#modelmonday: Kommunikation mit Models – #1 Models finden: Wie und wo?

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#modelmonday: Kommunikation mit Models

Immer wieder, besonders wenn ich auf Workshops gebucht bin, werde ich regelmäßig gefragt, wo man als Fotograf Models finden kann und wie man am besten auf sie zugeht.
Deshalb dachte ich, sei es eine gute Idee, einen Blogpost darüber zu verfassen.

Da dieses Thema recht weit und umfangreich ist und lange Einträge nicht so viel gelesen werden, teile ich dieses Thema in verschiedene Subthemen auf.
* Models finden – wie und wo?
* Auf das Model zugehen / schriftliche Kommunikation
* Benehmen am Set
* Kommunikation nach dem Shooting

Heute versuche ich kurz und knackig auf die ersten beiden Punkte einzugehen.

Die Zeiten haben sich geändert und die früher bekannten Plattformen wie model-kartei und modelmayhem werden nicht mehr so häufig frequentiert und haben zugegebenermaßen auch qualitativ einen Abstieg erfahren, wenn man sich die dort ausgestellten Werke mal anschaut.
Das ist unter anderem auch der Grund, warum viele von den “Großen”, die ihre Arbeiten dort zur Schau stellten, mittlerweile ihre Profile dort gelöscht haben.
Nichtsdestotrotz ist es ganz nützlich, wenn man ein paar Bilder dort lässt und auch ab und zu neue hochlädt und sich ab und zu mal die angebotenen Workshops und Jobs anschaut oder diese Plattformen nutzt, um zum Beispiel Models aus der Region zu finden.
Vor diesem Rückgang und Abstieg waren diese Plattformen eine gute Option, um dem Hobby, der Leidenschaft und ja auch der Arbeit in diesem Feld nachzugehen.
Heute sind da Facebook und Instagram wesentlich präsenter und es erscheint schon fast legitim zu sagen, dass man ohne ein Profil dort quasi im Internet nonexistent ist.
Heutzutage suchen recht wenige Menschen mit direkten Suchbegriffen in Suchmaschinen nach Fotografen oder Models. Und selbst wenn sie es tun, bleibt die Frage, ob sie ausgerechnet euch dann finden. (Außer ihr seid solche SEO-Spezialisten, dass eure Seite zu den Top 3 gehört, die bei der Suchanfrage “Fotograf in [Stadt oder Region einfügen]” angezeigt wird)
Ich weiß, dass besonders in bestimmten Generation ein gewisses Misstrauen und eine Abneigung gegenüber Social Media herrscht und allein die Idee einen Facebook-Account zu haben schon als lästig empfunden wird. Und ich kann das vollkommen verstehen.
Aber leider muss ich sagen, ihr solltet es als Option in Betracht ziehen.

Nun, wo immer ihr auch nach Models sucht, hier einige generelle Punkte:
Anstatt direkt nach Models zu suchen, gibt es noch eine andere Möglichkeit: Findet Fotografen, deren Stil euch gefällt und klickt durch deren Portfolio. Meistens sind die Models dort verlinkt (so wie sie es sollten, Ehre, wem Ehre gebührt, hm) und dann könnt ihr die Portfolios der Models durchstöbern und schauen, ob sie eure Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Falls ihr unsicher seid, ob dieses Model die richtige Wahl ist und die richtige Arbeitsmoral mitbringt, schaut euch die Bewertungen an oder fragt Fotografen, die bereits mit diesem Model gearbeitet haben.

Lest den Sedcard-Text!!! Normalerweise, sofern nicht vollends von der heutigen verkrüppelten Kommunikation aufgefressen, geben die Models alle relevanten Informationen, wie Aufnahmebereiche (Fashion, Portrait, Akt, etc.), Verfügbarkeit (Vollzeit-Arbeitende oder Studierende), Preise und besondere Merkmale (Sommersprossen, Tattoos, etc.), Beeinträchtigungen (Allergien, Kurzsichtigkeit, etc.), Maße, Fähigkeiten (kann sich selbst gut schminken oder benötigt MUA) und so weiter und so fort ihrem Text an.
Stellt sicher, dass euer Interesse an einer Zusammenarbeit echt und ernst gemeint ist, ansonsten verschwendet ihr nicht nur die Zeit des Models, sondern vor allem eure eigene.
Dann schreibt eine Nachricht, in der ihr schon einige Eckdaten eures Konzepts präsentiert, das ihr gerne umsetzen möchtet.
Wenn möglich, haltet ein Mood-Board bereit und/oder speichert die Fotos des Models, die euch besonders gut gefallen.
Schickt am besten Bilder mit, die das Styling zeigen, das ihr euch für das Shooting wünscht, entweder aus dem Portfolio des Models oder im Mood-Board und falls ihr anbietet, die gewünschte Kleidung für das Shooting zu besorgen, teilt es dem Model mit. (Es gibt kaum etwas nervigeres als eine Anfrage für ein Brautmoden-Shooting zu bekommen und nachdem man drei Nachrichten hin und her geschrieben hat, stellt sich heraus, dass das Model das Hochzeitskleid mitbringen soll – welches nicht jedes Model im Schrank hat, nur mal so nebenbei –)
Stellt klar, ob das Model eigene Schmink-Fähigkeiten mitbringen soll oder ob ihr einen MUA bereitstellt.
Ganz wichtig: Stellt in den ersten drei Sätzen klar, ob es sich um eine Anfrage für ein TFP- oder ein Pay-Shooting handelt!
Macht es euch beiden einfach und kommuniziert klar und deutlich. Nein, ihr müsst keinen Roman verfassen, Stichpunkte sind völlig in Ordnung, aber macht euer Briefing so klar und deutlich wie möglich, das spart auf beiden Seiten immens viel Zeit.
Und respektiert euer potentielles Model. Wenn das Kästchen für “Akt” kein Häkchen aufweist, dann kaum zu glauben, aber dann macht das Model keine Akt-Shootings!
(Ich weiß, es klingt offensichtlich, aber glaubt mir mal, es ist unfassbar, wie viele Leute anscheinend die Basis-Infos auf der Sedcard nicht wahrzunehmen scheinen.)

Falls ihr Workshops besucht, fragt den leitenden Fotografen, ob er Models empfehlen kann.

Falls ihr Anfänger seid und euch auf Technik mit allem drum und dran fokussieren wollt, lasst mich euch einen gut gemeinten Rat geben:
Fotografiert nicht mit Anfänger-Models!
Seid bereit zu zahlen! Bucht ein erfahrendes und fortgeschrittenes Model, das weiß, wie es sich vor der Kamera bewegen muss, sodass ihr euch auf Licht, Linse, Blende, ISO und all die anderen Dinge fokussieren könnt, auf die ihr euch fokussieren müsst.
Ihr spart euch eine Menge Energie damit, denn ein unerfahrenes Model, das euch fragt “So? Oder anders?”, “Soll ich das so oder lieber so machen?”, kann enorm viel Druck aufbauen, während ihr noch all die zuvor genannten Dinge im Blick behalten müsst, denn dann ist das Model ebenso verunsichert wie ihr und das hat enorme Auswirkungen auf das Resultat.
(Das gleiche gilt im Übrigen auch andersrum, darüber habe ich bereits in einem auf Englisch verfassten Beitrag über building a portfolio gesprochen.)

Also nochmal in der Zusammenfassung:
* sucht auf Model-/Fotografen-Plattformen
* sucht auf Social Media
* scrollt durch die Profile anderer Fotografen und schaut euch deren Models an
* fragt leitende Fotografen auf Workshops nach Empfehlungen für Models

* lest den Sedcard-Text und schaut euch das Portfolio und die Aufnahmebereiche des Models genau an
* kommuniziert eure Ideen und Konzepte klar und deutlich
* schreibt alle relevanten Informationen in eure erste Nachricht
* sagt direkt, ob es sich um ein TFP- oder Pay-Shooting handelt
* macht klar, was ihr anbietet und was das Model mitbringen soll
* als Anfänger: Seid bereit für ein erfahrenes Model zu bezahlen

Ich hoffe, meine Ideen haben euch ein paar Impulse und Inspiration gegeben.
Was denkt ihr? Und sollte ich noch Ideen und Informationen vergessen haben, schreibt mir gern eine Nachricht.

Und um der Selbstwerbung Willen:
Ja, ihr könnt mich als Model buchen, wenn ihr mit mir arbeiten möchtet 😉
Schaut euch einfach gern mein Portfolio an und kontaktiert mich dann über das Kontaktformular.

Auf bald, meine Lieben

xx

FAQ Friday: Which Lipstick is that?!

Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar.

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Photo & Editing: Norbert Joseffson

When I posted this picture on Instagram, a friend asked “Which lipstick is that?”.
And I promised to give an answer and recommend the lipstick on the picture and other ones.
Plus, this weekend I assume many of you go partying (again), first because it is weekend itself and second because there are a lot of parties and events going on to celebrate the German Unification Day.

So, here we go.

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The lipsticks on the picture are all from Manhattan, from the series “Lips2Last” and to be precise, they are not lipsticks, but actually it’s a lipgloss with two components.
First you apply the colour and then you use the transparent gloss to fixate the colour.
The lipstick I wear in that picture is the number 13. (Unfortunately it doesn’t seem to have a name or I peeled it off when I removed the price tag..)
This lipgloss keeps its promises and really lasts half an eternity.
You apply the colour, wait for 60 seconds and then you apply the transparent gloss. If you get a dry feeling on your lips you just apply the transparent one again.
The colour is really long lasting!
The only thing you have to be careful with is the application of the colour in the first step, because you have to be really accurate to make it look perfect.
A friend of mine saw one of these colours on a colleague of hers and bought one lipgloss out of this series and started raving about it. So when we went out I tried it myself and I was so convinced that I bought two colours afterwards and one week later another two colours.
I’m really content with the quality of these products. They are long lasting and they cost round about 5€ each, which I consider a moderate price if you take into consideration that you don’t need much of it and that it really lasts all night.
The colours in the picture are as follows: The really dark violet one (the one from the photo) is number 13, the lighter violet one is number 18, the nude one is number 19 and the dark red one is number 17.

So, if you’re now eager to get your hands on one of these for tonight, head to the next drug store (in Germany dm for instance) and try them out!
And if after reading this you start using one of them, you’re welcome to share your pictures and your experiences with me.
Just send me a message via email, tag me on instagram with #ginalaventura or tag me on Facebook, if you want to.

I wish you all a nice and happy weekend.
TGIF! 🙂

FAQ Freitag: Was ist das für ein Lippenstift?!

This entry is also available in English.

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Photo & Editing: Norbert Joseffson

Als ich dieses Bild auf Instagram gepostet habe, fragte eine Freundin “Was ist das für ein Lippenstift?”.
Und ich habe versprochen die Frage zu beantworten und diesen sowie weitere Lippenstifte zu empfehlen.
Zudem gehe ich davon aus, dass viele von euch (wieder) feiern gehen, zum Einen weil es nun mal Wochenende ist und zum Anderen, da dieses Wochenende viele Parties und Events steigen um den Tag der Deutschen Einheit zu feiern.

Also, los geht’s.

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Die Lippenstifte auf dem Bild sind alle von Manhattan, aus der Serie “Lips2Last” und um genau zu sein sind es keine Lippenstifte, sondern es handelt sich um einen Lipgloss mit zwei Komponenten.
Erst trägt man die Farbe auf und dann benutzt man den transparenten Gloss, um die Farbe zu fixieren.
Die Farbe, die ich auf dem Foto trage, ist die Nummer 13. (Leider scheinen die Farben keine Namen zu haben, oder ich hab sie mit abgeknibbelt, als ich das Preisschild entfernt habe..)
Dieser Lipgloss hält wirklich eine halbe Ewigkeit.
Ihr tragt die Farbe auf, wartet 60 Sekunden und dann tragt ihr den transparenten Gloss auf. Wenn ihr nach einer Weile ein trockenes Gefühl auf den Lippen bekommt, benutzt ihr einfach nur den transparenten Gloss erneut.
Die Farbe hält wirklich lange!
Das Einzige, worauf ihr achten müsst, ist, dass ihr beim Auftragen der Farbe zu Beginn sehr akkurat arbeitet, damit es perfekt aussieht.
Eine Freundin von mir sah eine der Farben an einer Kollegin von ihr und kaufte einen Lipgloss aus dieser Serie und hat direkt angefangen davon zu schwärmen. Als wir ausgingen, probierte ich ihn selbst aus und war direkt so überzeugt davon, dass ich mir zwei Farben kauften und eine Woche später direkt noch zwei weitere Farben.
Ich bin wirklich zufrieden mit der Qualität der Produkte. Sie halten lange und kosten ungefähr 5€ das Stück, was ich für einen moderaten Preis halte, wenn man bedenkt, dass man nur wenig davon braucht und sie wirklich den ganzen Abend lang halten.
Die Farben auf dem Bild sind wie folgt: Das ganz dunkle Lila (das vom Foto) ist die Nummer 13, das hellere Lila/Pink ist Nummer 18, der Nude-Ton ist Nummer 19 und das Dunkelrot ist Nummer 17.

Wenn ihr jetzt wild drauf seid, euch so einen zu besorgen für heute Abend, geht zum nächsten Drogeriemarkt (zum Beispiel dm) und probiert sie aus!
Und falls ihr, nachdem ihr das hier gelesen habt, einen davon benutzt, seid ihr herzlich dazu eingeladen, eure Bilder und Erfahrungen mit mir zu teilen.
Sendet mir eine E-Mail, tagged mich auf instagram mit #ginalaventura oder tagged mich auf Facebook, wenn ihr wollt.

Ich wünsche euch ein schönes und tolles Wochenende.
TGIF! 🙂

Make-up Tipps

Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar

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Whether you want to prepare for a photo shooting or for a night out where you know that photos are going to be taken or you just want to collect some inspiration, here I am going to talk about what I have been doing for round about 6 years standing more or less frequently in front of the camera.

Let’s work from top to bottom.

Wash your hair the day or the night before!
Freshly washed hair tends to be very soft, which means that hair styles are not going to last that good unless you use tons of hair spray which is neither good for the environment nor for your hair and skin.
If you tend to get greasy hair quite quickly, this might not work.
If you have, like me, wavy hair that when you wash it in the evening tends to look like bad hair day the next morning, using a straightening iron or brushes and hair dryer might help to get it into form again.
Generally speaking opulent hair styles tend to last better and longer if the hair is not freshly washed.

If possible do not use make-up some days before
That gives the skin time to relax and to breath. If this is not possible due to your job or other occasions, then you should remove the make-up properly before going to bed (as we normally all should but not everybody does). Avoid erasing pimples and other actions that cause a reddening of the skin the very day of the shooting/event because no matter how properly you conceal and cover it afterwards, the flash is merciless and will highlight them again.

Choosing a Foundation
Yes, there is special photo make-up that has one big advantage: It covers up every pore of your skin and makes the retouch work of the photographer easier. But if you have to drive with the bus afterwards, don’t be irritated if children shuffle away from you with a scared look, because you might look like a vampire. Plus, after some hours your skin might start itching and you might get the feeling that your skin wants to breath again. Often a well covering foundation works as well.

Concealer
A must-have in every bag! It’s a really good thing to cover up shadows under the eyes and reddening.
Is use it like this: My concealer has a brush like lipgloss does and I put small dots under my eyes and on top of the movable lid, then I tap it in smoothly. Afterwards I look where there still is a shadow or a reddening and use it again. I tend to be quite generous with concealer ^^

Eye Brows
No matter whether you have dark or light coloured eye-brows, it’s always good to accentuate them, because as said before, the flash is merciless and especially with light eye-brows it might look as if there are barely any and then the face loses expression. I use eye-brow wax that is applied with a little brush and afterwards I brush over it again to make it look more natural so that you don’t notice straight away that they were coloured.

Eye Shadow
Sensitive topic: Generally it is recommended not to use eye shadows with many glittering particles in them. Why? Because the flash will shed light on them which is then reflected, and because eye shadow tends to not always stay where it should and because you don’t want to look like a golden child on carnival, it’s a better option to choose an eye shadow with not so many or even no glittering particles.

Smokey-Eyes
I’m an absolute fan of smokey-eyes. Once I understood how to do it thanks to a youtube tutorial (which I’m going to put at the end of this post), I tried it in different variations and it also works for an everyday make-up depending on the colours.
It always seems so difficult but the basic rule is this: choose three colours of one family, a light one, a darker one and a dark one.
Two examples: Classic Smokey-Eyes with black. Choose a cool white as the base and apply it on the movable and also on the immovable lid. You can also use a small tap with the brush in the arch of your eye-brows to accentuate there. Then use the darker colour (let’s say a silver-grey) and apply it on the movable lid. Now close the eye just so as if you’d apply eyeliner and start with the darkest colour (here black) just so as if you’d use eyeliner, then go a little bit higher and brush it in to the middle of the movable lid and follow the curve between the movable and the immovable lid.
Everyday Smokey-Eyes with nude colours: Same procedure, but this time you’d choose a beige for the base, a light brown or gold for the movable lid and a bit of a darker brown for the smokey-eye effect.
As said before it works with nearly every colour. I’ve tried it with pink/violet, yellow/light green/dark green and even white/light blue/and blue and it always worked out.

Eyeliner & Kajal
I’d say it’s essential for a photo shoot because the flash is a merciless bitch and if you haven’t applied eyeliner there is a high possibility that you look as if you haven’t applied make-up at all. And even if the concept says “natural make-up” it’s not bad to draw a very small line on top to accentuate the base of the lashes.
For a natural make-up you can skip the kajal, you’d use that for a more evening like make-up or to finish a dark smokey-eye style.

Shadow Placing
Always sounds like a big secret, but in reality it’s quite simple. You need a powder that is darker than your own skin colour.
Place yourself in front of the mirror and form an oval with your pointer fingers and your thumbs and place it in front of your face.
Everything that is not in the oval now, you’re going to brush with the dark powder in order that the light is absorbed and not reflected there.
For wide noses it’s also possible to use it at the sides of the nose to make it look slimmer. If you suck in your cheeks as if drinking through a straw and you place shadows there, it might make the face look slimmer in general. (but please be careful with that, unless it is in the concept of the shooting, because if not done very very carefully it tends to look unnatural and even unhealthy)

Rouge & Highlighter
My next favourites! Place rouge on top of your cheek bones and put some highlighter above it. That makes the face look fresh and healthy.

Lips
A must-have in every bag: red lipstick.
Fatal: needs to be applied very very accurately!
Some swear on using lipliner and a brush to apply the lipstick, I just do it like I want to that very day.
Attention: Always check in between whether the colour is still covering and shining to avoid having it look like it was “eaten”.

Nails
Unless you have gel or artificial nails, check in advance what the photographer wants.
If you realise you have just finished your picasso work on your nails but the photographer wants a nude nail style, get rid of the picasso as soon as possible and take the polish off very properly.
If possible give the nails one day “freedom” before you paint them again. It’s really a nuisance to see at the edge of nude nails the rest of the red polish from beforehand.

Body
As mentioned concerning the face before, avoid doing all those things that cause reddening. So epilating, shaving, peeling & Co. is better done one or two days before the shooting/event because you might get upset when all the reddening you tried to cover up jumps in your face when you watch the pictures later on.

Must-haves in a Shootingbag
Mascara, kajal, eyeliner, brushes, rouge, highlighter, lipstick, lipgloss, transparent powder (especially when you tend to get shimmery or greasy skin)
strapless bra and strapless top (must-have for beauty shoots!)
tights
hair spray, bobby pins, hair brush, elastics
at least one pair of high heels (yes, even for portraits as the posture of your body tends to make a different expression when standing on high heels instead of chillaxing in thick socks –although this is really nice sometimes-)
thick socks and a warm jacket if it gets cold and you have to warm up in between the sets
Q-Tips to correct errors of make-up

My favourite Tutorials
For make-up: Lisa Eldridge, who also did the make-up for the big celebs
For hair: LuxyHair, where I first understood how to do plaited hair styles, it’s really easy and also nice for everyday hair styles
For nails: (but more for the Picassos ^^) cutepolish

So, I hope I haven’t forgotten anything and that I was able to explain to you some basics and hopefully I was able to help you a little bit.

Schminktipps

This entry is also available in English

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Ob ihr euch nun für ein Fotoshooting vorbereiten wollt oder auf eine Tanznacht, von der ihr wisst, dass Fotos entstehen werden oder auch wenn ihr einfach ein paar Ideen sammeln wollt, hier plaudere ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen und erzähle, wie ich das so in den knapp 6 Jahren, die ich nun in mehr oder minder regelmäßigen Abständen vor der Kamera stehe handhabe.

Wir arbeiten uns mal von oben nach unten durch.

Haare am Besten einen Tag bzw. am Abend vorher waschen!
Wenn die Haare frisch gewaschen sind, tendieren sie dazu recht fein und weich zu sein, was zur Folge hat, dass die meisten Frisuren nicht anständig halten, außer man benutzt 5 Tonnen Haarspray, was weder für die Umwelt noch für die Haare und die Kopfhaut besonders gut ist.
Wenn ihr zu schnell fettenden Haaren tendiert, mag das sicherlich nicht funktionieren.
Wenn ihr, so wie ich, Naturwelle habt und eure Haare wenn ihr sie abends wascht und nur anföhnt, am nächsten Morgen eher nach Bad-Hair-Day aussehen, dann hilft manchmal das Glätteisen oder Rundbürste und Föhn um wieder Form reinzubringen.
Tendenziell halten gerade besonders aufwändige Frisuren aber besser, wenn die Haare nicht frisch gewaschen sind.

Wenn möglich, ein paar Tage vorher auf Make-up verzichten
Das gibt der Haut Zeit sich auszuruhen und zu beruhigen. Falls dies aufgrund von Job oder sonstigen Gründen nicht möglich ist, dann wie es eh immer empfohlen wird, vor dem Zubettgehen brav abschminken und reinigen. Vermeidet es am Besten auch, am Tag des Shootings/Events selbst Pickel auszudrücken oder anderweitige Tätigkeiten, die Rötungen hervorrufen, durchzuführen, denn egal wie gut der Abdeckstift oder der Concealer sein mag, in den meisten Fällen ist der Blitz gnadenlos und man wird es sehen.

Foundation-Auswahl
Ja, es gibt spezielles Foto-Make-up, was folgenden Vorteil hat: Es kleistert jede Pore zu, was für ein ebenmäßiges Hautbild sorgt und dem Fotografen einiges an Retouche-Arbeit ersparen kann. Nachteil ist allerdings, dass dieses Make-up absolut nicht alltagstauglich ist, also wenn ihr danach noch Bus fahren müsst, wundert euch nicht, wenn kleine Kinder verstört von euch wegrutschen, weil ihr (am besten noch mit dunklen Smokey-Eyes) den Anschein eines Vampirs erweckt. Zudem kann es passieren, dass die Haut anfängt zu jucken oder man das Gefühl bekommt, sie müsse wieder “atmen”, aber das passiert meist erst nach mehreren Stunden, wenn überhaupt. Häufig tut es auch ein gut deckendes, auf den Hautton abgestimmtes Make-up.

Concealer
Darf in keiner Tasche fehlen! Ein wahres Wunderwerk der Schminke. Zaubert wunderbar auch kleine Schatten unter den Augen weg.
Ich mache es so: Ich trage den Concealer (der bei mir so einen Pinsel wie Lipgloss hat) in Pünktchen unter den Augen und auch auf dem beweglichen auf und klopfe ihn dann sacht ein, danach gibt es nochmal eine gezielte Ladung dort, wo Schatten sind. Sagen wir so: ich bin recht großzügig mit dem Concealer^^

Augenbrauen
Es ist immer gut, egal wie hell oder dunkel (aber gerade bei hellen Augenbrauen), die Brauen etwas zu betonen, da der Blitz wie gesagt gnadenlos ist und das Gesicht ohne Brauen oder wenn man diese nur erahnen kann, recht ausdruckslos wirken. Ich persönlich benutze Augenbrauenwachs, das mit einem Pinsel aufgetragen wird, und dann bürste ich das gröbste ab während ich sie in Form bürste, damit es nach wie vor natürlich wirkt und man nicht sieht, dass sie nachgezogen sind.

Lidschatten
Heikles Thema bei Shootings. Es wird allgemeinhin empfohlen, auf Lidschatten, die viele Glitzerpartikel enthalten zu verzichten, was ich auch für ratsam halte. Warum? Weil der Blitz das darauf fallende Licht reflektieren wird, und da sich Lidschatten auch gern mal nicht nur da aufhält, wo man ihn gern hätte, sondern gern auch mal auf die Wange wandert und man nicht unbedingt ausschauen möchte, wie die Goldmarie an Karneval, ist es die bessere Variante, Lidschatten mit wenig Glitzerpartikeln zu wählen.

Smokey-Eyes
Ich bin ein absoluter Fan von Smokey-Eyes! Jahrelang hatte ich Probleme damit herauszufinden und zu verstehen, wie das am Besten funktioniert, aber dank Youtube Tutorials hatte ich es irgendwann drauf. (Meine Empfehlung zu einem Youtube Tutorial füge ich am Ende dieses Posts ein)
Diese Art zu Schminken funktioniert einfach prima in allen möglichen Farbvariationen und ist sogar alltagstauglich. Grundregel ist eigentlich folgendes:
Wählt drei Töne einer Farbfamilie, einen ganz hellen Grundton, einen etwas dunkleren Ton für das bewegliche Lid und den dunkelsten um den Smokey-Effekt zu erzielen.
Anhand zweier Beispiele:
Klassisch mit schwarz: Grundton wäre hierbei zum Beispiel ein kühles weiss, das man großzügig auf sowohl das bewegliche als auch das unbewegliche Lid aufträgt, bis zu den Augenbrauen hinauf. Einen kleinen Pinselstups nutzt man noch dazu im Augenbrauenbogen einen Akzent zu setzen. Nun den dunkleren Ton (sagen wir silbergrau) mit einem schmaleren Pinsel oder Applikator nur auf das bewegliche Lid auftragen. Nun den dunkelsten Ton (in diesem Falle schwarz) nutzen. Auge schließen und wie beim Auftragen von Eyeliner etwas zur Seite ziehen, im Endeffekt wirklich so beginnen, wie beim Auftragen von Eyeliner, dann etwas höher ansetzen und von außen bis zur Mitte des Lides streichen und einen Bogen in der Lidfalte ziehen.
Alltagstauglich mit Naturtönen: Selbe Prozedur, nur würde man hierbei zum Beispiel beige als Grundton, ein warmes hellbraun/gold für das bewegliche Lid und ein dunkleres braun für die Umrandung wählen.
Funktioniert aber wie gesagt mit fast allen Farbvarianten, habe es bereits mit rosa/lila, gelb/hellgrün/dunkelgrün und weiss/hellblau/dunkelblau ausprobiert und haut jedes Mal hin.

Eyeliner & Kajal
Ich würde fast schon sagen unerlässlich für ein Shooting! Und wenn es nur ganz schmal zum Betonen des Wimpernkranzes dient. Auch wenn das Shootingkonzept die Aussage “natürliches Make-up” beinhaltet, ist es mir wieder und wieder passiert, dass egal wie viel Mühe man sich mit Wimperntusche und Lidschatten gegeben hat, man ohne Eyeliner oftmals ungeschminkt wirkt. Wenn das nicht unbedingt dem Sinn der Sache entspricht, dann empfehle ich zumindest einen dünnen Lidstrich um die Augen zu betonen und nicht gänzlich ungeschminkt zu wirken. Auf Kajal kann in diesem Falle verzichtet werden. Diesen würde man eher zur Vollendung der Smokey-Eyes oder für ein Abend-Make-up verwenden.

Schatten setzen
Klingt immer nach einem furchtbar großen Geheimnis, aber ist eigentlich recht simpel. Man braucht einen etwas dunkleren Puder. Also definitiv dunkler als der eigene Hautton.
Nun stellt euch vor den Spiegel und formt mit euren Zeigefingern und den Daumen ein Oval und haltet es vor euer Gesicht. Alles was nicht mehr in das Oval fällt, wird dunkel abgepudert, damit es das Licht schluckt und nicht reflektiert. Bei breiten Nasen kann man das auch wunderbar an den Seiten der Nase verwenden um sie schmaler wirken zu lassen. Zieht man die Wangen ein, als ob man an einem Strohhalm ziehen würde und setzt dort die Schatten, kann man den Gesamteindruck des Gesichtes schmaler wirken lassen. (aber bitte nicht übertreiben, außer es gehört zum Konzept, denn das kann wenn es zu extrem ausfällt wirklich gruselig aussehen und nicht mehr natürlich oder gesund wirken)

Rouge & Highlighter
Meine weiteren Lieblinge! Mit Rouge die Wangenknochen betonen und darüber etwas Highlighter geben, das gibt dem Gesicht direkt einen Frische-Kick.

Lippen
Gehört auf jeden Fall mit in jede Handtasche/Shootingtasche: Roter Lippenstift!
Fatal: Muss absolut akkurat aufgetragen werden, damit er wirkt.
Manche schwören auf Lipliner und Lippenstift mit dem Pinsel auftragen, ich selbst bin da nicht festgelegt, ich mach das meist so wie mir der Sinn steht.
Aufpassen: Zwischendurch immer schauen, ob die Deckkraft und der Glanz noch gegeben sind, damit er nicht alsbald “abgefressen” wirkt.

Nägel
Wenn ihr nicht grad Gel- oder Kunstnägel habt, sprecht am Besten vorher mit dem Fotografen ab, ob er eine bestimmte Farbe wünscht und tragt sie einen Tag vorher auf. Solltet ihr feststellen, dass ihr grad euer Picasso-Kunstwerk auf den Nägeln fertiggestellt habt, der Fotograf aber eher Nude-Töne wünschen, dann schnellstmöglich runter mit dem Zeug und auch die letzten Reste präzise entfernen, wenn möglich den Nägeln einen Tag Pause gönnen und dann loslegen. Es ist wirklich ärgerlich, wenn an den Rändern der natürlichen Nude-Nägel noch Reste des roten Lacks hängen.

Körper
Wie schon beim Gesicht erwähnt, am Besten nicht am Tag des Shootings/Events selbst Dinge tun, die Rötungen verursachen, also Rasieren, Epilieren, Peelings & Co. bitte zuvor erledigen, das erspart euch hinterher wirklich das Ärgernis Bilder ansehen zu müssen auf denen die roten Fleckchen, die ihr zu kaschieren versucht habt, euch leuchtend entgegenspringen.

Gehört in jede Shootingtasche
Wimperntusche, Kajal, Eyeliner, Pinsel, Rouge, Highlighter, Lippenstift, Gloss, Transparentpuder (besonders wenn man zu glänzender und fettiger Haut neigt)
trägerloser BH und trägerloses Top (für Beautyaufnahmen ein Muss!)
Strumpfhosen
Haarspray, Haarklammern, Haargummis, Haarbürste
mindestens ein paar hohe Schuhe (ja auch für Portraitaufnahmen, da die Gesamtkörperhaltung auf hohen Schuhen meist anders wirkt, als wenn man barfuß oder in Kuschelsocken dort steht –auch wenn das manchmal wirklich ein Traum sein kann-)
dicke Socken und eine dicke Strickjacke, falls es mal kalt wird und man sich zwischendurch aufwärmen muss
Wattestäbchen zum Korrigieren von Schminkfehlern

Meine Lieblingstutorials:
Für Schminke: Lisa Eldridge, die auch schon die großen Stars geschminkt hat
Für Haare: LuxyHair, bei denen ich zum ersten Mal wirklich verstanden habe, wie Flechtfrisuren umzusetzen sind, alles super einfach erklärt, sodass man das gut nachmachen kann, und soooo simpel und alltagstauglich (was mir ganz besonders gut gefällt)
Für Nägel: (allerdings eher für die aufwändigeren Picassos ^^) cutepolish

So, ich hoffe, ich habe das gröbste erklären können und nichts vergessen und ich hoffe, ich habe euch damit ein bisschen helfen können.