#socialsaturday: Weltfrauentag 2020 oder Sei die Veränderung, die du sehen willst

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Hallo meine Lieben,

ich weiß, ich weiß, die Ordnung und Reihenfolge mag etwas durcheinander scheinen, aber das regelt sich nun, keine Sorge.
Am 8. März war Weltfrauentag und falls ihr meine Beiträge dazu noch nicht gesehen habt, schaut mal auf dem Balkon vorbei und schaut euch das Highlight IWD 2020 an.
Und wie es sich für eine brave Hausfrau gehört, habe ich nicht nur im analogen Heim Klarschiff gemacht und die Frühlingsdeko aufgestellt, sondern hier in meinem virtuellen Wohnraum gleich mit. 😀
Ich hoffe, der etwas farbenfrohere Anstrich gefällt euch und lädt euch ein, öfter mal vorbeizuschauen.

So, nun aber mal die Ärmel hochgerollt und packen wir die relevanten Themen an:
Der Jahreswechsel allein am Meer hat mich das alte Jahr reflektieren und loslassen lassen und mich mit frischem Wind und Motivation beschenkt, um 2020 nicht nur als neues Jahr, sondern als Beginn einer neuen Dekade den Weg zu ebnen.
Ich hoffe, es geht euch ebenso und dass sich das erste Quartal des neuen Jahrzehnts für euch bereits positiv gestaltet hat. Wie ich es so in meinem direkten und indirekten Umfeld mitbekomme, scheint 2020 aber bereits für einige große Veränderungen mit sich gebracht zu haben und noch einige Überraschungen parat zu halten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freu mich drauf.

Mit einer ordentlichen Portion kreativer Energie ausgestattet, arbeite ich grad wie eine Verrückte an diversen Projekten, die ich euch hoffentlich bald vorstellen kann.
Deshalb gab es dieses Jahr bisher auch noch keine Blogposts und auch keine speziell für den Weltfrauentag erstellten Gedichte oder Beiträge.
Aber lasst uns bitte einen Moment nehmen, um an die vielen tollen Frauen da draußen zu denken. Welche Frau kommt euch als erstes in den Sinn?
Und welche drei folgen? Welche Frauen findet ihr inspirierend und warum?
Teilt es mir gern hier in den Kommentaren mit.

So, und nun setzt euch bitte, wir müssen reden.
Machen wir uns nichts vor, einfach Mensch zu sein ist schon nicht immer leicht.
Aber dann schaffen wir es als Gesellschaft tatsächlich auch noch, es für gewisse Gruppen schwieriger zu machen als es eh schon ist.
Das kann man nun auf Nationalitäten, Religion, Aussehen, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder Geschlecht beziehen und sicherlich noch auf viele andere Attribute, denn irgendwer findet sich immer, dem man es schwer(er) machen kann.
Aber da zuletzt der Weltfrauentag war, bleiben wir bei ebendieser Gruppe: Frauen und Menschen, die sich als solche empfinden und identifizieren.
Ich denke nicht, dass ich all die Hürden, vor denen Frauen stehen explizit benennen muss, aber es bewegt sich sicherlich vieles im Rahmen von durch die Medien proklamierten Schönheitsidealen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ungleichem Lohn für gleiche Arbeit und generell gesellschaftliche Ansprüche, die geschlechterspezifisch gestellt werden. Die Liste ist lang.

Ich allein werde das nicht ändern können. Ihr auch nicht.
Aber Teresa von Avila, ebenfalls eine Frau, sagte mal “Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, wird sich das Antlitz der Welt verändern.”
Und ich denke, wenn ein jeder da anfängt, wo er gerade ist, das nutzt, was er zur Verfügung hat und tut, was er kann, dann bewegt sich etwas.
Aber was bedeutet das konkret oder kann es konkret bedeuten?
Ein Patentrezept oder die Lösung oder den Weg habe ich sicher nicht, aber ich habe ein paar Vorschläge.

Wie wäre es, wenn wir bei einem Spaziergang oder am Abend auf dem Sofa unsere Vorstellungen von Mann und Frau deren Rollen in der Gesellschaft sowie im Privatbereich reflektieren?
Frei nach dem Motto “Heut mach ich mir kein Abendbrot, heut mach ich mir Gedanken.” (Wolfgang Neuss)

Ist es denn fair, wenn ich von meiner Mutter, Schwester, Partnerin, Kollegin erwarte, dass sie alle Rollen, die die Gesellschaft ihr bietet nicht nur ausfüllt, sondern auch noch dabei glänzt?
Ist es denn fair, wenn ich einer Karrierefrau abspreche gleichzeitig eine gute Mutter sein zu können? Ist es denn fair, wenn ich einer Hausfrau und Mutter abspreche Geschäftssinn zu haben?
Ist es denn fair, wenn ich von meinem Vater, Bruder, Partner, Kollegen nicht erwarte, dass er alle gesellschaftlich möglichen Rollen ausfüllt, und glänzen muss er dabei auch nicht?
Ist es denn fair, wenn ich einem Geschäftsmann nicht abspreche ein guter Vater zu sein und selbst wenn, er ist ja auch auf die Arbeit konzentriert?
Ist es denn fair, wenn ich einem Mann, der mit den Kindern zu Hause bleibt anstatt zu arbeiten seine Männlichkeit abspreche und ihn belächle?

Nein. Ist es nicht.

Reflektieren ist sicherlich der erste Schritt, und Erkenntnis soll ja bekanntermaßen Dinge bewirken und bewegen. Und dann?
Alternative Wege denken. Dann gehen.
Wie wäre es, wenn wir damit anfingen etwas nachsichtiger mit der Kollegin zu sein, die schon seit einer Woche zerzaust und wie hinterm Sofa hervorgezogen zur Arbeit erscheint, weil sie sich ihren hübschen, allerdings mittlerweile wenig trainierten, Allerwertesten ausrenkt, um zwei kleine – momentan zahnende und fiebernde – Kinder, ihren Beruf und ihr soziales Leben und ihre eigenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen? Kocht ihr doch mal n Kaffee und bringt ihr was zu essen mit und sagt ihr, dass sie klasse ist.
Wie wäre es, wenn wir dem Hausmann sagen, dass es gerade aufgrund der gesellschaftlichen Klischees ein wagemutiger Schritt war, die Arbeit niederzulegen und sich um die Kinder zu kümmern? Wenn wir ihn fragen, wie er sich fühlt, warum er es überhaupt tat und ob er seine Frau nun als weniger weiblich und sich selbst als weniger männlich empfindet? Und wenn wir ihm sagten, dass auch er klasse ist?

Das war die nette, seichte Variante. Kommen wir zum etwas kräftigeren Vorgehen.
Jemandem sagen, wenn er den Arsch offen hat.
Ist es denn fair, wenn wir frustriertes Schubsen und ungefragtes Anfassen erst mit “Jungs sind halt Jungs” und später mit “Ein Mann bleibt ein Mann” abtun?
Ist es denn fair, wenn wir uns von unserem direkten Umfeld wieder und wieder anhören, wie wir unser Leben zu leben haben und nach welcher Definition von Männlich- oder Weiblichkeit wir uns zu richten haben?
Ist es denn fair, wenn wir die Verantwortung für unser Handeln abgeben und auf das in der gesellschaftlich proklamierte Weltbild abwälzen?

Nein. Ist es nicht.
Und nun?

Wie wäre es, wenn wir damit anfingen, unseren Kindern beizubringen, dass sie alles sein und erreichen können, was sie wollen, ungeachtet ihren Geschlechts? Wie wäre es, wenn wir ihnen beibrächten, dass es okay ist, wenn auch der Junge mit Puppen spielen möchte und dass “Aber sie ist ein Mädchen!” kein Grund dafür ist, dass die Schwester vom Fussballspiel ausgeschlossen wird?
Wie wäre es, wenn wir unseren Tanten und Onkeln, die uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit – und Geburtstage sowie besonders Hochzeiten im weiteren Familienkreis bieten sich ja förmlich dazu an – mit entweder vorwurfs- oder mitleidsvollem Blick ansehen, weil wir ohne Partner, Ring am Finger oder dergleichen erscheinen und wir entweder “bestimmt noch eine Frau finden werden” oder “der richtige bestimmt noch auf uns wartet”, wir uns aber ja ruhig mal etwas ins Zeug legen könnten, denn “jünger werden wir ja nicht, ne” einfach mal sagen würden “Ich hab dich furchtbar lieb, aber kehr vor deiner eigenen Tür!”. Wer eine Stufe weitergehen möchte, weil er die Nase so richtig voll hat, könnte natürlich auch aufstehen und sich zu einer 20-minütigen Rede, oder auch Wuttirade, hinreißen lassen, damit es auch der letzte Gast versteht, aber das bleibt einem jeden selbst überlassen.
Wie wäre es, wenn wir uns selbst nicht hinter “Dafür bin ich nicht zuständig, das macht mein Mann” oder “Ja, aber das ist die Aufgabe meiner Frau” versteckten, sondern aktiv unser Verständnis von Männlich- und Weiblichkeit und den damit verbundenen oder auch losgelösten Aufgaben, Hindernissen, Einstellungen, Herausforderungen und Chancen beschäftigten?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung für unser Handeln übernähmen, was schon damit beginnt zu reflektieren und zu schauen, was man anders machen kann?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung auch in unseren sozialen Konstrukten übernähmen und beispielsweise gewisse Plattitüden und Ausreden nicht mehr akzeptierten?
Wenn wir unserem Gegenüber sagen würden, dass die und die Handlung oder das und das Gesagte scheiße war?

Ihr seht, es gibt sicherlich zahlreiche Möglichkeiten irgendwie und irgendwo anzusetzen, um etwas zu verändern.
Aber zum einen nähme das nun wirklich zu viel Platz in Anspruch und so viel liest dann sicherlich doch niemand, zum anderen beginnt Veränderung und Wachstum bei jedem selbst.

Dennoch denke ich, wenn ein jeder bei sich anfängt und tut, was er kann, dass es Auswirkungen haben wird.
Es heißt doch immer so schön “Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst”.
2020 ist eine neue Dekade. Es ist Zeit, die Zitate nicht mehr nur zu teilen, sondern aktiv mit ihnen zu arbeiten.
Niemand ist perfekt, es wird nicht alles (sofort) gelingen.
Versuch impliziert, dass man scheitern kann. Aber nicht muss 😉

Falls ihr meine letzten Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau beschäftigen, noch nicht gelesen habt, schaut auf dem Balkon vorbei.
Achtung, Kraftausdrücke und Schimpfwörter kommen drin vor 😉

Cheers my dears, passt auf euch auf

xx

PS: Falls noch nicht geschehen, meldet euch gern für meinen Newsletter an und ich halte euch auf dem Laufenden bezüglich der neuesten Blogposts, meines neuen Buches und Angeboten und Events.

#socialsaturday: Rückblick, Rückzug & Raum für Neues

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#socialsaturday: Rückblick, Rückzug & Raum für Neues

Hey, meine Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich 2019 Revue passieren lasse, denke ich Wow, was ein Jahr!
Es gab Zeiten, da hab ich mir eine Liste mit Vorsätzen für das neue Jahr gemacht, nachdem ich das alte habe nochmal Revue passieren lassen.
Was im Endeffekt nur dazu führte, dass ich das neue Jahr direkt mit zusätzlichem Druck gestartet habe, anstatt ihn loszulassen.
Deswegen bin ich irgendwann dazu übergegangen, Wünsche und Visionen für das nächste Jahr zu formulieren und diese vor meinem inneren Auge zu visualisieren.

Aber zunächst erweise ich dem vergangenen, zum Ende kommenden Jahr die Ehre, die ihm gebührt und denke nach und reflektiere.
Fasse nochmal alles zusammen, gehe nochmal durch die Höhen und Tiefen und schaue, was ich gelernt habe und was noch zu lernen bleibt.
Erst dann geh ich zum Visualisieren für das nächste Jahr über.
Ohne Druck.

Für manche ist es der nächste große Karrieresprung, für manche ist es Familie gründen und Haus bauen, für wieder andere ist es mehr Sport machen, Mama öfter anrufen und für sehr viele ist es, mehr Zeit für sich zu nehmen.
Und das ist genau das, wozu ich mich als Übergang vom alten ins neue Jahr entschlossen habe.
Deswegen werde ich den Jahreswechsel an einem Ort verbringen, den ich unbeschreiblich liebe: Am Meer.
Nur ich und ein paar salzige Spritzer des kalten Nordseewassers, um wegzuwaschen, was weggewaschen gehört und den Weg für ein neues Jahr zu kehren.

Ich hab keine Ahnung, wie es sich anfühlen wird, vielleicht find ich’s blöd, vielleicht find ich’s klasse.
Aber heutzutage reden auf allen Social-Media-Kanälen so viele von Selbstliebe und sogar Felix Jaehn singt davon die Love erstmal on sich selbst zu putten, dass ich mich gefragt hab, warum nicht alleine reisen und das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres mit der Person verbringen und feiern, die immer da war, da ist, da sein wird? Immer, den ganzen Tag, jeden Tag.
Sie an der Hand nehmen, ihr zuhören, die Wünsche, Träume, Hoffnungen, das was gebraucht wird, die Sehnsüchte, Gedanken, alles. Und ihr versprechen, dass man sie in alledem unterstützen wird.

Manche sagen, es sei mutig. Andere sagen, sie könnten das nie.
Wisst ihr was? Ich glaube, dass ihr es könnt. Wenn ihr es wirklich wollt.
Ich glaube, wenn ihr das “kann nicht” beiseite schiebt, dann seid ihr wirklich erstaunt, wie sehr ihr könnt, wie groß euer Potential ist, wie fähig ihr seid.

Und seien wir mal ehrlich: Es ist so einfach, heutzutage alleine und doch nicht alleine zu sein, einfach, indem man ständig auf sein Handy schaut.
Und es ist auch einfach “allein zu reisen”, wenn man im Endeffekt nur alleine reist, aber an einen Ort, an dem man jemanden kennt.
Wenn ich davon spreche allein zu reisen, meine ich tatsächlich an einen Ort zu reisen, an dem ihr für euch seid, mit euch selbst.
Natürlich sollt ihr euer Telefon nicht direkt wegschmeißen, bitte informiert jemanden, dass ihr gut und sicher angekommen seid! Aber vielleicht könnt ihr die Zeit am Handy reduzieren und nur zu bestimmten Zeiten erreichbar sein oder wenn ihr meint unbedingt diesen tollen Sonnenuntergang teilen zu müssen, dann tut das, aber wisst ihr was? Eure Story bleibt 24 Stunden bestehen, daher ist es vollkommen in Ordnung, die ganzen Likes und Kommentare erst nach 18 Stunden durchzugucken und darauf zu reagieren.
Das ist okay.

Wie wollt ihr Zeit für euch finden, wenn ständig jemand die Tür aufreisst und euch zuquatscht?! Und das auch noch mit Einladung, weil ihr quasi virtuell ein Schild an die Tür gehangen habt mit der Aufschrift “Kommt ruhig rein, ihr müsst noch nicht mal klopfen!” ?!
Ich red nicht von “Digital Detox”, aber ich rede auch nicht von “Zeit für sich”, die dann im Endeffekt aus 100 Selfies und 10 Essensbildern pro Tag besteht.
Ich denke, ihr versteht mich.

Alles, was ich sagen will ist: Es liegt Schönheit im Alleinsein.
Und bitte, alleine heißt nicht einsam, okay!
Und selbst wenn, wisst ihr was? Einsamkeit auszuhalten und zu ertragen, kann auch Stärke bedeuten.
Etwas beruhigendes im Alleinsein, in der Einsamkeit zu finden oder auch aus purer Katharsis in Tränen auszubrechen, kann euch viel über euch selbst lehren.
Ich weiß, ich weiß, ich sorge nicht grad dafür, dass alleine reisen attraktiv wirkt, oder? Tut mir leid.
Aber glaubt mir, das ist es!

In einer hektischen Welt wie der heutigen, in der “Ich bin beschäftigt”, “Ich hab zu tun”, “Ich habe keine Zeit” die am meisten gesagten Sätze zu sein scheinen, ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass wir nie Zeit haben werden, außer wir nehmen sie uns.
Und wenn diese “Zeit für sich” ihrem Namen entsprechen und ihren Sinn erfüllen soll, dann sollten wir uns auch diese Zeit für uns nehmen.
Mit uns selbst Hand in Hand spazieren, mit uns reden, uns zuhören und all das in die Arme schließen, was wir eventuell vorfinden. Ja, das Schöne, das Hässliche, das Unperfekte, die Sehnsüchte, Wünsche, Träume, Hoffnungen, die Macken, die Eigenarten, das Wollen, das Verlangen, die Motivation, den Ehrgeiz, den Schmerz, die Freude, den Spaß, das Bekloppte. Alles.
Denn wir sind alle mehr als ein Adjektiv.
Und was wir alles sind, werden wir nie herausfinden, wenn wir uns nicht endlich die Zeit nehmen, die wir ja nie haben.

Was immer ihr euch für den Jahreswechsel vorgenommen habt, ich hoffe, ihr nehmt euch etwas Zeit, um über 2019 zu reflektieren und eure Wünsche für 2020 gen Himmel zu schicken ohne euch selbst unter Druck zu setzen und dass ihr sicher und gesund in der neuen Dekade ankommt, die so viel zu bieten hat.

Auf bald, meine Lieben.

ganz viel Liebe

xx

#socialsaturday: Reflections & Resolutions

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#socialsaturday: Reflections & Resolutions

Hey my dears,

I don’t know about you, but reflecting on 2019 makes me go phew, what a year!
There was a time when I’d make new year resolutions after reflecting on the year that was coming to an end.
Which in turn just meant starting the new year with additional pressure instead of letting go of the pressure of the past year.
So, I turned to having wishes and visualising them.

But first, I’d do the past year justice and reflect upon it.
Sum it up, go through the ups and downs, see what I learned and what I can still learn.
Then I turn to visualising my wishes for the new year.
Without pressure.

For some it’s the next big career step, for others it’s building a home and family, for others it’s doing more sports, calling mum more often, and for many it’s taking more time for themselves.
And that’s exactly what I decided on to bridge the old and the new year.
Thus, I decided to spend New Year’s Eve all on my own in a place that I love: close to the sea.
Just me, myself and some salty splashes of water, to wash away what needs to be washed away in order to clear the path for a new year.

I have no idea how it’s going to feel, maybe I’ll hate it, maybe I’ll love it.
But as nowadays so many people on social media are talking about self-love and even Felix Jaehn sings about putting love on yourself first, why not travel alone and end the old and start the new year with the one person that was, is and will be with you each day, every day?
Take them by the hand, listen to them, their wishes, their needs, their desires, hopes, dreams. And promise them that you’re going to support them in their endeavours.

I know, many think it’s brave, some say they could never do that.
You know what? I do believe you can do it, if you really want to. I do believe, if you set the “can’t” aside, you’d be astonished by all your capabilities and abilities.

And let’s be honest, today it’s so easy to go somewhere alone and still not be alone, just by being glued to your phone.
And it’s also easy to “travel” alone to a place where you know people.
When I talk travelling alone, I really mean travelling somewhere where you are on your own, for your own.
Of course, you shouldn’t throw your phone away, you should tell someone that you arrived safe and sound. But maybe reduce it to certain hours where you’re available or if you feel like sharing a beautiful sunset, do so, but you know, your story will be available for 24 hours, so just check the likes and reactions 18 hours later, that’s fine.

How are you gonna make and take time for yourself if always someone is slamming the door open and talking to you? And even by invitation because you just posted a sign saying “come on in, you don’t even need to knock”!
No, I’m not talking “digital detox”, but neither am I talking “me-time” which consists of 100 selfies and 10 food porn photos a day.
I think you get me.

All I’m saying is: There lies beauty in spending time alone. In solitude.
And mind you, solitude is not the same as loneliness!
Even if, you know what? Bearing loneliness can be an indicator for power. Finding a soothing beauty in solitude and even cathartically crying can show you a lot about yourself.
I know, I know, I don’t make travelling alone sound really sexy, I’m sorry.
But believe me, it is!

In a hectic world, where “I’m busy” and “I don’t have time” seem to be the most frequently used expressions, I think it’s important to remember that we will never have the time, unless we take it.
And if this “me-time” should serve its purpose, then we should take that time for ourselves. Taking walks with ourselves, listening to ourselves, and embrace everything we might encounter. Yes, the good, the bad, the ugly, the imperfect, the desires, the flaws, the longing, the wishes, the dreams, the ambition, the hurt, the pain, the joy, the fun, the goofy, the ridiculous. All of it.
Cause we are all more than one thing.
But we will never find out, if we never take the time we never seem to have.

Whatever you have planned for New Year’s Eve, I hope you take some time to reflect on 2019, visualise your dreams and wishes for 2020 without putting pressure on yourself and that you make it safe and sound into a new decade that holds so much in store for you.

So long, my dears

loads of love

xx

#socialsaturday: Superficial Society

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#socialsaturday: Superficial Society

Hey my dears,

actually the first idea for a title was “why do we desire that people desire what we desire?”, but then I thought it might be too long. And maybe too confusing.
But seriously, why do we do that?
Okay, okay, I see, I need to put some structure in here, otherwise we will get lost in a hundred topics.
So, give me a sec. And a sip of coffee.

Okay, back to the topic.
What distinguishes us as humans from animals?
I mean despite regular hair cuts, clothes and make-up and hot baths instead of licking ourselves clean like a cat.
Well, philosophers would say reason and language. Homo logos, you know. Which also implies a correlation between language and divine logic or sense.
Can we just wait here a second.
Reason. Well, I don’t know about you, but recently I’ve seen people doing more things that – at least for me – don’t fall under the category of reasonable than I could put in one blog post without boring you.
I mean, take simple things like throwing trash onto the street while walking when the bin is just 2 freaking meters away from you. Does that sound reasonable?
Or pushing your pram into the bus in such a way that no one can get from the front to the end while the bus driver is yelling that everybody should move further to the back and then you shout at the people who kindly ask you if there was a chance they might pass by. Does that sound reasonable?
Other way round, going to the gym to train your biceps so that every girl would fall for your trained body straight away and wants to touch it, but then being at the train station and watching a mother with a toddler and a pram and not helping her get that pretty heavy thing up the stairs, does that sound reasonable?
I think you get what I’m aiming at, but believe me, there are hundreds of millions of examples where I think doubting reason within people is kind of a daily sport.
(Btw: this doesn’t exclude myself, countless times that I kind of watch myself and then wonder “Well, Gina, was that reasonable? Is there any logical thinking left in your head or is it just on top of your neck to look good on a portrait, sheesh, girl, get your shit together!”)

Language. First, let us ask one simple, but very important question: What’s it good for?
Is it just for me to name things and so that I can define things that pop up in my head and explain them to myself?
The keyword is communication. And this means (at least according to various sources I looked up for this post) the sending, receiving and exchanging of information (or things).
But it’s about sending and receiving. Normally this includes two or more people, doesn’t it?
(Don’t judge people, who use this human tool also to communicate with themselves, it’s just you explaining your own thoughts to yourself, which I consider pretty fine, don’t worry.)
So, why and when did communication turn into one interlocutor using the other one as a stage to put their own life narration into the spotlight?
I mean.. where is the exchange?
Believe me, my dears, I commute too often with public transport and even one time forgetting your earphones makes you notice too many things around you. But on the other hand, it’s an impulse for blog posts, huh?
So, please, play this game the next time you’re sitting somewhere and listen to people talking. And I mean, for a while.
Can you find exchange? Like real exchange? Or is it rather everybody just talking about themselves and then it’s the other one’s turn?
Just observe.

Now for the desire part.
Reason and language flow into it, if you are wondering now why I talked about that before.
So, let’s take some pretty common conversation, okay?

Situation 1: Two people graduated from high school.
A: And what are you going to study?
B: I’m not going to study.
A: What?!
B: I want to do an apprenticeship.
A: Ah.

Situation 2: A student (B) living from a part-time job and a credit and someone being at the end of their apprenticeship (A) and already earning “real” money are talking.
A: And when are you going to move out from your parents’ house?
B: Well, actually I’m aiming for higher education and want to do another degree once I finished the first one.
A: So, you don’t want to move out until you’re what? 28?

Situation 3: An engaged or married woman in the process of family planning (A) and a woman focussed on her career (B) are talking.
A: And when are you going to marry?
B: Hm?
A: When are you going to marry and have children?
B: Um, dunno?!
A: Well, darling, we all don’t get younger, do we?

Why is it that we seem to desire that other people desire what we desire?
And this assumption wouldn’t even be the worst thing. The worst thing is the next step that oh so frequently follows:
Judgement.
As if our life narration was the only valid one.

If your greatest desire is to study and you have the privilege of getting a chance to do it, then value it!
There are people who would love to, but that don’t have access to education, let alone higher education.
And if your friend decides that studying isn’t their cup of tea, then congratulate them on their choice and wish them all the best.

If what you define as a desirable life includes moving out as early as possible and having a space of your own and you get the chance to get it, value it!
Maybe your studying friend would love to have a place of their own, too, but they had to decide about their priorities: flat or next degree.
Who are you to tell them they made the wrong choice just because your choice would have been different?

If your vision of a desirable life necessarily includes getting married and having children, and you found the right partner and you were physically able to give birth to healthy children, then guess what, value it!
And if you found fulfilment in that and you think “wow, now I truly know what I’m here for!” than that’s great. But who are you to tell another woman that unless she has children she doesn’t know her purpose here on earth? Isn’t that a bit harsh?
And even if she doesn’t want to, or didn’t find the person with whom she’d love to, who are you to judge someone else’s priority list?

Let me tell you something:
We will all be judged one day. But that’s not our job, believe me.
Who are we to tell other people which desire and life narration is valid and which is not?
And when did we get so presumptuous and arrogant to assume that our choices are the only right ones?
When did we forget to stay open and listen and see the world from different angles?
When did we forget to communicate?

And now for reasonable communication:
Why don’t we listen? Why do we act our lives out on a virtual and now even analogue stage as if it was the best play ever written and any other narration was invalid and less worthy?
Can we maybe change the narration?

How about

Situation 1
A: Are you going to study or do you want to do an apprenticeship?

Situation 2:
A: What are your plans and desires for the future?

Situation 3:
A: Do you want to marry and have children one day?

On a grammatical level, most yes-or-no-questions or questions without suggesting an answer, offer more space for real communication.
Be open, be interested, listen. And for the sake of an open and less superficial society: Don’t judge!
Please.

Can we maybe start asking really cool and interesting questions again?
Like
How are you?
What makes you happy?
What’s your favourite dish?

I could go on writing about this subject, but I’ll leave it at that. For now.
As always, feel free to comment here, share your opinion with me via email or Facebook or Instagram.

So long, my dears.

xxx
Gina.