#writerswednesday: Schreib’s dir von der Seele! – Eine Schreibübung für alle

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#writerswednesday: Schreib’s dir von der Seele

Cheers my dears und hallo meine Lieben,

heute ist wieder #writerswednesday und wegen der momentanen Krise und Quarantäne habe ich mir was besonderes überlegt.
Ich habe eine Schreibübung vorbereitet als kleinen Videokurs, die euch dabei helfen soll, Druck loszulassen und wieder ordentlich zu atmen.

Die Übung ist für jeden!
Ihr müsst keine Poeten oder Autoren oder Schreiber sein und ihr braucht auch keine Vorkenntnisse.
Alles, was ihr braucht, sind Papier und Stift.

Die Übung besteht aus einem kleinen Warm-up und drei speziellen Übungen.

Macht mit! 🙂

Ich hoffe, es hilft euch dabei, diese schwierige Zeit durchzustehen.

Wenn es hilfreich für euch ist und ihr etwas wertvolles darin gefunden habt, teilt es mit Freunden.
Lasst mich eure Ergebnisse aus dieser Übung lesen/anschauen, bitte taggt mich, wenn ihr etwas veröffentlicht 🙂
Fühlt euch frei, euer Feedback hier in den Kommentaren zu hinterlassen

passt auf euch auf, bleibt gesund & sicher

xx

Regentropfen in meinem Kaffee

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Photo & Editing: Ralph Wietek

Normalerweise mag ich es nicht, unfertige Geschichten zu veröffentlichen, aber ich nehme an, auch unfertige Geschichten haben so ihren Charme, hm?

Mitten in der Nacht wurde ich von einem Geräusch geweckt. Es war ein Stöhnen und es wurde immer lauter. In diesem Zustand zwischen halbwach und immer noch halb schlafend, brauchte ich einige Minuten um zu realisieren, dass es mein eigenes schwerfälliges Stöhnen war, von dem ich wach geworden war.
Es war, als könne ich nicht aufhören, also drehte mich um, atmete tief ein und hoffte auf ein paar mehr Stunden Schlaf. Mit einem tiefen Seufzer schlief ich wieder ein. Nur um zwei Stunden später von einem anderen verstörenden Traum zu erwachen.
Mein Körper war immer noch müde und ich drehte mich von der einen Seite auf die andere, unentschlossen, ob ich es erneut probieren sollte, oder einfach aufstehen und damit dieser schrecklichen Nacht ein Ende bereiten sollte.
Ich entschied mich für Letzteres, stand auf und ging in die Küche um Kaffee zu machen. Ich goss das heiße Wasser in die Tasse, auf dessen Boden ein Esslöffel Instantkaffee-Granulat lag. Kleine zerbrochene Teile eines großen Ganzen.
Während ich darauf wartete, dass der Kaffee etwas abkühlte, ging ich zurück in mein Zimmer, setzte mich auf mein Bett, die Beine weit geöffnet, Ellbogen auf den Knien. Mein herunterhängender Kopf beobachtete die kleinen Bewegungen in der dunklen Flüssigkeit.
Wie Regentropfen.

Gina Laventura © 2012