#modelmonday: NGraphix “How to Shoot” – Umgang mit Models

Cheers my dears und hallo meine Lieben,

Nachdem ich im #modelmonday ja schon einige Themen behandelt habe – und die Liste der noch offenen Themen wird nicht kürzer – habe ich hier nun ein Video für euch, welches auf dem YouTube-Kanal von Norman von NGraphix online ging.

Vielen Dank an dieser Stelle für dieses Gespräch sowie das weitere Interview, das du mit mir geführt hast, Norman. Generell: Schaut unbedingt mal auf seinem Kanal vorbei, vor allem wenn ihr Fotografen seid oder einer werden wollt 😉

Da, nachdem ich schon über Kommunikation mit Models gebloggt hatte, mir im Feedback mitgeteilt wurde, dass eine Reihe Tipps und Tricks für Fotografen, aber eben auch für Models eine coole Kiste sei, dachte ich mir, dass dieses Video hier vielleicht den Ton trifft.

Zwar bezieht es sich erneut auf Fotografen und entbindet mich nicht davon, mich irgendwann den ganzen Themen, die hübsch gelistet in meinem Notizbuch Jahrestag um Jahrestag feiern, zu widmen, aber aufgrund des immensen Arbeitspensums, das ich momentan vor der Brust habe und einer minimalen kreativen Neuausrichtung, wenn man so will, muss ich mit dem arbeiten, was ich bereits habe und darauf hoffen, dass es euch gefällt und ihr weiterhin etwas geduldig mit mir seid.

Viel Spaß beim Anschauen und wie immer: Euer Feedback ist gern gesehen 🙂

#Writerswednesday: Creator Talk mit Norman von NGraphix Design

“Inspiration durch Kommunikation” lautet mein Credo.

Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, als Gast im Creator Talk mit Norman von NGraphix auf seinem YouTube-Kanal über das Modeln, das Schreiben, die Literatur und das Dasein als Content-Creator zu sprechen.

Mehr Gespräch als Interview, lade ich euch dazu ein, daran teilzuhaben.

Ich bin unglaublich dankbar für den Austausch mit anderen Kreativen, die Zusammenarbeiten, die sich daraus ergeben und auch für euer Feedback, eure Teilnahme an diesen Gesprächen, die sonst unter vier Augen stattfinden würden, die wir euch aber aufgrund der “neuen Medien” zugänglich machen können.

Schaut euch gern mal auf Normans Kanal und auf seiner Website um, der Kollege hat nicht nur diverse Talente, sondern liefert meiner Ansicht nach auch immer qualitativ äußerst hochwertige Inhalte.

Und lasst natürlich gern eure Gedanken und euer Feedback in den Kommentaren da.

xxx

#MonologMontag

Eine neue Folge der Dachboden-Monologe ist online!

Warum „schon okay“ nicht immer die passendste Antwort ist und es keine Verpflichtung gibt, Entschuldigungen anzunehmen…

Wie denkt ihr darüber? Lasst es mich gern wissen, ich bin neugierig 🙂 (sagte sie, während sie wissbegierig über den Rand ihrer Kaffeetasse schaute)

xxx

#MonologueMonday

A new episode of the Attic Monologues is online!

Why “it’s okay” is not always the most adequate answer and why there is no obligation to accept an apology…

Let me know your thoughts on this, I’m curious 🙂 (she says while sipping coffee)

xxx

#MonologMontag

Motiviert ihr euch schon oder sabotiert ihr euch noch?

Ja, ja, ich weiß, es ist nicht mehr Montag, aber bitte seid nachsichtig. Diese Woche springe ich zwischen verschiedenen Projekten und irgendwann nimmt das Gehirn sich dann auch die Pause, die man ihm zuvor verwehrt hat. Also ja, es kommt verspätet, aber dadurch wird das Thema ja nicht weniger relevant.

Also schnappt euch Tee oder Kaffee, macht es euch bequem und los geh’t mit der dritten Folge der Dachboden-Monologe. Diesmal: Das Bikini-Problem

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#MonologueMonday

Are you already motivating or still sabotaging yourself?

I know, it’s not Monday anymore but give this girl a break… This week my head’s been all over the place, jumping from project to project, so yes, it’s delayed but that doesn’t make it irrelevant.

Hopefully soon there will be more content coming but for now, grad yourself a cuppa and get comfy for the third episode of the Attic Monologues. Presenting this time: The Bikini Problem

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#MonologMontag

Die zweite Episode der Dachboden-Monologe ist jetzt online!

Ja, ich weiß, es ist nicht mehr Montag, aber zum einen gingen die Videos gestern online und zum anderen gibt es hier noch ein weiteres Schmankerl: Bis zum 22.4. gibt es 20% Rabatt in meinem SpreadShop!

Dennoch werden wie immer 25% meiner Einnahmen an lokale Institutionen gespendet, die Menschen mit mentalen Gesundheitsproblemen helfen.

Geteilte Freude ist doppelte Freude, und weil gestern mein Geburtstag war, hoffe ich, dass ihr euch über die Inhalte und den Rabatt freut, die ich mit euch teilen möchte 🙂

Von Fenstern, die geputzt werden müssen und kraftvoller Kommunikation und Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse.

#MonologueMonday

The second episode of the Attic Monologues is online now.

Yes, it’s not Monday anymore (but the videos went online yesterday), but here is another special: Until the 22nd April there is a 20% discount in my SpreadShop! Still 25% of my earnings will be donated to local mental health institutions.

Sharing is caring and shared joy is doubled joy and as it was my birthday yesterday, I hope you enjoy the contents and discount I’m sharing with you 🙂

About windows that need to be cleaned and taking back agency in your communication.

Virtual Book Reading – YouTube Live Premiere

Virtual Book Reading – YouTube Live Premiere

Cheers my dears,

it’s been a while and I hope to find you safe & sound and healthy. Besides platitudes and commonplaces phrases, I really do hope that you’re well. 

As some of you might have seen, I took some time to prepare new content. Not as fast as my head would want to sometimes, but sometimes it’s more about a healthy and stable than a fast pace. Thank you for staying, joining and being patient.🍀🙏🍀

Now it’s a New Year and now even a New Lunar Year – Year of the Ox 🐂🌺 And I have prepared something for you.

A virtual book reading of my latest book „Live Loud & Suffer in Silence“ 📓 and it’s going to air as a Youtube live premiere on Sunday, 21st February at 6pm GMT+1 (German time). 🎥

During the premiere you can watch & listen and chat with me at the same time, as I’ll be watching the reading with you from the other side of the screen.

Grab yourself a cup of tea 🍵 , coffee ☕️, a beer 🍺, or a glass of wine 🍷 and make yourself cozy.

I wish I could say „get comfortable“ but due to the fact that this book is not an easy ride and deals a lot with mental health topics, let’s say „let’s get uncomfortable together“.

We are not alone in this. 💪

Here’s the link:

You can also set an alarm to be reminded.

This time you get a „proper“ book reading of one hour with many insights and background information on the book and the connected donation plan and the merch designs.

Another goodie from me to you: From Sunday 21st until Thursday 25th you get a 15% discount on the items in my SpreadShop!

I hope to see you there.

So long, my dears

💋💋💋

My SpreadShop is Online Now

live loud by laventura

Cheers my Dears,

I’m happy to announce that my SpreadShop is online now!

It has been a dream, vision and plan to design a shop connected to my latest book Live Loud & Suffer in Silence since I thought about writing the book.

With the help of Norman from NGraphix Design the quotes from the book got a really cool and unique look and you can purchase them now on t-shirts, hoodies, jackets, caps and more.

25% of my earnings will be donated to local mental health institutions, just like with the book.

Until 24th November you get 15% discount!!

I’m happy when you pop by. Feel free to share and send me feedback.

So long my dears,

xxx Gina.

Cheers my Dears und Hallo meine Lieben,

Ich freue mich sehr euch mitteilen zu können, dass mein SpreadShop nun online ist!

Es war ein Traum, eine Vision und ein Plan, so einen Shop in Verbindung mit meinem neuesten Buch Live Loud & Suffer in Silence aufzubauen seit ich überhaupt darüber nachgedacht habe, es zu schreiben.

Mit der Hilfe von Norman von NGraphix Design haben die Zitate aus dem Buch nun einen coolen und einzigartigen Look bekommen und ihr könnt sie auf T-Shirts, Kapuzenpullis, Jacken, Kappen und mehr kaufen.

25% meiner Einnahmen werden auch hier an lokale Institutionen gespendet, die Menschen mit mentalen Gesundheitsproblemen helfen, ebenso wie bei dem Buch.

Bis zum 24. November bekommt ihr noch 15% Rabatt!!!

Ich freu mich, wenn ihr mal vorbeischaut. Teilt es gern und sendet mir Feedback.

Auf bald, meine Lieben

xxx Gina.

#freelancefriday & #socialsaturday: Wir müssen reden!

Read in English

Hey meine Lieben,

wir müssen reden! Nehmt das hier als den #freelancefriday und gleichzeitig den #socialsaturday Post, denn es geht um Arbeit und es geht um Gesellschaft. Beides miteinander verwoben.

Nachdem ich Till Brönners Video auf Instagram gesehen und es geteilt habe und daraufhin eine lange und interessante Konversation mit einer Bekannten hatte (vielen Dank an dieser Stelle, Miss K.K.), ist mir bewusst geworden, dass es Zeit ist, das Schweigen zu brechen. Ich habe mich zwar schon in einem anderen Post zu den Herausforderungen des selbstständigen Daseins geäußert, eigentlich auch relativ direkt wie ich finde – Zitat: “Jeder Tag, an dem ich nicht arbeiten gehe, ist ein Tag, an dem ich kein Geld verdiene.” –, aber das hier geht noch weiter.

Also schnappt euch mal einen Tee oder Kaffee und setzt euch. Denn das hier ist wichtig.

Dass diese weltweite Krisensituation aufgrund der Pandemie jeden betrifft, ist sicherlich eine Tatsache, die ich nicht explizit erwähnen muss. Dass es Länder gibt, die wesentlich mehr leiden als wir hier im schönen Deutschland, respektive Europa, auch das ist uns (hoffentlich) allen bewusst. Dennoch und nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge, die Aufmerksamkeit bedürfen.

November – Lockdown Light sozusagen. Light… Für Gastronomen, Kulturschaffende, Kreative, Soloselbstständige und Freiberufler, die gesamte Event- und Unterhaltungsbranche und den mittelständischen Einzelhandel, der vielleicht nicht über einen florierenden Onlineshop verfügt, sicherlich alles andere als leicht.

Zum zweiten Mal rollt eine Welle über uns, die unaufhaltsam alles mitreißt, was nicht in der ein paar Monate weilenden Pause zum Luftholen wieder festgezurrt und verankert wurde. Viele Kneipiers, Hotelbetreiber und Gastronomen befürchten, dieses Mal nicht standhalten zu können. Ihr Lebenswerk dicht machen zu müssen. Viele Musiker, Autoren, Künstler, Theaterensembles, und weitere, die auf Touren, Lesungen, Auftritte, ja auf öffentliches Leben angewiesen sind, bangen um ihre Existenz.

Nein, das hier ist kein Aufschrei gegen Maskenpflicht und Hygieneregeln. Im Gegenteil. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die am meisten zu schützenden auch zu schützen.

Aber das hier ist ein Aufruf, da zu unterstützen, wo wir können. Und wir können. Wenn wir wollen.

Uns jetzt zurückzulehnen mit “Ja, was sollen wir da nur machen”, hilft keinem weiter. Wir haben Chancen. Kleine. Aber ein kleiner Stein im Wasser kann auch konzentrische Kreise schlagen.

Wenn ihr also nun meint, okay, Gina, was willst du jetzt, wie sollen wir denn helfen? Ich sag es euch.

Wenn ihr normalerweise jeden Sonntag mit der Familie bei eurem Lieblingsitaliener essen geht, dann behaltet es bei und bestellt jeden Sonntag bei Luigi, weil Luigi das braucht! Sch**ß mal auf Lieferdienst-Apps, bei denen er nicht gelistet ist. Bestellt bei ihm. Überwindet die Faulheit, mit drei Daumenklicks eine Alternative bei einer Kette gefunden zu haben, die mehr Rücklagen hat als Luigi sich je erträumen könnte. Danke.

Wenn ihr grad traurig seid, weil ihr nicht auf das Konzert eurer Lieblingsband könnt, dann kauft CDs, Vinyl, T-Shirts, Merch und beweist, dass diese Band eure Lieblingsband ist. Oder falls sie ein Online-Konzert mit Ticketverkauf starten, kauft ein Ticket. Ihr hättet das Geld auf dem Konzert ja eh gelassen.

Ich hör euch schon, ja aber wir bangen auch, wir müssen jetzt auch mehr aufs Geld achten. Ja, habt ihr recht. Sinnvoll. Guter Punkt. Aber kurze Rechnung und ich bin in Mathe echt schlecht: Wenn ihr für 80€ als Beispiel aufs Konzert gegangen wärt, nun das Geld zurückbekommen habt und es nicht in ein Onlineticket investieren wollt, aber eine Schallplatte oder ein T-Shirt für sagen wir 30€ erwerben könnt, dann sind das 50€ in eurer Tasche und 30€ bei Künstlern, die grad am abkacken sind und sicherlich schon länger nicht mehr vernünftig schlafen. Außer sie haben enorm viel Whiskey, Wein und Gin gebunkert.

Ihr liebt einen bestimmten PoetrySlammer, aber Slams sind abgesagt? Ich mach ne Wette, er hat Live-Aufzeichnungen auf CD oder Bücher geschrieben. Die 8€, die ihr für Eintritt gezahlt hättet, investiert sie, indem ihr das Buch kauft. Ja, aber das kostet mehr als der Eintritt. Sorry, ich hab die Brezel und das Bier, das ihr auf dem Slam verzehrt hättet und das Busticket/Spritgeld/Parkgeld nicht dazu gerechnet 😉 wir nähern uns trotz Mathedefizit denke ich dem, worauf ich hinaus will.

Um Himmels Willen, nein, bitte, wenn ihr grad selbst auf Messers Schneide steht, bitte investiert nicht euren letzten Knopf, um anderen zu helfen, dann helft euch bitte erst selbst. Denn nur wenn ihr habt, könnt ihr geben. Aber wenn ihr ein bisschen was habt, dann gebt, denn wisst ihr was? Das kann Existenzen retten! Was, die schnöden 8€ sollen etwas ändern? Ja man, denn wenn 100 Leute sagen, meine 8€ ändern nichts, dann sind das 800€, die nichts verändern können.

Aber wisst ihr was? Selbst wenn ihr nicht einen Cent ausgeben könnt, könnt ihr unterstützen. Wie? Indem ihr eure Social-Media-Kanäle zum Teilen von Inhalten eurer Lieblingskünstler nutzt. Jetzt sagt ihr, ja aber Gina, ich hab doch nur 20 Follower, was soll das bringen. Ich sag es nochmal: Kon.zen.tri.sche..Krei.se, meine Freunde. Wenn einer eurer Follower auf dem Profil des Künstlers landet, vielleicht mal durchscrollt und interessante Inhalte findet, diese wieder teilt, etc. pp., sind wir beim berühmt berüchtigten Schneeballeffekt und ihr habt gar keine Ahnung, was für einen Unterschied das machen kann. Und, ich mein, tut es euch weh? Es kostet keinen Cent, nur drei Daumenklicks beim Sch… äh, Zähneputzen. Im Vergleich zu den Unmengen kostenloser Inhalte, die die Soloselbstständigen, Künstler & Co. euch zur Verfügung stellen, ist das ein minimaler Aufwand, der aber unter Umständen große Wirkung zeigen kann.

Wenn ihr nun sagt, ja aber Moment, die ganzen kostenlosen Inhalte, die wir bekommen, dazu sind die ja alle gar nicht verpflichtet, das gehört ja zu deren Marketing, dann müssen wir hier mal eins klarstellen: Nein, sie müssen das nicht tun. Sie tun das aus Überzeugung. Und aus Marketing, klar. Aber zumeist wohl aus Überzeugung. Weil sie etwas zu sagen haben. Und es teilen wollen. Weil sie überzeugt sind, dass da etwas drin ist, was anderen helfen kann, etwas geben kann. Und sie verlangen selten etwas zurück. Weil oftmals ein “Bitte unterstützt mich in dieser Zeit und kauft mein Album/mein Buch” schon fast wie Betteln eines Bittstellers herüberkommt. Wobei es einfach nur eine Bitte ist. Und wer vorher kostenlose Inhalte en masse konsumiert hat und nun abschätzig die Nase rümpft, wenn ein Künstler beispielsweise eine solche Bitte äußert und ihn erbärmlich oder Bettler nennt, der möge bitte nun mein virtuelles Wohnzimmer verlassen. Merci.

Kocht euch mal n zweiten Kaffee oder brüht einen weiteren Tee auf. Wir sind noch nicht am Ende.

Wir müssen auch über Weihnachten reden. Mal abgesehen davon, dass es zum jetzigen Zeitpunkt fraglich ist, wie genau unsere Familienfeiern aussehen werden, würde ich gern beim Thema bleiben und mit euch über Geschenke sprechen.

Auch hier mein Appell: Bitte denkt und kauft und investiert sinnig. Wenn ihr normalerweise am ersten Weihnachtstag bei Luigi die Scampi al Forno essen geht, dann bestellt sie dieses Jahr nach Hause. Wenn das Familienfotoshooting, das ihr so gern verschenken wolltet, dieses Jahr nicht umsetzbar ist, kauft bitte einen Gutschein bei dem Fotografen/der Fotografin. Wenn ihr selbst nicht super begabt in DIY-Projekten seid und nicht unbedingt einen Nachttisch selber zimmern könnt, dann durchstöbert etsy oder sonstige Plattformen oder schaut bei eurem lokalen Tischler vorbei, der sich diesen Wünschen in professioneller Weise annehmen kann.

Ich bitte oder dränge euch nicht, mehr Geld zu investieren als geplant, schreibe keine Spendenaufrufe für all die Miseren dieser Welt, denn wenn es danach ginge, könnte mein Herz jeden Tag bluten und ein jeder von uns könnte für das Wohl der Welt oder zumindest für eine kleine Linderung sein ganzes Gehalt plus alles Ersparte spenden. Ich bitte euch lediglich bei den Investitionen, die ihr eh tätigen wolltet, zu schauen, ob es nicht Alternativen gibt, bei denen ihr Menschen, die grad wirklich in der Patsche stecken, helfen könnt besser über die Runden zu kommen, anstatt es großen Konzernen in den Rachen zu werfen, die einmal schlucken, genüßlich rülpsen und sich zufrieden zurücklehnen, weil sie wissen, dass es für sie ein Morgen geben wird. Anders als viele der Kleinunternehmer, Selbstständigen und Mittelständler. Ja, vielleicht kostet der Kalender der Einzelunternehmerin 3€ mehr, aber diese 3€ sind gut investiert, glaubt mir. Und wenn sie nur für das Pfund Kaffee sind, das sie morgens aus dem Bett kommen lässt, um euren Kalender herzustellen und mit individuellem Touch zu verzieren.

Und wer nun sagt, tja, der oder diejenige hätte sich das vorher überlegen sollen und eben nicht Selbstständige*r oder Künstler*in werden sollen, den bitte ich nochmal in sich zu gehen. Der eine wird Krankenschwester aus Überzeugung, was eine Festanstellung mit sich bringt, der andere steigt ins Familienunternehmer ein und vertreibt Produkte, weil er die Familientradition aufrechterhalten will, und kann sich selbst ein monatliches Gehalt zahlen, der nächste wird Musiker, Autor, Fotograf aus Überzeugung und Leidenschaft, um der Gesellschaft einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Und diese Branche ist zumeist weit entfernt von Festanstellungen und geregeltem Einkommen.

Und ich frage euch: Wie sähe euer Leben aus ohne die Bücher, die ihr gelesen habt? Ohne die Fotografien von Landschaften, die eure Träume beflügeln und euch an andere Orte bringen? Ohne die Musik, die euch durch den letzten Liebeskummer oder den großen Moment eures Lebens begleitet hat? Ohne das handgemachte, mittlerweile zerknitterte Lesezeichen, das ihr von Omi geschenkt bekommen habt? Ohne die handgemalte Postkarte, die eure Freundin von einem Künstler erworben und mit dem schönsten Zitat eures Lieblingsautoren verziert hat, welche euch immer an die Tiefe eurer Freundschaft erinnert?

Wenn irgendwas davon einen Gedanken an ein bestimmtes Lied oder eine bestimmte Sache geweckt hat und ihr wollt, dass all das auch “danach” (wann immer das sein und wie immer es aussehen wird) noch möglich ist, dann bitte ich euch inständig: Beginnt, wo ihr seid, benutzt, was ihr habt und tut, was ihr könnt.

Und wenn es nur das Teilen eines Inhalts ist.

Konzentrische Kreise.

mit Liebe, Hoffnung und Dankbarkeit im Herzen

Gina.

PS: Ich werde mich hierzu auch nochmal auf dem Balkon räuspern. Haltet also gern die Augen offen.

#freelancefriday & #socialsaturday: We need to talk!

Auf Deutsch lesen

#freelancefriday: We need to talk

Cheers my dears,

we need to talk! Take this as a #freelancefriday and a #socialsaturday post, as it is concerned with work and society. Both intertwined.

After having watched a video on Instagram from a German jazz musician, in which he talks about the artists and people from the event and entertainment industry suffering through the current crisis, and following that having had a conversation with an acquaintance (thanks for this, Miss K.K.), I decided it’s time to break the silence. I mean, I already talked quite directly about the risks and challenges of being a freelancer in another post – quote: “Every day that I don’t go to work is a day that I don’t earn money.” – but this here goes deeper and further.

So get yourself a tea or coffee and sit down. Because this is important.

We are all affected by the current crisis, that’s nothing new and nothing I should need to have to point out explicitly. And us living here in Germany or Europe, we’re still well off and should be grateful for it. Nevertheless, some things and circumstances need our attention.

Now in November at least here in Germany, it’s gonna be a Lockdown Light so to say – not so “light” and easy for all the small businesses, people working in gastronomy, the entertainment industry, freelancers, artists. Especially if they don’t have a well running online shop or if they live from selling products and services that are not able to be digitalised.

Second time this year that an uncontrollable wave threatens to wash away everything that hasn’t been fixed and anchored in the few months we had to gasp air. Many pub or restaurant owners and small business people fear having to close their facilities, not just for a month, but forever. Shut down and close their life work. Many musicians, authors, artists, theatre ensembles and others whose work is depending on tours, readings, performances, yeah, on social life, fear for their financial existence.

No, this post doesn’t aim to protest against masks and hygienic rules. To the contrary. They are necessary to save and protect the ones that need to be protected most.

But it’s a plea to support where we can. And we can. If we want to.

Saying “Well, what can one do, eh” right now, doesn’t help anyone. We have chances and options. Small ones. But also a small pebble in a sea can cause concentric circles.

If you’re now wondering, well, Gina, what is that you want, what should we do? I’m gonna tell you.

If you normally take your whole family out to your favourite Italian restaurant on a Sunday, then stick to that and order your favourite dish from Luigi every Sunday, because Luigi needs that! Eff the delivery apps that don’t have him listed, call him and order directly. Get over your laziness of finding an alternative that’s accessible with three clicks and don’t invest your money into big chains that already have more savings than Luigi could ever dream of, okay? Thank you.

If you’re said because you’re unable to visit the concert of your favourite band, buy CDs, vinyl, t-shirts, Merch and prove that it’s your favourite band. Or if they offer an online-concert with tickets, get your ticket. You would have spent the money anyway.

I hear you now, but we’re also struggling and need to take better care of our money. Yes, you are right. Absolutely. Good point. But let me calculate real quickly and I’m really bad at maths: If you normally would have spent let’s say 80 bucks on a ticket for the concert and you were refunded now due to cancellation of said concert, but you could purchase a vinyl or a t-shirt for let’s say 30 bucks, then it’s 50 bucks in your pocket and 30 in the pockets of your favourite artists, who are really effed and probably haven’t been sleeping well for a while now. Unless they hamstered ish loads of whiskey, wine and gin.

You love a particular poetry slammer but slams are dismissed? Well, I bet they have live recordings on CD or already published a book or two. Take the 8 bucks you would have invested in the live show and buy the book. But the book is more expensive than 8 bucks! Sorry, I forgot the pretzel and the beer plus the bus ticket/gas money/parking ticket you would have paid that night 😉 despite my lack of skills in maths I think you’re getting what I’m aiming at, huh?

For heaven’s sake, no, please, if you are struggling massively financially right now and your financial existence is at stake, please don’t invest your last button to help others, but help yourself first. Only if you have, you can give. But if you have a little, then give, cause you know what? That can save financial existences, and in some cases lives. What, 8 bucks are changing something? Yes, because if 100 people say that their 8 bucks won’t do anything, that’s 800 bucks that can’t do anything.

But you know something else? Even if you don’t have one spare cent, you can still help and support. How? By using your social media accounts to share contents of your favourite artists. Now you’re saying but Gina, I only got 20 followers, that’s not gonna be of any use. Even if I might repeat myself, I’m gonna say it again: con.cen.tric…cir.cles my friends. If one of your followers sees what you shared and clicks on the profile, finds valuable content and shares it again, we end up in the popular snowball effect and you might never now what kind of effects that can have. And I mean, does it hurt you? It doesn’t cost a penny, only three clicks while you’re taking a sh… bath. In comparison to the massive amount of free content you’re provided with by small businesses, artists & co. that’s a minimal effort, which might have a huge effect.

If you say now, hold on a minute, all this free content we get, well, they’re not obliged to provide it, it’s part of their normal marketing, then we have to get one thing straight: No, they don’t have to do it. They do it out of conviction. And for marketing reasons, sure. But mostly out of conviction. Because they have something to say. And they want to share it. Because they are convinced that it might help others, that there is something in it for someone. And rarely do they ask for something back in return. Because oftentimes a “Please support me during this time and buy my album/my book” is perceived as begging. While it’s just an appeal. And if you consumed free content en masse before and now are turning up your nose at those artists pleading for support and you call him pathetic or beggar, then please leave my virtual living room immediately. Merci.

Get another coffee or tea, my dears, we’re not finished yet.

We need to talk about Christmas, too. Besides the fact that it’s uncertain right now how exactly we’re gonna celebrate our family gatherings this year, I’d like to stick to the topic and talk about gifts and presents.

Another plea from my side: Please think, buy and invest wisely. If you normally would go to Luigi on the 25th to get your Scampi al Forno with all your family, then order from him on that day. If the family photo shoot you wanted to gift is cancelled due to restrictions, buy a voucher from the photographer to get your photos when it’s possible again. If you’re not super talented yourself in doing DIY projects and cannot timber a night table yourself, then search on etsy or other platforms or talk to your local carpenter who can make your idea a reality in a professional manner.

I don’t urge or press or ask you to spend more money than planned, I don’t ask you to donate to heal all the misery in the world, because – let’s be honest – when it comes to that, my heart could bleed every day and everyone of us could donate all their income and savings to ease the pain of the world. I just ask you to take a closer look at the investments you wanted to make anyway and to make sure whether there are alternatives which would help people who are really in need of support right now. You could help them make ends meet rather than throwing your money into the mouths’ of big companies that belch one time and smirk, knowing that there is gonna be a tomorrow for them. Unlike many small business owners, freelancers and artists. Yes, maybe the handmade calendar does cost 3 bucks more but believe me, they are well invested. And if it’s only for the coffee to get the small business owner out of bed to design your personal calendar.

And if you say now, well, they should have thought about things like that before becoming a freelancer or an artist, I ask you to hold your breath for a second. One person becomes a nurse out of conviction, which includes a permanent position. The other steps into the traditional family business, sells products to keep the tradition and is able to pay themselves a regular monthly income. The other becomes a musician, author, photographer out of conviction and passion to contribute cultural value to society. And these jobs rarely ever include permanent positions or regular incomes.

And I ask you: What would your life look like without the books you read? Without the photographs of landscapes that take you to places you’ve never visited and make you dream? Without the music that got you through your last heartbreak or that was the anthem to your big joyful moment? Without the handmade bookmark gifted to you by granny? Without the handmade and designed post card that you got from your best friend, on which she wrote a quote from your favourite author and that reminds you of the depth of your friendship whenever you look at it?

If any of these things resonates with you and now you got a song in your head, and if you want these things to still exist “when it’s over” (whenever that might be and whatever it might look like), then I beg you: Start where you are, use what you have, do what you can.

Even if it’s just sharing content, a post, a story.

Concentric Circles.

with love, hope and gratitude in heart

Gina.

PS: I’m gonna speak about it on the balcony, too, so keep an eye open.

#writerswednesday: A Pinch of Truth

Cheers my dears,

it’s been a while… Nearly three months – let that sink in, 3 months – since I published my second book Live Loud & Suffer in Silence and that was also the last time I posted on here and showed new plants on the balcony.

Especially in times like these I consider it important to share a pinch of truth here.

Did I plan to take a pause after publishing? Heck no! My plan was to produce IGTVs and videos and content to market the book, to share more of it with you, to dive fully into advertising it and to show you the deeper meaning and aim of this book project. Also, I wanted to start writing the German version asap.

But here’s the truth: I underestimated the amount of energy it took from me to write this book. I always said it wasn’t a walk in the park writing it – and by the way: reading it isn’t either – but I definitely underestimated the amount of time I’d need to recharge my batteries. It took a lot, if not all of me, as I do structure my stories analytically, yes, but I write them from a place where I AM every character I write. Can you imagine? I feel every emotion they feel, I walk every step they walk, I do not watch them break down, I break down with them. And that to me is an authentic way of writing. But it is also draining. Like a lot!

Could I have pushed more, forced myself to produce more content and market it well? Probably yes. But where would I be now then? Another truth: These times with the pandemic going on affected many of us. Freelancers as much, if not a bit more, as small businesses, big companies and entrepreneurs. And as you might already know from my #freelancefriday posts, yes, I am a freelancer, too. So besides being drained from my book project (which doesn’t generate a bunch of money and provides me with financial prosperity – which isn’t its aim anyway as my aim is to generate money to donate it) also some projects I acquired beforehand were stopped or cancelled due to the uncertainty the pandemic confronted us with. Trying to acquire new projects in unstable times like these is a challenge of its own, as you might be able to imagine. And guess what, that is draining, too.

And as I aim for more realness and transparency on the internet, I thought it’d be the right step to share this pinch of truth with you. It’s not easy “being real” in this superficial world of hearts and likes and “wows”, but you know, I can’t write a book called Live Loud & Suffer in Silence, which is a cynical comment as my characters suffer quite loud in these stories and then pretend everything is perfectly polished fine. Because reality looks different than a post-processed picture from one of my shoots, different from the well placed items I position for twenty minutes and I take 30 shots of until I decide which one to post. And it does take a leap of faith to show your face without make-up in an IGTV these days, to sit down not looking, feeling or being your best and taking this realness to proceed in times where people go to plastic surgeons to look more like their filtered version. (small film recommendation: The Social Dilemma; available on the big streaming platform with x at the end)

But I think it’s necessary to break this cycle to move forward and although I don’t have many followers, I want to use all my platforms to talk about these things as well.

I’d like you to know that I’m grateful for your support, by purchasing the book, reading it, taking your time to send me feedback. That shows me that all the sleepless nights and every ounce of energy I invested in this project was so worth it. Because it gave something to someone. And that’s what I’m writing for.

Please stay a little more patient with me. Right now I’m regaining a fresh creative vibe and I aim to get back to frequent blog posting and to prepare a virtual book reading for you, so please stay tuned on my YouTube channel, too. I hope you find something in my work that gives you something.

More to come, my dears. 

So long

 

xxx

#freelancefriday: 3 Quick Home Office Tipps

Auf Deutsch lesen

#freelancefriday: Quick Home Office Tipps

Cheers my dears,

weekend is near and maybe you’re looking forward to it, as you’re having a rough and tough week behind you.
Enjoy it!

During these turbulent times many people have been transferred from their regular work space into home office and for many that wasn’t as easy peasy and yeah! as it might sound.
Kudos and respect to everyone, who has a whole family including children (that don’t go to kindergarten or school right now) around them and still manages to get home office done!
Frankly, I have no effing idea how you do it, but if you have tipps and tricks and advice to share, please leave them in the comments, I bet your way of dealing with this struggle and still staying sane might be beneficial for some readers here.

I heard from friends that the first three to four day up to a week were troublesome for them, so the first days they basically only worked half days as the rest was used to figure out to combine private and professional life in one and the same environment.
And I do understand that it’s a tricky thing, especially if you’re someone craving and now really missing that 9 to 5 structure.
To be honest, I’m not one of them, but I do understand that you struggle.

So, I have some tipps I’d like to share with you, especially if you really miss your daily 9 to 5.
Some I read, some I heard from friends, some are based on my own experience and common sense.
To be fair, I haven’t perfected or perfectly optimised my home office work schedule in detail, although most of my work is done from home, except for courses and workshops. But we are all students of life and we’re all learning and will keep on doing so. So why not learn and grow together?
It’s more fun, I guess.

Well, here we go:

#1 SPACE
If anyhow possible, try to establish a designated work space!
In case you don’t already have a home office or a working space including desktop and office chair, etc., that is.
Don’t work from bed or sofa. Preferably use the kitchen table or if you have a dining room with a table, use that one.
I mean, in your office you would work in an upright seated position, I assume, so try to rebuild that at home.
Also, try to keep it clean from distractions. So, don’t have your grocery shopping list and the book you read as pastime next to your work calendar and your laptop.
Use the rooms and spaces you have by their names. And only repurpose one of them, not all of them.
You’d like to keep private private and only have one professional space.

#2 TIME SCHEDULE
Version A
If you’re a defender of the creed “If you never go to work, you never leave work” (which to my mind holds some truth and demands absolute discipline if you don’t want to end up checking and answering your mails at 10 p.m.), you might want to create a schedule.
Again, this won’t be easy, as your spouse might ask you in between wether you need something from the grocery store or you yourself might feel the urge to “just go quickly”, which would not happen in your professional habitat.
So, if you’re someone, who absolutely needs this structure of going to work, working, break, working, going home, how about trying this:
Get up in the morning and get ready as if you were to leave for work. Take your self-made coffee to go, put a jacket on and take a walk around the block. 20 minutes or more or less and pretend it’s your commute to work. Tune yourself into work mode, order your tasks for the day, etc.
When you come home, go directly to the space you created for work, or if that is your usual way, go to the kitchen first and grab a cuppa and then go. Then try to work exactly the time as you normally would and take your break at the time you normally would.
If you normally spend your break outside, go outside. If you normally write your shopping list during your break, do that.
Try to do the same things as usual. And finish work when you normally would.
Then take a walk again and make it your commute from work to home. That way you might be able to trick your brain into separating private from professional environment, although technically it’s the same space.
Oh, and shut the laptop before you leave and put it aside or into your laptop bag! No re-opening, no working after you come back home!!

Version B
If you’re someone who doesn’t need these strict schedules, but who even enjoys getting up at 5 a.m., working for an hour, taking a break for a workout, meditation or yoga or something, then go back to work, breakfast, etc., so if you’re able to scatter your working hours throughout the day, I still recommend having a designated work space and to definitely have a time when to stop work.
And I also recommend to set that in your brain early enough.
For instance, I personally don’t start my day off by saying “I’m gonna end work at five today” or something like that, but I have my tasks for the day that I need/want to achieve* and during work I get a feeling of how long it’s gonna take me. In the early afternoon I normally get a feeling for it and then I tell myself “Okay, today it’s gonna be six”, I hope you get the idea. As said, I myself am working on that.

* concerning to-do lists and time and task management, I already wrote a blogpost about it and on my balcony I have an IGTV about how I work with to-do lists and calendars

#3 WEEKEND IS WEEKEND
I know, this goes together with space and time, but really, on a Friday, put your work stuff aside and use the weekend for pastimes, zoom calls with friends, walks, running errands, like you normally would.
That’s one of the biggest lessons I learned, especially during this time, but that’s a longer story. I myself take this time right now to really make up my mind concerning working hours, structure, task & time management and how to have some me-time and something like a true weekend. (something like, because mostly, I use my free time for creative projects, haha)
And I can only invite you to learn this lesson with me.

So, these were just some quick tipps.
Of course there is more to it and everything depends on your situation, like do you live alone or do you have a roomie or spouse living with you, do you have children, in which branch do you work etc. and I’m well aware of that.
I couldn’t cover it all here, but please feel free to share your insights, opinions and questions in the comment section below.

My offer to you
If you struggle with getting organised or to make some time for yourself or anything like that, please feel free to contact me.
I’d like to help and if my experience and my mind can be of any service, I offer this to you right now.
These times aren’t easy, so let’s help each other out.

Just contact me and we can schedule a 30 minute zoom or Skype and we can see if and how I can help you.

How do you cope with home office?
Let me know in the comments below.

I hope you found something useful in this post.

So long, my dears

xx

#freelancefriday: 3 Schnelle Tipps fürs Home-Office

Read in English

#freelancefriday: Schnelle Home Office Tipps

Hey meine Lieben,

das Wochenende naht und vielleicht freut ihr euch schon drauf, weil ihr eine lange und anstrengende Woche hinter euch habt.
Genießt es!

In turbulenten Zeiten wie diesen sind viele von ihrem normalen Arbeitsplatz ins Home Office gewandert (worden) und für viele war es nicht so einfach und cool, wie es vielleicht klingen mag.
Hut ab und Respekt für jeden, der eine ganze Familie inklusive Kinder (die momentan weder Kindergarten noch Schule besuchen können) um sich hat und dennoch irgendwie das Home Office rockt!
Ohne Sch..erz, ich hab absolut keine Ahnung, wie ihr das schafft, aber falls ihr Tipps und Tricks und Ratschläge habt, wie man da durchkommt ohne den Verstand zu verlieren, teilt sie gern hier in den Kommentaren. Ich wette, das könnte einigen Lesern hier echt helfen.

Ich hab von Freunden gehört, dass die ersten drei bis fünf Tage aus dem Alltagsrhythmus raus und rein ins Arbeiten von Daheim die schwierigsten waren. Also haben sie die ersten Tage quasi nur halbtags gearbeitet, weil die andere Hälfte dafür draufging, herauszufinden, wie zum Henker man Privatleben und Berufsleben splittet und vereint, während man in ein und demselben Umfeld ist.
Und ich verstehe, dass das echt knifflig sein kann, besonders, wenn ihr zu denen gehört, die den normalen 8-Stunden-Arbeitstag brauchen und nun vermissen.
Um ehrlich zu sein, ich gehöre nicht dazu, aber ich verstehe, dass es euch verrückt macht und umtreibt.

Also habe ich mal ein paar Tipps zusammengeschrieben, die ich gern mit euch teilen möchte, besonders wenn ihr den durchgeregelten Arbeitsalltag vermisst.
Manche davon habe ich gelesen, andere von Freunden gehört und manche basieren auf meiner eigenen Erfahrung und gesundem Menschenverstand.
Um ehrlich zu sein habe ich selbst meinen Home Office Plan weder perfektioniert noch im Detail optimiert, obwohl ich die meisten Arbeiten von daheim erledige. Aber wir sind alle Schüler des Lebens und lernen stetig und werden dies auch weiter tun. Also, warum sollen wir nicht zusammen lernen?
Macht doch mehr Spaß, würd ich sagen.

So, los geht’s:

#1 RAUM SCHAFFEN
Wenn irgendwie möglich, richtet euch einen definierten Arbeitsplatz ein!
Natürlich gilt das nur, wenn ihr nicht eh schon ein Home Office oder ein Arbeitszimmer oder dergleichen habt.
Arbeitet nicht im Bett oder vom Sofa aus. Vorzugsweise setzt euch an den Küchentisch oder falls ihr ein Esszimmer habt, an den Tisch dort.
Ich mein, auf der Arbeit arbeitet ihr tendenziell ja auch in einer aufrecht sitzenden Position, nehme ich an. Versucht also, das zuhause nachzubilden.
Am besten haltet ihr diesen Arbeitsplatz frei von Ablenkungen. Also, habt nicht euren Einkaufszettel und das Buch, das ihr zum Vergnügen lest, direkt neben eurem Arbeitskalender und dem Laptop.
Nutzt die Räume ihren Namen entsprechend und sorgt dafür, dass ihr nur einen umfunktioniert, nicht alle.
Ihr solltet versuchen das Private privat sein zu lassen und nur einen berufsbezogenen Platz zu haben.

#2 ZEITPLAN
Version A
Falls ihr Verfechter der Ansicht “Wenn du niemals zur Arbeit gehst, kommst du auch nie von der Arbeit heim” seid (welche sicherlich eine ordentliche Portion Wahrheit beinhaltet und echt viel Disziplin verlangt, wenn ihr nicht abends um zehn noch Arbeitsmails checken und beantworten wollt), dann solltet ihr euch einen Zeitplan überlegen.
Auch das wird nicht unbedingt leicht, weil euer Partner vielleicht mittendrin fragt, ob ihr was vom Supermarkt braucht oder ihr selbst geneigt seid “nur mal eben schnell hinzugehen”, was in eurem normalen Arbeitsalltag nicht passieren würde.
Wenn ihr also jemand seid, der diese Struktur von zur Arbeit gehen, arbeiten, Pause, arbeiten, nach Hause gehen seid, wie wäre es hiermit:
Steht morgens auf und macht euch fertig, wie ihr es auch machen würdet, wenn ihr zur Arbeit geht. Nehmt euch euren Tee oder Kaffee im Thermobecher mit und dreht eine Runde um den Block. 10 oder 20 Minuten oder mehr oder weniger und tut so, als sei dies euer Weg zur Arbeit. Stellt euren Kopf auf Arbeit ein, geht die Aufgaben des Tages durch, etc.
Wenn ihr heimkommt, geht direkt zu eurem hergerichteten Arbeitsplatz oder, falls das euer normaler Rhythmus ist, macht einen Abstecher in die Küche und nehmt euch einen Kaffee und geht dann zum Arbeitsplatz. Versucht dann genau so lange zu arbeiten, wie ihr es normalerweise tätet und nehmt die Pause dann, wann ihr es normalerweise auch tut.
Wenn ihr regulär eure Pause draußen verbringt, geht raus. Wenn ihr sie normalerweise dazu nutzt euren Einkaufszettel zu schreiben, macht das.
Versucht den Tag möglichst so zu gestalten, wie ihr es immer macht.
Und nach getaner Arbeit dreht wieder eine Runde um den Block und tut so, als sei dies euer Heimweg nach der Arbeit. So könnt ihr euer Gehirn vielleicht austricksen eine Grenze zwischen Arbeit und Privat zu ziehen, obwohl es offensichtlich ein und dasselbe räumliche Umfeld ist.
Oh, und klappt den Laptop zu bevor ihr rausgeht oder räumt ihn weg oder packt ihn in eure Tasche! Nicht wieder öffnen, keine Arbeit mehr, wenn ihr heimkommt! !

Version B
Wenn ihr zu denen gehört, die nicht unbedingt einen ganz so strikten Zeitplan braucht, sondern es eher genießt um 5 Uhr aufzustehen, für eine Stunde zu arbeiten, dann eine Pause zu machen fürs Training, Meditation oder Yoga oder dergleichen, also wenn ihr es schafft eure Arbeitsstunden über den Tag zu verteilen, empfehle ich euch trotzdem einen definierten Arbeitsplatz und euch eine Zeit zu setzen, zu der ihr Feierabend macht.
Und ich empfehle euch, diese Zeit früh genug festzusetzen.
Ich persönlich beispielsweise starte meinen Tag nicht mit dem Gedanken “heute arbeite ich bis fünf” oder so, aber ich habe meine Aufgaben für den Tag geordnet, die ich erreichen muss/will* und während ich arbeite, bekomm ich eine Idee, wie lange es mich in etwa kosten wird. Am frühen Nachmittag kann ich dann meist eine genaue Zeit benennen und sag mir “Okay, heute dauert es bis sechs”, ich hoffe, ihr versteht. Wie gesagt, auch ich arbeite noch daran.

* zum Thema To-Do-Listen und Zeit- und Aufgabenmanagement habe ich bereits einen Blogpost geschrieben und auf dem Balkon findet ihr ein IGTV, in dem ich erkläre, wie ich mit To-Do-Listen und Kalendern arbeite

#3 WOCHENENDE IST WOCHENENDE
Ich weiß, es geht eigentlich mit Raum und Zeit einher, aber ernsthaft, an nem Freitag packt euer Arbeitszeug beiseite und nutzt euer Wochenende für Freizeit, Zoom-Anrufe mit Freunden, Spaziergänge, Einkäufe, wie ihr normalerweise würdet.
Das ist eine der größten Lektionen, die ich gelernt habe, besonders in dieser Zeit, aber das ist eine längere Geschichte. Ich persönlich nutze die Zeit momentan dazu, mir Gedanken über Arbeitszeit, Struktur, Aufgaben- und Zeitmanagement zu machen und dennoch genügend Zeit für mich zu haben und sowas wie ein richtiges Wochenende. (“sowas wie”, weil ich meine Freizeit dann doch meist für kreative Projekte nutze, haha)
Und ich kann euch nur einladen, diese Lektion mit mir zu lernen.

So, das waren nur ein paar schnelle Tipps.
Natürlich gehört noch eine Menge mehr dazu und hängt von eurer Situation ab, lebt ihr alleine oder habt ihr einen Mitbewohner oder Partner, habt ihr Kinder, in welcher Branche arbeitet ihr, etc., das ist mir bewusst.
Alles konnte ich jetzt hier nicht abdecken, aber teilt eure Ansichten, Einsichten, Meinungen und Fragen gern unten in den Kommentaren.

Mein Angebot für euch
Solltet ihr Schwierigkeiten haben euch zu organisieren, strukturieren und im Home Office einzufinden, Zeit für euch freizuschaufeln oder etwas in die Richtung, kontaktiert mich gern.
Ich helfe gern und falls meine Erfahrung und meine Denke hilfreich sein können, möchte ich euch das jetzt gerne anbieten.
Diese Zeiten sind nicht einfach, also lasst uns einander helfen.

Kontaktiert mich einfach und wir machen ein dreißigminütiges Zoom- oder Skype-Gespräch aus, um zu sehen, ob und wie ich euch helfen kann.

Wie findet ihr euch im Home Office zurecht?
Lasst es mich unten in den Kommentaren wissen.

Ich hoffe, ihr habt etwas hilfreiches und sinnvolles in diesem Post gefunden.

Auf bald, meine Lieben

xx