. Or if they offer an online-concert with tickets, get your ticket. You would have spent the money anyway.

I hear you now, but we’re also struggling and need to take better care of our money. Yes, you are right. Absolutely. Good point. But let me calculate real quickly and I’m really bad at maths: If you normally would have spent let’s say 80 bucks on a ticket for the concert and you were refunded now due to cancellation of said concert, but you could purchase a vinyl or a t-shirt for let’s say 30 bucks, then it’s 50 bucks in your pocket and 30 in the pockets of your favourite artists, who are really effed and probably haven’t been sleeping well for a while now. Unless they hamstered ish loads of whiskey, wine and gin.

You love a particular poetry slammer but slams are dismissed? Well, I bet they have live recordings on CD or already published a book or two. Take the 8 bucks you would have invested in the live show and buy the book. But the book is more expensive than 8 bucks! Sorry, I forgot the pretzel and the beer plus the bus ticket/gas money/parking ticket you would have paid that night 😉 despite my lack of skills in maths I think you’re getting what I’m aiming at, huh?

For heaven’s sake, no, please, if you are struggling massively financially right now and your financial existence is at stake, please don’t invest your last button to help others, but help yourself first. Only if you have, you can give. But if you have a little, then give, cause you know what? That can save financial existences, and in some cases lives. What, 8 bucks are changing something? Yes, because if 100 people say that their 8 bucks won’t do anything, that’s 800 bucks that can’t do anything.

But you know something else? Even if you don’t have one spare cent, you can still help and support. How? By using your social media accounts to share contents of your favourite artists. Now you’re saying but Gina, I only got 20 followers, that’s not gonna be of any use. Even if I might repeat myself, I’m gonna say it again: con.cen.tric…cir.cles my friends. If one of your followers sees what you shared and clicks on the profile, finds valuable content and shares it again, we end up in the popular snowball effect and you might never now what kind of effects that can have. And I mean, does it hurt you? It doesn’t cost a penny, only three clicks while you’re taking a sh… bath. In comparison to the massive amount of free content you’re provided with by small businesses, artists & co. that’s a minimal effort, which might have a huge effect.

If you say now, hold on a minute, all this free content we get, well, they’re not obliged to provide it, it’s part of their normal marketing, then we have to get one thing straight: No, they don’t have to do it. They do it out of conviction. And for marketing reasons, sure. But mostly out of conviction. Because they have something to say. And they want to share it. Because they are convinced that it might help others, that there is something in it for someone. And rarely do they ask for something back in return. Because oftentimes a “Please support me during this time and buy my album/my book” is perceived as begging. While it’s just an appeal. And if you consumed free content en masse before and now are turning up your nose at those artists pleading for support and you call him pathetic or beggar, then please leave my virtual living room immediately. Merci.

Get another coffee or tea, my dears, we’re not finished yet.

We need to talk about Christmas, too. Besides the fact that it’s uncertain right now how exactly we’re gonna celebrate our family gatherings this year, I’d like to stick to the topic and talk about gifts and presents.

Another plea from my side: Please think, buy and invest wisely. If you normally would go to Luigi on the 25th to get your Scampi al Forno with all your family, then order from him on that day. If the family photo shoot you wanted to gift is cancelled due to restrictions, buy a voucher from the photographer to get your photos when it’s possible again. If you’re not super talented yourself in doing DIY projects and cannot timber a night table yourself, then search on etsy or other platforms or talk to your local carpenter who can make your idea a reality in a professional manner.

I don’t urge or press or ask you to spend more money than planned, I don’t ask you to donate to heal all the misery in the world, because – let’s be honest – when it comes to that, my heart could bleed every day and everyone of us could donate all their income and savings to ease the pain of the world. I just ask you to take a closer look at the investments you wanted to make anyway and to make sure whether there are alternatives which would help people who are really in need of support right now. You could help them make ends meet rather than throwing your money into the mouths’ of big companies that belch one time and smirk, knowing that there is gonna be a tomorrow for them. Unlike many small business owners, freelancers and artists. Yes, maybe the handmade calendar does cost 3 bucks more but believe me, they are well invested. And if it’s only for the coffee to get the small business owner out of bed to design your personal calendar.

And if you say now, well, they should have thought about things like that before becoming a freelancer or an artist, I ask you to hold your breath for a second. One person becomes a nurse out of conviction, which includes a permanent position. The other steps into the traditional family business, sells products to keep the tradition and is able to pay themselves a regular monthly income. The other becomes a musician, author, photographer out of conviction and passion to contribute cultural value to society. And these jobs rarely ever include permanent positions or regular incomes.

And I ask you: What would your life look like without the books you read? Without the photographs of landscapes that take you to places you’ve never visited and make you dream? Without the music that got you through your last heartbreak or that was the anthem to your big joyful moment? Without the handmade bookmark gifted to you by granny? Without the handmade and designed post card that you got from your best friend, on which she wrote a quote from your favourite author and that reminds you of the depth of your friendship whenever you look at it?

If any of these things resonates with you and now you got a song in your head, and if you want these things to still exist “when it’s over” (whenever that might be and whatever it might look like), then I beg you: Start where you are, use what you have, do what you can.

Even if it’s just sharing content, a post, a story.

Concentric Circles.

with love, hope and gratitude in heart

Gina.

PS: I’m gonna speak about it on the balcony, too, so keep an eye open.

#writerswednesday: A Pinch of Truth

Cheers my dears,

it’s been a while… Nearly three months – let that sink in, 3 months – since I published my second book Live Loud & Suffer in Silence and that was also the last time I posted on here and showed new plants on the balcony.

Especially in times like these I consider it important to share a pinch of truth here.

Did I plan to take a pause after publishing? Heck no! My plan was to produce IGTVs and videos and content to market the book, to share more of it with you, to dive fully into advertising it and to show you the deeper meaning and aim of this book project. Also, I wanted to start writing the German version asap.

But here’s the truth: I underestimated the amount of energy it took from me to write this book. I always said it wasn’t a walk in the park writing it – and by the way: reading it isn’t either – but I definitely underestimated the amount of time I’d need to recharge my batteries. It took a lot, if not all of me, as I do structure my stories analytically, yes, but I write them from a place where I AM every character I write. Can you imagine? I feel every emotion they feel, I walk every step they walk, I do not watch them break down, I break down with them. And that to me is an authentic way of writing. But it is also draining. Like a lot!

Could I have pushed more, forced myself to produce more content and market it well? Probably yes. But where would I be now then? Another truth: These times with the pandemic going on affected many of us. Freelancers as much, if not a bit more, as small businesses, big companies and entrepreneurs. And as you might already know from my #freelancefriday posts, yes, I am a freelancer, too. So besides being drained from my book project (which doesn’t generate a bunch of money and provides me with financial prosperity – which isn’t its aim anyway as my aim is to generate money to donate it) also some projects I acquired beforehand were stopped or cancelled due to the uncertainty the pandemic confronted us with. Trying to acquire new projects in unstable times like these is a challenge of its own, as you might be able to imagine. And guess what, that is draining, too.

And as I aim for more realness and transparency on the internet, I thought it’d be the right step to share this pinch of truth with you. It’s not easy “being real” in this superficial world of hearts and likes and “wows”, but you know, I can’t write a book called Live Loud & Suffer in Silence, which is a cynical comment as my characters suffer quite loud in these stories and then pretend everything is perfectly polished fine. Because reality looks different than a post-processed picture from one of my shoots, different from the well placed items I position for twenty minutes and I take 30 shots of until I decide which one to post. And it does take a leap of faith to show your face without make-up in an IGTV these days, to sit down not looking, feeling or being your best and taking this realness to proceed in times where people go to plastic surgeons to look more like their filtered version. (small film recommendation: The Social Dilemma; available on the big streaming platform with x at the end)

But I think it’s necessary to break this cycle to move forward and although I don’t have many followers, I want to use all my platforms to talk about these things as well.

I’d like you to know that I’m grateful for your support, by purchasing the book, reading it, taking your time to send me feedback. That shows me that all the sleepless nights and every ounce of energy I invested in this project was so worth it. Because it gave something to someone. And that’s what I’m writing for.

Please stay a little more patient with me. Right now I’m regaining a fresh creative vibe and I aim to get back to frequent blog posting and to prepare a virtual book reading for you, so please stay tuned on my YouTube channel, too. I hope you find something in my work that gives you something.

More to come, my dears. 

So long

 

xxx

Out Now: Live Loud & Suffer in Silence

My new book is now available on Amazon!

I’m happy to announce that my new book Live Loud & Suffer in Silence is now available on Amazon!
You find me beyond grateful for the support I received these past months that I have been working intensely on birthing this book baby.
Writing it wasn’t a walk in the park and reading it won’t be either.
But I claim it’s a good read. I share the blurb with you:

Take your torch and brace yourself
it might get dark when you dive deep

These texts are not about the sunny side of life.
Rather, they deal with the scenes that are staged in the shadows, that don’t fit into tiny polished squares to be presented on the virtual pin board of one’s life. These are the stories that rarely are the first ones you tell someone on a second date, the ones that you try to hide, the ones that rarely see the sunlight, the ones that aren’t easy to narrate, the ones that yet and still are part of life.

This book aims at shifting the untold stories from the shadows into the light. Because they are worth it. Because they need to be accepted as part of life. Because they deserve to be told.

A compelling collection of 13 pieces of prose framed by thematically linked lines of poetry and resonating rhymes

25% of my royalties will be donated to local mental health institutions that help people suffering from mental health issues, going through crises and needing help.

So, if you decide to purchase it – as an ebook or paperback – know that you’re supporting a good cause too.
You can find the book here, yes right HERE

If you decide to buy and read it and decide it’s a good read, I’d love if you took some of your precious time to rate it and write a review.
It’s also participating in the StorytellerUK2020 contest from kindle and your feedback contributes to shedding light onto the topics discussed in the book for a broader audience.

Thanks for your precious time and attention

Loads of love,

Gina.

#freelancefriday: 3 Quick Home Office Tipps

Auf Deutsch lesen

#freelancefriday: Quick Home Office Tipps

Cheers my dears,

weekend is near and maybe you’re looking forward to it, as you’re having a rough and tough week behind you.
Enjoy it!

During these turbulent times many people have been transferred from their regular work space into home office and for many that wasn’t as easy peasy and yeah! as it might sound.
Kudos and respect to everyone, who has a whole family including children (that don’t go to kindergarten or school right now) around them and still manages to get home office done!
Frankly, I have no effing idea how you do it, but if you have tipps and tricks and advice to share, please leave them in the comments, I bet your way of dealing with this struggle and still staying sane might be beneficial for some readers here.

I heard from friends that the first three to four day up to a week were troublesome for them, so the first days they basically only worked half days as the rest was used to figure out to combine private and professional life in one and the same environment.
And I do understand that it’s a tricky thing, especially if you’re someone craving and now really missing that 9 to 5 structure.
To be honest, I’m not one of them, but I do understand that you struggle.

So, I have some tipps I’d like to share with you, especially if you really miss your daily 9 to 5.
Some I read, some I heard from friends, some are based on my own experience and common sense.
To be fair, I haven’t perfected or perfectly optimised my home office work schedule in detail, although most of my work is done from home, except for courses and workshops. But we are all students of life and we’re all learning and will keep on doing so. So why not learn and grow together?
It’s more fun, I guess.

Well, here we go:

#1 SPACE
If anyhow possible, try to establish a designated work space!
In case you don’t already have a home office or a working space including desktop and office chair, etc., that is.
Don’t work from bed or sofa. Preferably use the kitchen table or if you have a dining room with a table, use that one.
I mean, in your office you would work in an upright seated position, I assume, so try to rebuild that at home.
Also, try to keep it clean from distractions. So, don’t have your grocery shopping list and the book you read as pastime next to your work calendar and your laptop.
Use the rooms and spaces you have by their names. And only repurpose one of them, not all of them.
You’d like to keep private private and only have one professional space.

#2 TIME SCHEDULE
Version A
If you’re a defender of the creed “If you never go to work, you never leave work” (which to my mind holds some truth and demands absolute discipline if you don’t want to end up checking and answering your mails at 10 p.m.), you might want to create a schedule.
Again, this won’t be easy, as your spouse might ask you in between wether you need something from the grocery store or you yourself might feel the urge to “just go quickly”, which would not happen in your professional habitat.
So, if you’re someone, who absolutely needs this structure of going to work, working, break, working, going home, how about trying this:
Get up in the morning and get ready as if you were to leave for work. Take your self-made coffee to go, put a jacket on and take a walk around the block. 20 minutes or more or less and pretend it’s your commute to work. Tune yourself into work mode, order your tasks for the day, etc.
When you come home, go directly to the space you created for work, or if that is your usual way, go to the kitchen first and grab a cuppa and then go. Then try to work exactly the time as you normally would and take your break at the time you normally would.
If you normally spend your break outside, go outside. If you normally write your shopping list during your break, do that.
Try to do the same things as usual. And finish work when you normally would.
Then take a walk again and make it your commute from work to home. That way you might be able to trick your brain into separating private from professional environment, although technically it’s the same space.
Oh, and shut the laptop before you leave and put it aside or into your laptop bag! No re-opening, no working after you come back home!!

Version B
If you’re someone who doesn’t need these strict schedules, but who even enjoys getting up at 5 a.m., working for an hour, taking a break for a workout, meditation or yoga or something, then go back to work, breakfast, etc., so if you’re able to scatter your working hours throughout the day, I still recommend having a designated work space and to definitely have a time when to stop work.
And I also recommend to set that in your brain early enough.
For instance, I personally don’t start my day off by saying “I’m gonna end work at five today” or something like that, but I have my tasks for the day that I need/want to achieve* and during work I get a feeling of how long it’s gonna take me. In the early afternoon I normally get a feeling for it and then I tell myself “Okay, today it’s gonna be six”, I hope you get the idea. As said, I myself am working on that.

* concerning to-do lists and time and task management, I already wrote a blogpost about it and on my balcony I have an IGTV about how I work with to-do lists and calendars

#3 WEEKEND IS WEEKEND
I know, this goes together with space and time, but really, on a Friday, put your work stuff aside and use the weekend for pastimes, zoom calls with friends, walks, running errands, like you normally would.
That’s one of the biggest lessons I learned, especially during this time, but that’s a longer story. I myself take this time right now to really make up my mind concerning working hours, structure, task & time management and how to have some me-time and something like a true weekend. (something like, because mostly, I use my free time for creative projects, haha)
And I can only invite you to learn this lesson with me.

So, these were just some quick tipps.
Of course there is more to it and everything depends on your situation, like do you live alone or do you have a roomie or spouse living with you, do you have children, in which branch do you work etc. and I’m well aware of that.
I couldn’t cover it all here, but please feel free to share your insights, opinions and questions in the comment section below.

My offer to you
If you struggle with getting organised or to make some time for yourself or anything like that, please feel free to contact me.
I’d like to help and if my experience and my mind can be of any service, I offer this to you right now.
These times aren’t easy, so let’s help each other out.

Just contact me and we can schedule a 30 minute zoom or Skype and we can see if and how I can help you.

How do you cope with home office?
Let me know in the comments below.

I hope you found something useful in this post.

So long, my dears

xx

#freelancefriday: 3 Schnelle Tipps fürs Home-Office

Read in English

#freelancefriday: Schnelle Home Office Tipps

Hey meine Lieben,

das Wochenende naht und vielleicht freut ihr euch schon drauf, weil ihr eine lange und anstrengende Woche hinter euch habt.
Genießt es!

In turbulenten Zeiten wie diesen sind viele von ihrem normalen Arbeitsplatz ins Home Office gewandert (worden) und für viele war es nicht so einfach und cool, wie es vielleicht klingen mag.
Hut ab und Respekt für jeden, der eine ganze Familie inklusive Kinder (die momentan weder Kindergarten noch Schule besuchen können) um sich hat und dennoch irgendwie das Home Office rockt!
Ohne Sch..erz, ich hab absolut keine Ahnung, wie ihr das schafft, aber falls ihr Tipps und Tricks und Ratschläge habt, wie man da durchkommt ohne den Verstand zu verlieren, teilt sie gern hier in den Kommentaren. Ich wette, das könnte einigen Lesern hier echt helfen.

Ich hab von Freunden gehört, dass die ersten drei bis fünf Tage aus dem Alltagsrhythmus raus und rein ins Arbeiten von Daheim die schwierigsten waren. Also haben sie die ersten Tage quasi nur halbtags gearbeitet, weil die andere Hälfte dafür draufging, herauszufinden, wie zum Henker man Privatleben und Berufsleben splittet und vereint, während man in ein und demselben Umfeld ist.
Und ich verstehe, dass das echt knifflig sein kann, besonders, wenn ihr zu denen gehört, die den normalen 8-Stunden-Arbeitstag brauchen und nun vermissen.
Um ehrlich zu sein, ich gehöre nicht dazu, aber ich verstehe, dass es euch verrückt macht und umtreibt.

Also habe ich mal ein paar Tipps zusammengeschrieben, die ich gern mit euch teilen möchte, besonders wenn ihr den durchgeregelten Arbeitsalltag vermisst.
Manche davon habe ich gelesen, andere von Freunden gehört und manche basieren auf meiner eigenen Erfahrung und gesundem Menschenverstand.
Um ehrlich zu sein habe ich selbst meinen Home Office Plan weder perfektioniert noch im Detail optimiert, obwohl ich die meisten Arbeiten von daheim erledige. Aber wir sind alle Schüler des Lebens und lernen stetig und werden dies auch weiter tun. Also, warum sollen wir nicht zusammen lernen?
Macht doch mehr Spaß, würd ich sagen.

So, los geht’s:

#1 RAUM SCHAFFEN
Wenn irgendwie möglich, richtet euch einen definierten Arbeitsplatz ein!
Natürlich gilt das nur, wenn ihr nicht eh schon ein Home Office oder ein Arbeitszimmer oder dergleichen habt.
Arbeitet nicht im Bett oder vom Sofa aus. Vorzugsweise setzt euch an den Küchentisch oder falls ihr ein Esszimmer habt, an den Tisch dort.
Ich mein, auf der Arbeit arbeitet ihr tendenziell ja auch in einer aufrecht sitzenden Position, nehme ich an. Versucht also, das zuhause nachzubilden.
Am besten haltet ihr diesen Arbeitsplatz frei von Ablenkungen. Also, habt nicht euren Einkaufszettel und das Buch, das ihr zum Vergnügen lest, direkt neben eurem Arbeitskalender und dem Laptop.
Nutzt die Räume ihren Namen entsprechend und sorgt dafür, dass ihr nur einen umfunktioniert, nicht alle.
Ihr solltet versuchen das Private privat sein zu lassen und nur einen berufsbezogenen Platz zu haben.

#2 ZEITPLAN
Version A
Falls ihr Verfechter der Ansicht “Wenn du niemals zur Arbeit gehst, kommst du auch nie von der Arbeit heim” seid (welche sicherlich eine ordentliche Portion Wahrheit beinhaltet und echt viel Disziplin verlangt, wenn ihr nicht abends um zehn noch Arbeitsmails checken und beantworten wollt), dann solltet ihr euch einen Zeitplan überlegen.
Auch das wird nicht unbedingt leicht, weil euer Partner vielleicht mittendrin fragt, ob ihr was vom Supermarkt braucht oder ihr selbst geneigt seid “nur mal eben schnell hinzugehen”, was in eurem normalen Arbeitsalltag nicht passieren würde.
Wenn ihr also jemand seid, der diese Struktur von zur Arbeit gehen, arbeiten, Pause, arbeiten, nach Hause gehen seid, wie wäre es hiermit:
Steht morgens auf und macht euch fertig, wie ihr es auch machen würdet, wenn ihr zur Arbeit geht. Nehmt euch euren Tee oder Kaffee im Thermobecher mit und dreht eine Runde um den Block. 10 oder 20 Minuten oder mehr oder weniger und tut so, als sei dies euer Weg zur Arbeit. Stellt euren Kopf auf Arbeit ein, geht die Aufgaben des Tages durch, etc.
Wenn ihr heimkommt, geht direkt zu eurem hergerichteten Arbeitsplatz oder, falls das euer normaler Rhythmus ist, macht einen Abstecher in die Küche und nehmt euch einen Kaffee und geht dann zum Arbeitsplatz. Versucht dann genau so lange zu arbeiten, wie ihr es normalerweise tätet und nehmt die Pause dann, wann ihr es normalerweise auch tut.
Wenn ihr regulär eure Pause draußen verbringt, geht raus. Wenn ihr sie normalerweise dazu nutzt euren Einkaufszettel zu schreiben, macht das.
Versucht den Tag möglichst so zu gestalten, wie ihr es immer macht.
Und nach getaner Arbeit dreht wieder eine Runde um den Block und tut so, als sei dies euer Heimweg nach der Arbeit. So könnt ihr euer Gehirn vielleicht austricksen eine Grenze zwischen Arbeit und Privat zu ziehen, obwohl es offensichtlich ein und dasselbe räumliche Umfeld ist.
Oh, und klappt den Laptop zu bevor ihr rausgeht oder räumt ihn weg oder packt ihn in eure Tasche! Nicht wieder öffnen, keine Arbeit mehr, wenn ihr heimkommt! !

Version B
Wenn ihr zu denen gehört, die nicht unbedingt einen ganz so strikten Zeitplan braucht, sondern es eher genießt um 5 Uhr aufzustehen, für eine Stunde zu arbeiten, dann eine Pause zu machen fürs Training, Meditation oder Yoga oder dergleichen, also wenn ihr es schafft eure Arbeitsstunden über den Tag zu verteilen, empfehle ich euch trotzdem einen definierten Arbeitsplatz und euch eine Zeit zu setzen, zu der ihr Feierabend macht.
Und ich empfehle euch, diese Zeit früh genug festzusetzen.
Ich persönlich beispielsweise starte meinen Tag nicht mit dem Gedanken “heute arbeite ich bis fünf” oder so, aber ich habe meine Aufgaben für den Tag geordnet, die ich erreichen muss/will* und während ich arbeite, bekomm ich eine Idee, wie lange es mich in etwa kosten wird. Am frühen Nachmittag kann ich dann meist eine genaue Zeit benennen und sag mir “Okay, heute dauert es bis sechs”, ich hoffe, ihr versteht. Wie gesagt, auch ich arbeite noch daran.

* zum Thema To-Do-Listen und Zeit- und Aufgabenmanagement habe ich bereits einen Blogpost geschrieben und auf dem Balkon findet ihr ein IGTV, in dem ich erkläre, wie ich mit To-Do-Listen und Kalendern arbeite

#3 WOCHENENDE IST WOCHENENDE
Ich weiß, es geht eigentlich mit Raum und Zeit einher, aber ernsthaft, an nem Freitag packt euer Arbeitszeug beiseite und nutzt euer Wochenende für Freizeit, Zoom-Anrufe mit Freunden, Spaziergänge, Einkäufe, wie ihr normalerweise würdet.
Das ist eine der größten Lektionen, die ich gelernt habe, besonders in dieser Zeit, aber das ist eine längere Geschichte. Ich persönlich nutze die Zeit momentan dazu, mir Gedanken über Arbeitszeit, Struktur, Aufgaben- und Zeitmanagement zu machen und dennoch genügend Zeit für mich zu haben und sowas wie ein richtiges Wochenende. (“sowas wie”, weil ich meine Freizeit dann doch meist für kreative Projekte nutze, haha)
Und ich kann euch nur einladen, diese Lektion mit mir zu lernen.

So, das waren nur ein paar schnelle Tipps.
Natürlich gehört noch eine Menge mehr dazu und hängt von eurer Situation ab, lebt ihr alleine oder habt ihr einen Mitbewohner oder Partner, habt ihr Kinder, in welcher Branche arbeitet ihr, etc., das ist mir bewusst.
Alles konnte ich jetzt hier nicht abdecken, aber teilt eure Ansichten, Einsichten, Meinungen und Fragen gern unten in den Kommentaren.

Mein Angebot für euch
Solltet ihr Schwierigkeiten haben euch zu organisieren, strukturieren und im Home Office einzufinden, Zeit für euch freizuschaufeln oder etwas in die Richtung, kontaktiert mich gern.
Ich helfe gern und falls meine Erfahrung und meine Denke hilfreich sein können, möchte ich euch das jetzt gerne anbieten.
Diese Zeiten sind nicht einfach, also lasst uns einander helfen.

Kontaktiert mich einfach und wir machen ein dreißigminütiges Zoom- oder Skype-Gespräch aus, um zu sehen, ob und wie ich euch helfen kann.

Wie findet ihr euch im Home Office zurecht?
Lasst es mich unten in den Kommentaren wissen.

Ich hoffe, ihr habt etwas hilfreiches und sinnvolles in diesem Post gefunden.

Auf bald, meine Lieben

xx

#writerswednesday: Book Reading of Labelled Love // Buchlesung Labelled Love

#writerswednesday: book reading

Cheers my dears,

if you haven’t made it to my Youtube live premiere, you can still watch the book reading of Labelled Love here.
It’s a bilingual party, so all information is given in English and German, while the reading itself is in English.

I hope you enjoy it 🙂

Feel free to leave your comments and questions in the comment section below.

xx

Subscribe to my Youtube Channel and my Newsletter to stay up to date 😉

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Meine Lieben,

falls ihr meine Youtube Live Premiere verpasst habt, könnt ihr die Buchlesung von Labelled Love hier anschauen.
Es ist eine zweisprachige Party, also alle Informationen werden sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch gesagt, nur die Lesung selbst ist auf Englisch.

Ich hoffe, es gefällt euch.

Lasst eure Kommentare und Fragen gern im Kommentarfeld unten da.

xx

Folgt meinem Youtube-Kanal und tragt euch in meinen Newsletter ein, um nichts mehr zu verpassen 😉

#writerswednesday: Schreib’s dir von der Seele! – Eine Schreibübung für alle

Watch in English

#writerswednesday: Schreib’s dir von der Seele

Cheers my dears und hallo meine Lieben,

heute ist wieder #writerswednesday und wegen der momentanen Krise und Quarantäne habe ich mir was besonderes überlegt.
Ich habe eine Schreibübung vorbereitet als kleinen Videokurs, die euch dabei helfen soll, Druck loszulassen und wieder ordentlich zu atmen.

Die Übung ist für jeden!
Ihr müsst keine Poeten oder Autoren oder Schreiber sein und ihr braucht auch keine Vorkenntnisse.
Alles, was ihr braucht, sind Papier und Stift.

Die Übung besteht aus einem kleinen Warm-up und drei speziellen Übungen.

Macht mit! 🙂

Ich hoffe, es hilft euch dabei, diese schwierige Zeit durchzustehen.

Wenn es hilfreich für euch ist und ihr etwas wertvolles darin gefunden habt, teilt es mit Freunden.
Lasst mich eure Ergebnisse aus dieser Übung lesen/anschauen, bitte taggt mich, wenn ihr etwas veröffentlicht 🙂
Fühlt euch frei, euer Feedback hier in den Kommentaren zu hinterlassen

passt auf euch auf, bleibt gesund & sicher

xx

#writerswednesday: Write it off your Chest ! – A Writing Exercise for Everyone

Auf Deutsch anschauen

#writerswednesday: write it off your chest

Cheers my dears,

today it’s #writerswednesday again and due to the current crisis I came up with something different.
I’ve prepared a writing exercise for you as a little video class to help you release pressure and breathe properly again.

It’s for everyone!
You don’t need to be a writer, poet or to have any skills in advance.
All you need is pen & paper.

The exercise consists of a little warm-up and three exercises.

Join me 🙂

I hope it helps you to get through these tough times.

If it’s helpful and valuable for you, feel free to share it with a friend.
I’d love to read/see/watch your results, so please tag me if you publish something from this exercise 🙂
Also feel free to leave some feedback in the comments below

take care, stay safe & sound and healthy

xx

#randomramblings: Courage, Contemplation and Creativity during Crisis

Auf Deutsch lesen

#randomramblings: Courage, Contemplation and Creativity during Crisis

Hey my dears,

no, today there won’t be a #sundaystory* but an interims post due to the current situation.
It’s not easy and it feels like the world was turned upside down, many things aren’t as we knew them or as how we got used to them for years, decades or even our whole lives.
I will avoid to repeat what is said in the media each and every day and what we hear from friends and acquaintances, as I assume that we all are already overloaded with information. On the other hand, it’s not my aim to pretend that everything is peachy sky and vanilla cake with cherry on top. It’s not.
But those who have been following me for a while now or even know me in person might have noticed that I have a tendency to be optimistic. I’d like to call it pragmatic optimism.
Because once a friend told me “Okay, Gina, now we have talked one hour about the problem, let’s talk at least one hour about the solution, that’s much more useful.”
What I’m saying is, I don’t try to sugarcoat anything or to confront it with blissful ignorance. That’s not me.
I don’t have solutions for the situation. But I’d like to try to contribute to spreading some light. And you can guess my medium of choice.
I hope the text will be more structured than my thoughts are right now and that you can take something away from it.

There will be more posts following according to my categories #modelmonday, #writerswednesday, #freelancefriday,#socialsaturday that are especially written for this time of crisis.
Make sure you subscribe to the newsletter, if you want to stay up to date.

Here now some perspectives on what we might do during this time, learn from it and take away from it.

Time
Now we ended up at what I already pointed at in a different post.
“We will never have time, unless we take it.”
Many didn’t take it, now it’s there, wanted or unwanted.

Instead of focusing now on what your everyday life normally would look like and what you would normally be doing and where you’d normally be, we can maybe switch over to a more pragmatic and useful approach.
How often did you say something like “Well, if I had more time, I would finally repair the squeaking cupboard door”? Or paint the walls, tidy up, iron shirts, take care of wooden furniture with special treatments, repot the plants on the balcony or whatever. These are productive things.
Of course they can be applied to personal stuff as well, like “Yeah, if I had as much time as XY, I would also do my nails, try out new hair styles, but in contrast to her I have to…” Or “As much time as he has, no wonder he already finished that game”, read this and that book, whatever comes to your mind.
Also popular “If there weren’t so many distractions at home and I had more time, I’d also love to do sports at home.”
Well, the fact about the distractions is real, but let me try to help you with this. God knows I’m not an expert, but as someone who works a lot in the home office and belongs to the more active (some say restless) types, I might have some tipps and tricks for you.

We order the above mentioned:
– productive / pragmatic
– fun
– training / learning / education
– sports

Especially if you’re not used to working at home or educating yourself at home via online courses or the like, the own four walls hold many distractions in store and you might end up in a never ending story.
Tendency is quite high, that it makes most sense to start off with the things on the outward to eliminate as many distractions as possible.
So repair the cupboard door at first, tidy up that bloody chaos drawer, dust off the lamps, clean the floor, iron the shirts, etc. etc. etc.
As said, just make sure you don’t end up in a perpetuum mobile, because while being busy with task A, you might recognise in addition to task B and C many more tasks until Z and then restart the whole alphabet with A’ and so forth.
That’s why I recommend the method that I also used in my IGTV video on instagram and here in one of my blog posts:
Take manageable portions from all the things you have to and want to do, so some that you might really be able to finish within a day and start with those that add to structure.
So, before you start neatly decorating your washing machine with washy tape, please start with tidying up and sorting out the cupboards and drawers and then work your way to cleaning up and then go over to the details. (Unless the details are a little creative pause for you and you feel secure enough to return to the have to’s vs. the want to’s)

Education and learning is another productive and pragmatic way to spend your time.
Now you can learn the language you always wanted to learn, read the business book about topic XY. Many content creators are offering free online courses and e-books right now. #solidarity, so if you’re interested in audio books, languages or DIY projects in your home or whatever, you can browse through the diverse platforms and find free material or get some good content for a small budget from an expert.
Same goes for sports. Many trainers with own apps are offering the subscription for free right now or for less money and some gyms offer free courses on youtube, etc.
And fun, like playing games, finally reading again or listening to music, is not to be forgotten.

The biggest problem is probably the lack of routine that is normally dictated by your everyday life. I understand that.
But, I have good news for you: You’re now the captain of the ship!
You can build your own routine. It’s not easy, I admit, and it takes time, yes and yes, I hear your arguments “Yeah, then I have a new routine and everything goes back to normal, so why?”
Yeeeeeeeah…..no! Other good news: You can also take some of the things you like from your own routine and implement it later into your everyday life 😉

Here now the pragmatic approach:
Take a big sheet of paper. We’ll use the method that I used in the above mentioned video and post and apply it onto this case.
Write down all the tasks that have to be done, should be done and that you want to do. Then categorise them according to work, fun, sports, education & learning for instance. Just randomly onto the paper.
Ready, list everything that comes to your mind, go!

Ready? Great!
It might look like a lot now.
Now take another sheet of paper and create lists according to the categories you chose. (I recommend making them colourful)
And now take a closer look at all the things you wrote down on your random sheet before.
Let’s say you gave your list the colour green for household stuff. Now mark everything on the random sheet green that has something to do with household.
And now put it into the list, preferably according to a logical principal, like mentioned above.
Does it make sense to start a big clean up and then sort out the cupboards? Or would it be better the other way round?
Try to imagine the processes and to list them in a manner that makes sense, so that you don’t end up having done one task seven times in three weeks and totally neglecting another one that you wanted to do.
It will take a little moment. Just do it.
Great.
Now do the same with the other categories.

Amazing. Now you should have structured lists and an overview.
If you like to, you can put it into your calendar or just do it according to your mood and energy level. When you get up in the morning and during breakfast or the first coffee you’re thinking “Ah, today is a good day for sports”, pick something from your sports list. “Today I feel neither creative nor sporty, actually I just wanna chat with my friends”. Okay, do it. Call your friends. While you’re sorting out your wardrobe for instance. 😉 By the way, your friend might even help you decide what items to keep and which ones to donate or sell or give away. How does that sound?

Me personally, I’m a friend of picking at least one thing that I have to do and one thing that I want do, but often I’d also go according to the “What do I feel like today?” principle and then combining the tasks from different categories.
I recommend picking at least one thing you have to and one you want to do.
So, before I do six things I want to do, I’ll pick one to two, three things from the list that have to be done. This way I have success and fun in one day.
The Kinder egg for adults so to day 😉

Before this post gets completely out of hand, I’m gonna throw in some things you might wanna do:

household
– sort out your wardrobe and donate or sell the items you don’t want and need (doing something good and earning some money)
– structure your cupboards and rearrange them
– laundry, ironing, taking care of furniture and floors
– dust off the lamps
– archive photos and store old data from your computer on external hard drives

sports
– online courses and videos and using what you have to get some sports into your day
– if you can’t motivate yourself on your own and maybe live alone, try to find online groups that meet at a specific time of the day and do sports together
– computer games with sporty activities are also an option

business (a separate post concerning business will follow)
– now’s the time to restructure and relaunch your website
– depending on the branch you’re working in, you might find new concepts for your sales, marketing and online services
– you can create special offers and spread them on the various platforms you use

education / learning
– finally you can dedicate yourself to your DIY projects, the material for your self-made shelf is already rotting in your cellar, isn’t it?
– learn something new, a language, cooking, how to cut your hair yourself, doing manicure at home, drawing, whatever it is that you have been interested in for a long time and always wanted to learn

fun & relaxation
– take a long walk through nature and listen to the wind and the birds
– read
– listen to audio books
– finally watch the movie / series you have been longing to watch
– call friends
– playing games in the analogue world with room mates, partners, family or online with friends
– creating and designing birthday presents (especially for those that won’t be able to celebrate their birthdays due to the crisis, hello my Aries babes, don’t worry, postponed doesn’t mean cancelled and we have to celebrate according to the opportunities, and there will be opportunities in the future)
– meditation / relaxation techniques
– dance through the room

This is just a small list, but maybe there are some impulses in it that inspire you. I hope so.
Feel free to add your own ideas in the comments below and share your tipps and ideas. Sharing is caring.

And now imagine this:
What if we all learned something from this situation and took something away from it?
What if, when everything is slowly returning to a level of normality, we got out of it more toned, more educated and if we met all our loved ones in a fresh and rearranged home and took hours to exchange what we have done and learned?

Don’t get me wrong, I know it’s difficult and hard, especially for families with children, who now also have to do home office and are not used to it. For those that still have to go to work with worries in their hearts. For the care givers, doctors, retailers and tradesmen, delivery people and craftsmen, farmers and all the small and medium sized companies and self-employed people, that are confronted with big problems and worries and sorrows.
I see you and you’re brave. True heroes. I have nothing but gratitude and respect for you and I’m thinking of you!
But maybe you too find something in this post, that might spread some light onto your sorrowful soul and that nurtures it with positivity and calmness.
I’m not free from sorrow either, but I decide consciously for hope and optimism.
And I share it with you. I hope your arms are open so that you can embrace it.

Take care, stay at home, stay safe and sound.

xx

Gina.

* the #sundaystory will be paused until my upcoming book is published. I need my resources now to keep my business running and creativity flowing. I hope you understand that. Please bear with me.

#randomramblings: Kühnheit, Kontemplation und Kreativität in der Krise

Read in English

#randomramblings: Kühnheit, Kontemplation und Kreativität in der Krise

Hey meine Lieben,

nein, heute gibt es keine #sundaystory*, sondern quasi einen Interimspost aufgrund der aktuellen Lage.
Die Situation ist grad nicht einfach, es fühlt sich an als stünde die Welt Kopf, vieles ist nicht mehr so, wie wir es kannten oder wie wir uns über Jahre, Jahrzehnte und gar unser ganzes Leben dran gewöhnt haben.
Ich werde es jetzt vermeiden das zu wiederholen, was eh jeden Tag in den Nachrichten gesagt wird und was man aus dem Freundes- und Bekanntenkreis hört, denn vermutlich ist ein jeder von uns schon von zu viel Information überflutet. Andererseits ist es auch nicht mein Ziel, hier einen auf heile, heile, Gänschen zu machen und so zu tun als sei alles eitel Sonnenschein und rosig. Ist es nicht.
Aber wer mir schon eine Weile folgt oder mich gar persönlich kennt, dürfte bemerkt haben, dass ich einen Hang zum Optimismus habe. Gern nenne ich ihn pragmatischen Optimismus.
Denn ein Freund sagte mir mal “So, Gina, jetzt haben wir eine Stunde über das Problem geredet, lass uns jetzt mindestens eine Stunde über die Lösung reden, das ist wesentlich sinnvoller.”
Worauf ich hinauswill ist, dass ich nicht alles beschönigen will, gar mit verblümter Ignoranz etwas daherschwafeln möchte. Das liegt mir fern.
Lösungen für die Situation hab ich keine. Aber ich würde gerne versuchen, meinen Beitrag zu leisten, um Licht zu verbreiten. Und mein Medium dafür könnt ihr euch denken.
Ich hoffe, der Text wird strukturierter als meine Gedanken es gerade sind und ich hoffe, ihr findet etwas darin, was euch einen inspirierenden Impuls gibt.

Es wird noch weitere Posts in meinen Kategorien #modelmonday, #writerswednesday, #freelancefriday, #socialsaturday geben, die speziell für diese Zeit der Krise geschrieben wurden.
Meldet euch gern für den Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Hier also ein paar Perspektiven, was wir vielleicht in dieser Zeit tun, von ihr lernen und aus ihr mitnehmen können.

Zeit
Jetzt sind wir bei dem Satz, den ich bereits in einem vorangegangenen Post geschrieben habe.
“Wir werden nie Zeit haben, außer wir nehmen sie uns.”
Viele haben sie nicht genommen, jetzt ist sie einfach da, gewollt oder ungewollt.

Und anstatt sich jetzt darauf zu verbeißen, dass eigentlich der Alltag ja so und so aussieht und man ja jetzt eigentlich gerade das und das täte und da und da wäre, hallo Konjunktiv, können wir es vielleicht pragmatischer und sinnvoller angehen.
Wie oft habt ihr sowas gesagt wie “Ach, wenn ich mal Zeit hätte, dann würde ich endlich mal diese olle quietschende Schranktür reparieren”? Wahlweise auch streichen, aufräumen, Hemden bügeln, die Holzmöbel mit Holzpolitur pflegen, Balkonpflanzen umtopfen oder sonstiges. Das sind produktive Dinge.
Aber natürlich hört man die Sätze auch auf persönliches bezogen “Ja, wenn ich die Zeit hätte, die Person XY hat, dann würde ich mir auch die Nägel machen und tausend Frisuren ausprobieren, aber ich muss ja im Gegensatz zu ihr…”. Oder auch “Ja, so viel Zeit wie der hat, kein Wunder, dass er das Spiel schon durchgezockt hat”, dieses oder jenes Buch gelesen hat, oder nehmt, was euch einfällt.
Ebenfalls beliebt “Wenn ich Zeit hätte und ich zuhause nicht so abgelenkt wäre, würde ich auch gern zuhause Sport machen.”
Der Faktor mit der Ablenkung ist sicherlich ein schwieriger, aber lasst mich versuchen, euch zu helfen. Ich bin weiß Gott kein Experte, aber als jemand, der viel im Home Office erledigt und sowieso eher zu den aktiven (manche sagen rastlosen) gehört, hab ich vielleicht ein paar Tricks für euch im Ärmel.

Wir sortieren oben genanntes:
– Produktives / Pragmatisches
– Spaß
– Weiterbildung
– Sport

Gerade, wenn man es nicht gewöhnt ist, daheim zu arbeiten oder sich auf beispielsweise Online-Kurse einzulassen, bieten die eigenen vier Wände viel zu viele Möglichkeiten, in einem perpetuum mobile zu enden.
Aber tendenziell kann es sinnvoll sein, zuerst das Äußere zu bearbeiten, um mögliche Ablenkungen zu eliminieren.
Also eben zuerst den Küchenschrank zu reparieren, die doofe Schublade endlich mal aufzuräumen, Lampen abzustauben, zu wischen, Hemden zu bügeln, etc. etc. etc.
Wie gesagt, man muss nur aufpassen, nicht in einer Schleife hängenzubleiben, denn während man Aufgabe A gerade bearbeitet, fallen einem nebst den noch gelisteten Aufgaben B und C meist noch mehr auf, meist bis Z durch und dann nochmal das ganze Alphabet mit A’ und so weiter.
Daher empfehle ich die Methode, die ich auch in meinem Video zum Thema Zeitmanagement und Organisation als IGTV auf Instagram und hier in einem meiner Blogposts benannt habe:
Nehmt eine Portion an Aufgaben, die ihr auch wirklich an einem Tag schaffen könnt und fangt mit denen an, die der groben Struktur schon mal Form verleihen.
Also bevor ihr anfangt, eure Waschmaschine minutiös mit Washytape aufzuhübschen, beginnt doch bitte erstmal beim Ausmisten und Wegwerfen, arbeitet euch dann, nachdem die Schubladen und Schränke wieder ordentlich sind zum großen Hausputz vor und widmet euch dann den Details. (Außer diese dienen euch als kreative Pause und ihr fühlt euch sicher genug, den Weg zurück zu dem was getan werden muss vs. was getan werden möchte, zu finden)

Weiterbildung ist natürlich auch ein produktiver und pragmatischer Weg, die Zeit zu verbringen.
Jetzt könnt ihr endlich die Sprache lernen, die ihr schon immer mal lernen wolltet oder das Fachbuch über Thema XY durchackern. Viele Anbieter verschenken momentan sogar kostenlose Kurse und e-books. #solidarität und so, also wenn euch Hörbücher, Sprachen oder auch DIY-Projekte im Haushalt oder sonst was interessiert, könnt ihr nun das Internet nach kostenlosen Materialien durchstöbern oder auch für kleines Geld einen Kurs von einem Experten buchen.
Dasselbe gilt für Sport. Viele Trainer, die eigene Apps haben, bieten auch ihre Kurse momentan kostenlos oder stark vergünstigt an, manche Fitnessstudios stellen kostenlos Youtube-Videos zur Verfügung, etc.
Und der Spaß, wie Spiele spielen, endlich mal wieder lesen oder entspannt Musik hören, soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Das größte Problem dürfte hierbei auch wieder in der Abwesenheit der vom Alltag diktierten Routine liegen. Versteh ich.
Aber, ich habe gute Neuigkeiten für euch: Ihr seid jetzt der Kapitän des Schiffes!
Ihr könnt euch selbst eine Routine bauen. Ist nicht so einfach, geb ich zu, dauert auch ja, und ja, viele argumentieren mit “Ja, dann hab ich eine neue Routine und dann ist alles vorbei und der Alltag kommt zurück. Wozu also?”
Jaaaaaa….nein! Zweite gute Nachricht: Ihr könnt sogar Dinge, die euch an eurer eigenen Routine gefallen, später mitnehmen und integrieren. 😉

Hier also der pragmatische Ansatz:
Schnappt euch mal ein großes Blatt Papier. Wir nehmen die Methode, die ich im oben genannten Video und Post verwende und wenden sie einfach auf diesen Fall hier an.
Wir schreiben alle Aufgaben auf, die, die getan werden müssen/sollten, die, die wir machen möchten und wir kategorisieren sie beispielsweise nach Arbeit, Spaß, Sport und Fortbildung. Einfach wild aufs Papier.
Auf gehts, alles einmal listen bitte, alles, was euch einfällt!

Fertig? Super!
Sieht jetzt vielleicht sehr viel aus.
Nehmt bitte ein zweites Blatt Papier und erstellt Listen mit den von euch gewünschten Kategorien. (Empfehlenswert ist auch sie bunt zu gestalten)
Und nun nehmt die Dinge, die ihr wild aufs Papier geschrieben habt und betrachtet sie einmal ordentlich.
Sagen wir, ihr habt Haushalt grün in eurer Liste stehen. Kringelt nun auf dem wilden Papier alles, was mit Haushalt zu tun hat, grün ein.
Und jetzt sortiert sie in die Liste, aber am besten nach einem logischen Prinzip. Wie oben beschrieben.
Macht es Sinn, erst den großen Hausputz zu veranstalten und dann die Schränke auszuräumen und auszumisten? Oder wäre es andersrum besser?
Versucht euch die Abläufe vorzustellen und so zu listen, dass der Ablauf Sinn macht und ihr nicht in drei Wochen eine Aufgabe sieben Mal gemacht habt und eine andere immer noch nicht erledigt habt, obwohl ihr eigentlich wolltet.
Das dauert. Macht mal.
Gut.
Jetzt verfahrt mit den anderen Kategorien genauso.

Super. Jetzt solltet ihr eine überschaubare Liste haben.
Wer mag, kann das nun in seinen Kalender eintragen oder nach Lust und Laune machen. Wenn ihr morgens aufsteht und vielleicht beim Frühstück oder ersten Kaffee denkt “Ah, heute ist ein guter Tag für Sport”, dann schnappt euch vielleicht eine Sache von eurer Sport-Liste. “Heut fühl ich mich weder kreativ noch sportlich, eigentlich will ich nur mit Freunden schnacken”. Okay. Macht das, ruft die Freunde an. Während ihr zum Beispiel den Kleiderschrank aufräumt. 😉 Außerdem können die Freunde euch vielleicht beim Entscheiden, welches Kleidungsstück weg kann und welches bleiben soll, helfen. Na, wie klingt das?

Ich persönlich bin ein Freund davon, aus verschiedenen Kategorien mindestens eine Sache zu wählen und diese dann zu kombinieren, verfahre aber auch oftmals, wenn möglich, nach dem “Wonach ist mir heute?”-Prinzip und wähle dann Dinge, die getan werden müssen und kombiniere sie mit etwas, was ich tun möchte und wonach mir ist.
Empfehlenswert ist es meiner Meinung nach, mindestens eine Sache zu wählen, die unter Muss fällt und mindestens eine Sache zu wählen, die unter möchte fällt.
Heißt, bevor ich sechs Dinge tu, auf die ich Bock hab, nehme ich wohl eher eine oder zwei, drei Sachen, die getan werden müssen und bearbeite sie zuerst. So habe ich Erfolg und Spaß an einem Tag.
Quasi das Ü-Ei der Erwachsenen 😀

Bevor dieser Post jetzt komplett ausartet, schmeiße ich hier mal ein paar Dinge, die man tun kann, in den Raum:

Haushalt & Co.
– Kleiderschrank ausmisten und aussortierte Kleidung spenden oder online verkaufen (was gutes tun oder sogar noch ein paar Groschen [ja, ich habe Groschen gesagt] verdienen)
– Ordnung in den Schränken machen
– waschen, bügeln, Möbel und Böden pflegen
– Lampen entstauben
– Fotos archivieren und alte Daten vom Computer aussortieren

Sport
– Online-Kurse oder Videos suchen oder die zur Verfügung stehenden Mittel nutzen und sich sportlich betätigen
– Wer sich nicht gut allein motivieren kann und vielleicht alleine wohnt, kann sich online Gruppen anschließen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt am Tag gemeinsam die Übungen machen
– Auch Konsolen mit entsprechenden Sport-Spielen eignen sich

Business (zu diesem Thema wird es noch einen gesonderten Post geben)
– Jetzt ist die Zeit, in der ihr eure Website überarbeiten könnt
– Ihr könnt – je nachdem, in welcher Branche ihr tätig seid – über alternative Wege für Vertrieb, Marketing und euer Angebot nachdenken
– Ihr könnt auch per E-Mail, Telefon und Co. versuchen, weiter Kunden zu akquirieren, auch wenn es in der aktuellen Situation schwierig sein kann
– Besondere Angebote für eure Kunden könnt ihr erstellen und auf den Plattformen, die ihr nutzt, verbreiten

Weiterbildung
– Endlich könnt ihr euch den DIY-Projekten widmen, die Bauteile für euer Palettenregal liegen doch schon seit Monaten in eurem Keller
– Etwas neues lernen, eine Sprache, kochen, sich selbst die Haare zu schneiden, Maniküre daheim, Zeichnen, was auch immer euch interessiert und ihr immer schon mal lernen wolltet

Spaß & Entspannung
– Einen langen Spaziergang durch die Natur machen und dem Wind und den Vögeln lauschen
– Lesen
– Hörbücher hören
– Endlich mal den Film / die Serie schauen, die ihr schon so lang sehen wolltet
– Mit Freunden telefonieren
– Analog mit den Mitbewohnern, dem Partner, der Familie Spiele spielen oder online mit Freunden etwas spielen
– Geburtstagsgeschenke basteln (besonders für diejenigen, die ihren Geburtstag aufgrund der Krise nicht feiern können, hallo, ihr lieben Widder, keine Sorge, Partys kann man nachholen, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und man muss die Feste feiern, wie sie fallen 😉 )
– Meditation / Entspannungsübungen
– durch die Wohnung tanzen

Das ist nur eine kleine Auswahl, aber vielleicht sind da ja ein paar Impulse bei, die euch selbst zum Nachdenken anregen. Ich hoffe es.
Teilt gern eure eigenen Ideen und Tipps hier in den Kommentaren. Inspiration durch Kommunikation. Sharing is caring.

Und nun stellt euch Folgendes vor:
Wie wäre es wohl, wenn wir von dieser Situation lernen und etwas mitnehmen?
Wenn wir, wenn die Wogen sich geglättet haben, trainierter, ruhiger, wissender und mit vielen Dingen, die wir gelernt und gemacht haben all unsere Lieben wieder treffen und wir sie in unser neu gestaltetes und aufgeräumtes Heim einladen und dann Stunde um Stunde uns darüber austauschen, was wir alles gemacht, gelernt und mitgenommen haben?

Versteht mich nicht falsch, ich weiß, es ist schwer, besonders für Familien mit Kindern, die jetzt auch noch Home Office machen müssen und dies absolut nicht gewöhnt sind. Für die, die weiterhin mit Sorge arbeiten gehen müssen. Für die Pflegekräfte, die Ärzte, die Einzelhändler, die Paketzusteller und Handwerker, die Landwirte und all die kleinen und mittelständischen Unternehmen und Selbstständigen, die sich mit großen Sorgen konfrontiert sehen.
Ich seh euch und ihr seid mutig. Wahre Helden. Mein Dank und Respekt gebührt euch und ich denke an euch!
Aber vielleicht findet auch ihr hier drin etwas, das eurer sorgenvollen Seele einen Lichtblick und etwas Ruhe schenkt.
Sorgenfrei bin ich auch nicht, aber ich entscheide mich bewusst für die Hoffnung und den Optimismus.
Und teile sie mit euch. Ich hoffe, ihr breitet die Arme aus und nehmt sie an.

Passt auf euch auf, bleibt zuhause, bleibt gesund.

xx

Gina.

*die #sundaystory wird leider aussetzen müssen und die nächste Runde wird erst nach Publikation meines neuen Buches gespielt. Ich brauche momentan meine Ressourcen, um mein Business am Laufen und den kreativen Fluss am Fließen zu halten. Ich bitte um euer Verständnis.

#socialsaturday: International Women’s Day 2020 or Be the change you want to see

Auf Deutsch lesen

Hey my dears,

I know, I know, the order seems to be a bit off, but it will all get tidied up, don’t worry.
On the 8th of March it was International Women’s Day and if you haven’t seen my content for it yet, please go to the balcony and have a look at the highlight IWD 2020.
As a good housewife is supposed to, I did not just only tidy up and clean my analogue home and put the spring decoration up, but here in my virtual home as well. 😀
I hope you like the new design and the touch of colour and that it makes you come and visit me more often here.

Now, let’s roll up the sleeves and get to the relevant topics:
New Year’s Eve alone close to the sea gave me the opportunity to reflect the old year and let go of it. The trip rewarded me with fresh wind and motivation to make 2020 not only a new year, but to set the sails for a new decade.
I hope you’re feeling the same and that the first quarter of the year has already been positive for you. Observing my direct and indirect surrounding, I have the impression that 2020 already brought some massive changes and shifts for many people and I’m excited for which surprises it has in stock for all of us. I don’t know about you, but I’m looking forward to it.

With a big portion of creative energy, I’m currently working like a maniac on different projects, I hope to share with you quite soon.
Therefore, I haven’t produced specific poems or texts for IWD this year.
But let’s take a moment to think about all the amazing women out there. Which woman comes to your mind first?
And which three ones are following? Which women do you find inspiring?
Please share your thoughts in the comments below.

And now, please sit down, we have to talk.
Let’s not pretend, to be simply human isn’t always easy.
But as a society we even manage to make it even more difficult for certain groups.
This can be referred to nationality, religion, outward appearance, skin colour, sexual orientation or sex and gender and certainly to many more attributed, as there is always someone to be found, whom one could give a hard(er) time.
But because recently it was International Women’s Day, let’s stick with this group: Women and people, who identify as such.
I don’t think I’ll have to mention all the hurdles, obstacles, challenges women are facing, it’s somewhere along the lines of beauty ideals marketed by media, the balance between work and family, unequal pay for equal work and society’s expectations towards the sexes and genders in general. The list is long.

I alone won’t change that. You neither.
But as Teresa von Avila, a woman herself, said “If many small people do many small things, the face of the world will change.”
And I think if everybody starts where they are, use what they have and do what they can, something is going to move and change.
But what does this mean in detail or what can it mean concretely?
I don’t own the stone of wisdom and I don’t have a one-fits-all-ready-made-solution, but I have some suggestions.

How about if we started reflecting our attitudes, opinions and convictions about masculinity and femininity while taking a walk or sitting on the sofa?

Is it fair, when I expect of my mother, sister, partner, colleague, that she not only fulfils all the roles society has for her, but that she does so perfectly?
Is it fair, when I deny a career focused woman the capability of being a good mother? Is it fair, when I deny a housewife the capability of having a sense for business?
Is it fair, when I don’t expect of my father, brother, partner, colleague to fulfil all the roles society has for him and he doesn’t have to be perfect at it, either?
Is it fair, when I deprive a man that stays home with his kids instead of going to work of his masculinity and sneer at him?

No, it’s not.

To reflect is certainly the first step to insight, which in turn is said to move something. And then?
Thinking alternative ways. Then walk.
How about if we started being a bit kinder towards our colleague, who has been coming to work with an out-of-bed-look for a week, because she has been working her pretty, but less toned butt off to juggle two small – teething and feverish – kids, her work and social life? Just brew a coffee for her and get her some lunch and tell her that she’s doing an amazing job.
How about telling the guy that stays at home with his kids, that especially because of society’s prejudices he is brave to have made this step? When we asked him how he’s feeling, why he’s doing it and whether he now considers his wife less of a woman and himself less of a man? And when we told him that he is also doing an amazing job?

That was the soft version. Let’s come to the bolder option.
Calling someone out on their bullshit.
Is it fair, when nudging out of frustration and touching without consent is dismissed with words like “boys will be boys”, which later turns into “a man is just a man”?
Is it fair, when we repeatedly listen to people in our direct surrounding telling us how we should live our lives and which definition of masculinity and femininity we have to obey?
Is it fair, when we give the responsibility for our own actions out of our own hands and put it into the world view society proclaims?

No, it’s not.
And now?

How about, if we started to teach our children that they can become and achieve anything, regardless of their sex and gender? What if we taught them that it’s okay if a boy wants to play with dolls and that “But she’s a girl!” is no legit reason to exclude the sister from the football match?
How about telling the aunties and uncles, who on every occasion – and big birthdays and especially weddings seem to be perfect occasions – tell us, either with a pitiful or reproachful manner, that we “will find the right woman one day” or “the right man will come” into our lives, but that we could put a little more effort into finding someone, just because we attend the event without a partner or ring on our finger?
Who wants to go one step further, can of course switch over to telling them lovingly that they should mind their own business. Or you could chink a glass, get the attention of everyone and have a 20 minute rant until even the guests in the back seats understood your point. The choice is yours.
How about not hiding behind “I’m not responsible for that, my husband takes care of that”, but actively reflecting and pondering on our understanding of femininity and masculinity and the tasks, attitudes, challenges and chances that are connected to it?
How about taking responsibility for our own actions, which starts with reflection and thinking about what we could change?
How about taking responsibility in our social constructs and stopped accepting certain platitudes and excuses?
How about telling our interlocutor that this action or those words were utter bs?

As you can see, there are manifold options to start somehow somewhere in order to change something.
But if I continue the list, this post will end up being way too long and nobody’s gonna read that much.
Furthermore, change and growth starts within oneself, within everyone.

Nevertheless, I do think that if everyone started with themselves and did what they could, that it will have an impact.
As it’s so often said “Be the change you want to see in the world.”
2020 is a new decade. It’s time to not just share these quotes, but to actively work with them.
Nobody’s perfect and not everything is gonna work out (directly).
Trying implies the possibility of failure, but it doesn’t have to. 😉

If you haven’t read my latest poems concerning the relationship between men and women yet, come to the balcony.
Attention, explicit content! 😉

Cheers my dears, take care

xx

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#socialsaturday: Weltfrauentag 2020 oder Sei die Veränderung, die du sehen willst

Read in English

Hallo meine Lieben,

ich weiß, ich weiß, die Ordnung und Reihenfolge mag etwas durcheinander scheinen, aber das regelt sich nun, keine Sorge.
Am 8. März war Weltfrauentag und falls ihr meine Beiträge dazu noch nicht gesehen habt, schaut mal auf dem Balkon vorbei und schaut euch das Highlight IWD 2020 an.
Und wie es sich für eine brave Hausfrau gehört, habe ich nicht nur im analogen Heim Klarschiff gemacht und die Frühlingsdeko aufgestellt, sondern hier in meinem virtuellen Wohnraum gleich mit. 😀
Ich hoffe, der etwas farbenfrohere Anstrich gefällt euch und lädt euch ein, öfter mal vorbeizuschauen.

So, nun aber mal die Ärmel hochgerollt und packen wir die relevanten Themen an:
Der Jahreswechsel allein am Meer hat mich das alte Jahr reflektieren und loslassen lassen und mich mit frischem Wind und Motivation beschenkt, um 2020 nicht nur als neues Jahr, sondern als Beginn einer neuen Dekade den Weg zu ebnen.
Ich hoffe, es geht euch ebenso und dass sich das erste Quartal des neuen Jahrzehnts für euch bereits positiv gestaltet hat. Wie ich es so in meinem direkten und indirekten Umfeld mitbekomme, scheint 2020 aber bereits für einige große Veränderungen mit sich gebracht zu haben und noch einige Überraschungen parat zu halten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freu mich drauf.

Mit einer ordentlichen Portion kreativer Energie ausgestattet, arbeite ich grad wie eine Verrückte an diversen Projekten, die ich euch hoffentlich bald vorstellen kann.
Deshalb gab es dieses Jahr bisher auch noch keine Blogposts und auch keine speziell für den Weltfrauentag erstellten Gedichte oder Beiträge.
Aber lasst uns bitte einen Moment nehmen, um an die vielen tollen Frauen da draußen zu denken. Welche Frau kommt euch als erstes in den Sinn?
Und welche drei folgen? Welche Frauen findet ihr inspirierend und warum?
Teilt es mir gern hier in den Kommentaren mit.

So, und nun setzt euch bitte, wir müssen reden.
Machen wir uns nichts vor, einfach Mensch zu sein ist schon nicht immer leicht.
Aber dann schaffen wir es als Gesellschaft tatsächlich auch noch, es für gewisse Gruppen schwieriger zu machen als es eh schon ist.
Das kann man nun auf Nationalitäten, Religion, Aussehen, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder Geschlecht beziehen und sicherlich noch auf viele andere Attribute, denn irgendwer findet sich immer, dem man es schwer(er) machen kann.
Aber da zuletzt der Weltfrauentag war, bleiben wir bei ebendieser Gruppe: Frauen und Menschen, die sich als solche empfinden und identifizieren.
Ich denke nicht, dass ich all die Hürden, vor denen Frauen stehen explizit benennen muss, aber es bewegt sich sicherlich vieles im Rahmen von durch die Medien proklamierten Schönheitsidealen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ungleichem Lohn für gleiche Arbeit und generell gesellschaftliche Ansprüche, die geschlechterspezifisch gestellt werden. Die Liste ist lang.

Ich allein werde das nicht ändern können. Ihr auch nicht.
Aber Teresa von Avila, ebenfalls eine Frau, sagte mal “Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, wird sich das Antlitz der Welt verändern.”
Und ich denke, wenn ein jeder da anfängt, wo er gerade ist, das nutzt, was er zur Verfügung hat und tut, was er kann, dann bewegt sich etwas.
Aber was bedeutet das konkret oder kann es konkret bedeuten?
Ein Patentrezept oder die Lösung oder den Weg habe ich sicher nicht, aber ich habe ein paar Vorschläge.

Wie wäre es, wenn wir bei einem Spaziergang oder am Abend auf dem Sofa unsere Vorstellungen von Mann und Frau deren Rollen in der Gesellschaft sowie im Privatbereich reflektieren?
Frei nach dem Motto “Heut mach ich mir kein Abendbrot, heut mach ich mir Gedanken.” (Wolfgang Neuss)

Ist es denn fair, wenn ich von meiner Mutter, Schwester, Partnerin, Kollegin erwarte, dass sie alle Rollen, die die Gesellschaft ihr bietet nicht nur ausfüllt, sondern auch noch dabei glänzt?
Ist es denn fair, wenn ich einer Karrierefrau abspreche gleichzeitig eine gute Mutter sein zu können? Ist es denn fair, wenn ich einer Hausfrau und Mutter abspreche Geschäftssinn zu haben?
Ist es denn fair, wenn ich von meinem Vater, Bruder, Partner, Kollegen nicht erwarte, dass er alle gesellschaftlich möglichen Rollen ausfüllt, und glänzen muss er dabei auch nicht?
Ist es denn fair, wenn ich einem Geschäftsmann nicht abspreche ein guter Vater zu sein und selbst wenn, er ist ja auch auf die Arbeit konzentriert?
Ist es denn fair, wenn ich einem Mann, der mit den Kindern zu Hause bleibt anstatt zu arbeiten seine Männlichkeit abspreche und ihn belächle?

Nein. Ist es nicht.

Reflektieren ist sicherlich der erste Schritt, und Erkenntnis soll ja bekanntermaßen Dinge bewirken und bewegen. Und dann?
Alternative Wege denken. Dann gehen.
Wie wäre es, wenn wir damit anfingen etwas nachsichtiger mit der Kollegin zu sein, die schon seit einer Woche zerzaust und wie hinterm Sofa hervorgezogen zur Arbeit erscheint, weil sie sich ihren hübschen, allerdings mittlerweile wenig trainierten, Allerwertesten ausrenkt, um zwei kleine – momentan zahnende und fiebernde – Kinder, ihren Beruf und ihr soziales Leben und ihre eigenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen? Kocht ihr doch mal n Kaffee und bringt ihr was zu essen mit und sagt ihr, dass sie klasse ist.
Wie wäre es, wenn wir dem Hausmann sagen, dass es gerade aufgrund der gesellschaftlichen Klischees ein wagemutiger Schritt war, die Arbeit niederzulegen und sich um die Kinder zu kümmern? Wenn wir ihn fragen, wie er sich fühlt, warum er es überhaupt tat und ob er seine Frau nun als weniger weiblich und sich selbst als weniger männlich empfindet? Und wenn wir ihm sagten, dass auch er klasse ist?

Das war die nette, seichte Variante. Kommen wir zum etwas kräftigeren Vorgehen.
Jemandem sagen, wenn er den Arsch offen hat.
Ist es denn fair, wenn wir frustriertes Schubsen und ungefragtes Anfassen erst mit “Jungs sind halt Jungs” und später mit “Ein Mann bleibt ein Mann” abtun?
Ist es denn fair, wenn wir uns von unserem direkten Umfeld wieder und wieder anhören, wie wir unser Leben zu leben haben und nach welcher Definition von Männlich- oder Weiblichkeit wir uns zu richten haben?
Ist es denn fair, wenn wir die Verantwortung für unser Handeln abgeben und auf das in der gesellschaftlich proklamierte Weltbild abwälzen?

Nein. Ist es nicht.
Und nun?

Wie wäre es, wenn wir damit anfingen, unseren Kindern beizubringen, dass sie alles sein und erreichen können, was sie wollen, ungeachtet ihren Geschlechts? Wie wäre es, wenn wir ihnen beibrächten, dass es okay ist, wenn auch der Junge mit Puppen spielen möchte und dass “Aber sie ist ein Mädchen!” kein Grund dafür ist, dass die Schwester vom Fussballspiel ausgeschlossen wird?
Wie wäre es, wenn wir unseren Tanten und Onkeln, die uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit – und Geburtstage sowie besonders Hochzeiten im weiteren Familienkreis bieten sich ja förmlich dazu an – mit entweder vorwurfs- oder mitleidsvollem Blick ansehen, weil wir ohne Partner, Ring am Finger oder dergleichen erscheinen und wir entweder “bestimmt noch eine Frau finden werden” oder “der richtige bestimmt noch auf uns wartet”, wir uns aber ja ruhig mal etwas ins Zeug legen könnten, denn “jünger werden wir ja nicht, ne” einfach mal sagen würden “Ich hab dich furchtbar lieb, aber kehr vor deiner eigenen Tür!”. Wer eine Stufe weitergehen möchte, weil er die Nase so richtig voll hat, könnte natürlich auch aufstehen und sich zu einer 20-minütigen Rede, oder auch Wuttirade, hinreißen lassen, damit es auch der letzte Gast versteht, aber das bleibt einem jeden selbst überlassen.
Wie wäre es, wenn wir uns selbst nicht hinter “Dafür bin ich nicht zuständig, das macht mein Mann” oder “Ja, aber das ist die Aufgabe meiner Frau” versteckten, sondern aktiv unser Verständnis von Männlich- und Weiblichkeit und den damit verbundenen oder auch losgelösten Aufgaben, Hindernissen, Einstellungen, Herausforderungen und Chancen beschäftigten?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung für unser Handeln übernähmen, was schon damit beginnt zu reflektieren und zu schauen, was man anders machen kann?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung auch in unseren sozialen Konstrukten übernähmen und beispielsweise gewisse Plattitüden und Ausreden nicht mehr akzeptierten?
Wenn wir unserem Gegenüber sagen würden, dass die und die Handlung oder das und das Gesagte scheiße war?

Ihr seht, es gibt sicherlich zahlreiche Möglichkeiten irgendwie und irgendwo anzusetzen, um etwas zu verändern.
Aber zum einen nähme das nun wirklich zu viel Platz in Anspruch und so viel liest dann sicherlich doch niemand, zum anderen beginnt Veränderung und Wachstum bei jedem selbst.

Dennoch denke ich, wenn ein jeder bei sich anfängt und tut, was er kann, dass es Auswirkungen haben wird.
Es heißt doch immer so schön “Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst”.
2020 ist eine neue Dekade. Es ist Zeit, die Zitate nicht mehr nur zu teilen, sondern aktiv mit ihnen zu arbeiten.
Niemand ist perfekt, es wird nicht alles (sofort) gelingen.
Versuch impliziert, dass man scheitern kann. Aber nicht muss 😉

Falls ihr meine letzten Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau beschäftigen, noch nicht gelesen habt, schaut auf dem Balkon vorbei.
Achtung, Kraftausdrücke und Schimpfwörter kommen drin vor 😉

Cheers my dears, passt auf euch auf

xx

PS: Falls noch nicht geschehen, meldet euch gern für meinen Newsletter an und ich halte euch auf dem Laufenden bezüglich der neuesten Blogposts, meines neuen Buches und Angeboten und Events.

#writerswednesday: Happy New Year! 2020

© Thorsten Marquardt, VG Bild-Kunst, Bonn 2019 – full text at end of post –

My dears,

I wish you all a Happy New Year!

A new decade is lying ahead
and I hope we use it to spread
ideas and inspiration
reflection and some contemplation
breathe it in and smile some more
set the sails and move from shore
into the great wide sea
to grow, become and be
what and who we are meant to be.

It’s exactly collaborations like these that make my heart jump and be even more passionate about art.
There are these moments where you’re having a really nice and interesting conversation and then, when continuing the exchange via email, something great is forming itself.
Thanks to Thorsten Marquardt, who sent me this picture, which gave me – in connection to our conversation – the inspiration for this poem and thanks to his efforts it now looks the way it does, as he put the text around the picture.
I truly appreciate the exchange with others, as I always say
Inspiration through Communication
And this is proof that it works.

Thanks to everyone who worked with me in 2019, who gave me insights, impulses, feedback.
Nothing of it goes unnoticed.

I thank all the people I was allowed to meet on my way and to collaborate with from the depth of my heart.
2019 taught me a lot. About goodbyes and hellos, about exchange, about nurturing, needs vs wants, about people, life and art. And so much more.
Not only do I thank all the people, who made the year so insightful and meaningful as it was, but I also thank the year itself for having been such a good teacher.

To all of you reading this: I wish you all the best for the new year, the new decade, I hope you had time to reflect on the past, be in and enjoy the present and look into the future with a hopeful heart and determined mind.

The sails are set
and I bet
the wind is soon to come
to move ahead and move along
into a wider space
from place to place
and home once more
into the water and back to shore
ever moving
ever growing
as life itself
a water flowing

© Gina Laventura, 2019

© Thorsten Marquardt, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

poetry, passion and perseverance
let us endure the loss of what once
was our home, our harbour, we were safe
the slight remembrance
and subtle memory, we take to our grave
written in our bones, our chest, our breath,
the idea of paradise after death,
the holy land
after the end,
giving hope, but causing pain,
so we write and love again and again,
to go back
but we lose track
and for the apple we reach
although they teach
us to withstand temptation
but in secret contemplation
we are all half sinners, half saints
and the idea of paradise
faints
and lives only in hopes and dreams and memory
and in art we see
what once
was our home, our harbour, we were safe.
persevered through poetry, passion and prose
and from the grave
they rose
into the holy land.
a longing, a dream, a missing
that will barely end.

© Gina Laventura, 2019