#freelancefriday & #socialsaturday: Wir müssen reden!

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Hey meine Lieben,

wir müssen reden! Nehmt das hier als den #freelancefriday und gleichzeitig den #socialsaturday Post, denn es geht um Arbeit und es geht um Gesellschaft. Beides miteinander verwoben.

Nachdem ich Till Brönners Video auf Instagram gesehen und es geteilt habe und daraufhin eine lange und interessante Konversation mit einer Bekannten hatte (vielen Dank an dieser Stelle, Miss K.K.), ist mir bewusst geworden, dass es Zeit ist, das Schweigen zu brechen. Ich habe mich zwar schon in einem anderen Post zu den Herausforderungen des selbstständigen Daseins geäußert, eigentlich auch relativ direkt wie ich finde – Zitat: “Jeder Tag, an dem ich nicht arbeiten gehe, ist ein Tag, an dem ich kein Geld verdiene.” –, aber das hier geht noch weiter.

Also schnappt euch mal einen Tee oder Kaffee und setzt euch. Denn das hier ist wichtig.

Dass diese weltweite Krisensituation aufgrund der Pandemie jeden betrifft, ist sicherlich eine Tatsache, die ich nicht explizit erwähnen muss. Dass es Länder gibt, die wesentlich mehr leiden als wir hier im schönen Deutschland, respektive Europa, auch das ist uns (hoffentlich) allen bewusst. Dennoch und nichtsdestotrotz gibt es ein paar Dinge, die Aufmerksamkeit bedürfen.

November – Lockdown Light sozusagen. Light… Für Gastronomen, Kulturschaffende, Kreative, Soloselbstständige und Freiberufler, die gesamte Event- und Unterhaltungsbranche und den mittelständischen Einzelhandel, der vielleicht nicht über einen florierenden Onlineshop verfügt, sicherlich alles andere als leicht.

Zum zweiten Mal rollt eine Welle über uns, die unaufhaltsam alles mitreißt, was nicht in der ein paar Monate weilenden Pause zum Luftholen wieder festgezurrt und verankert wurde. Viele Kneipiers, Hotelbetreiber und Gastronomen befürchten, dieses Mal nicht standhalten zu können. Ihr Lebenswerk dicht machen zu müssen. Viele Musiker, Autoren, Künstler, Theaterensembles, und weitere, die auf Touren, Lesungen, Auftritte, ja auf öffentliches Leben angewiesen sind, bangen um ihre Existenz.

Nein, das hier ist kein Aufschrei gegen Maskenpflicht und Hygieneregeln. Im Gegenteil. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die am meisten zu schützenden auch zu schützen.

Aber das hier ist ein Aufruf, da zu unterstützen, wo wir können. Und wir können. Wenn wir wollen.

Uns jetzt zurückzulehnen mit “Ja, was sollen wir da nur machen”, hilft keinem weiter. Wir haben Chancen. Kleine. Aber ein kleiner Stein im Wasser kann auch konzentrische Kreise schlagen.

Wenn ihr also nun meint, okay, Gina, was willst du jetzt, wie sollen wir denn helfen? Ich sag es euch.

Wenn ihr normalerweise jeden Sonntag mit der Familie bei eurem Lieblingsitaliener essen geht, dann behaltet es bei und bestellt jeden Sonntag bei Luigi, weil Luigi das braucht! Sch**ß mal auf Lieferdienst-Apps, bei denen er nicht gelistet ist. Bestellt bei ihm. Überwindet die Faulheit, mit drei Daumenklicks eine Alternative bei einer Kette gefunden zu haben, die mehr Rücklagen hat als Luigi sich je erträumen könnte. Danke.

Wenn ihr grad traurig seid, weil ihr nicht auf das Konzert eurer Lieblingsband könnt, dann kauft CDs, Vinyl, T-Shirts, Merch und beweist, dass diese Band eure Lieblingsband ist. Oder falls sie ein Online-Konzert mit Ticketverkauf starten, kauft ein Ticket. Ihr hättet das Geld auf dem Konzert ja eh gelassen.

Ich hör euch schon, ja aber wir bangen auch, wir müssen jetzt auch mehr aufs Geld achten. Ja, habt ihr recht. Sinnvoll. Guter Punkt. Aber kurze Rechnung und ich bin in Mathe echt schlecht: Wenn ihr für 80€ als Beispiel aufs Konzert gegangen wärt, nun das Geld zurückbekommen habt und es nicht in ein Onlineticket investieren wollt, aber eine Schallplatte oder ein T-Shirt für sagen wir 30€ erwerben könnt, dann sind das 50€ in eurer Tasche und 30€ bei Künstlern, die grad am abkacken sind und sicherlich schon länger nicht mehr vernünftig schlafen. Außer sie haben enorm viel Whiskey, Wein und Gin gebunkert.

Ihr liebt einen bestimmten PoetrySlammer, aber Slams sind abgesagt? Ich mach ne Wette, er hat Live-Aufzeichnungen auf CD oder Bücher geschrieben. Die 8€, die ihr für Eintritt gezahlt hättet, investiert sie, indem ihr das Buch kauft. Ja, aber das kostet mehr als der Eintritt. Sorry, ich hab die Brezel und das Bier, das ihr auf dem Slam verzehrt hättet und das Busticket/Spritgeld/Parkgeld nicht dazu gerechnet 😉 wir nähern uns trotz Mathedefizit denke ich dem, worauf ich hinaus will.

Um Himmels Willen, nein, bitte, wenn ihr grad selbst auf Messers Schneide steht, bitte investiert nicht euren letzten Knopf, um anderen zu helfen, dann helft euch bitte erst selbst. Denn nur wenn ihr habt, könnt ihr geben. Aber wenn ihr ein bisschen was habt, dann gebt, denn wisst ihr was? Das kann Existenzen retten! Was, die schnöden 8€ sollen etwas ändern? Ja man, denn wenn 100 Leute sagen, meine 8€ ändern nichts, dann sind das 800€, die nichts verändern können.

Aber wisst ihr was? Selbst wenn ihr nicht einen Cent ausgeben könnt, könnt ihr unterstützen. Wie? Indem ihr eure Social-Media-Kanäle zum Teilen von Inhalten eurer Lieblingskünstler nutzt. Jetzt sagt ihr, ja aber Gina, ich hab doch nur 20 Follower, was soll das bringen. Ich sag es nochmal: Kon.zen.tri.sche..Krei.se, meine Freunde. Wenn einer eurer Follower auf dem Profil des Künstlers landet, vielleicht mal durchscrollt und interessante Inhalte findet, diese wieder teilt, etc. pp., sind wir beim berühmt berüchtigten Schneeballeffekt und ihr habt gar keine Ahnung, was für einen Unterschied das machen kann. Und, ich mein, tut es euch weh? Es kostet keinen Cent, nur drei Daumenklicks beim Sch… äh, Zähneputzen. Im Vergleich zu den Unmengen kostenloser Inhalte, die die Soloselbstständigen, Künstler & Co. euch zur Verfügung stellen, ist das ein minimaler Aufwand, der aber unter Umständen große Wirkung zeigen kann.

Wenn ihr nun sagt, ja aber Moment, die ganzen kostenlosen Inhalte, die wir bekommen, dazu sind die ja alle gar nicht verpflichtet, das gehört ja zu deren Marketing, dann müssen wir hier mal eins klarstellen: Nein, sie müssen das nicht tun. Sie tun das aus Überzeugung. Und aus Marketing, klar. Aber zumeist wohl aus Überzeugung. Weil sie etwas zu sagen haben. Und es teilen wollen. Weil sie überzeugt sind, dass da etwas drin ist, was anderen helfen kann, etwas geben kann. Und sie verlangen selten etwas zurück. Weil oftmals ein “Bitte unterstützt mich in dieser Zeit und kauft mein Album/mein Buch” schon fast wie Betteln eines Bittstellers herüberkommt. Wobei es einfach nur eine Bitte ist. Und wer vorher kostenlose Inhalte en masse konsumiert hat und nun abschätzig die Nase rümpft, wenn ein Künstler beispielsweise eine solche Bitte äußert und ihn erbärmlich oder Bettler nennt, der möge bitte nun mein virtuelles Wohnzimmer verlassen. Merci.

Kocht euch mal n zweiten Kaffee oder brüht einen weiteren Tee auf. Wir sind noch nicht am Ende.

Wir müssen auch über Weihnachten reden. Mal abgesehen davon, dass es zum jetzigen Zeitpunkt fraglich ist, wie genau unsere Familienfeiern aussehen werden, würde ich gern beim Thema bleiben und mit euch über Geschenke sprechen.

Auch hier mein Appell: Bitte denkt und kauft und investiert sinnig. Wenn ihr normalerweise am ersten Weihnachtstag bei Luigi die Scampi al Forno essen geht, dann bestellt sie dieses Jahr nach Hause. Wenn das Familienfotoshooting, das ihr so gern verschenken wolltet, dieses Jahr nicht umsetzbar ist, kauft bitte einen Gutschein bei dem Fotografen/der Fotografin. Wenn ihr selbst nicht super begabt in DIY-Projekten seid und nicht unbedingt einen Nachttisch selber zimmern könnt, dann durchstöbert etsy oder sonstige Plattformen oder schaut bei eurem lokalen Tischler vorbei, der sich diesen Wünschen in professioneller Weise annehmen kann.

Ich bitte oder dränge euch nicht, mehr Geld zu investieren als geplant, schreibe keine Spendenaufrufe für all die Miseren dieser Welt, denn wenn es danach ginge, könnte mein Herz jeden Tag bluten und ein jeder von uns könnte für das Wohl der Welt oder zumindest für eine kleine Linderung sein ganzes Gehalt plus alles Ersparte spenden. Ich bitte euch lediglich bei den Investitionen, die ihr eh tätigen wolltet, zu schauen, ob es nicht Alternativen gibt, bei denen ihr Menschen, die grad wirklich in der Patsche stecken, helfen könnt besser über die Runden zu kommen, anstatt es großen Konzernen in den Rachen zu werfen, die einmal schlucken, genüßlich rülpsen und sich zufrieden zurücklehnen, weil sie wissen, dass es für sie ein Morgen geben wird. Anders als viele der Kleinunternehmer, Selbstständigen und Mittelständler. Ja, vielleicht kostet der Kalender der Einzelunternehmerin 3€ mehr, aber diese 3€ sind gut investiert, glaubt mir. Und wenn sie nur für das Pfund Kaffee sind, das sie morgens aus dem Bett kommen lässt, um euren Kalender herzustellen und mit individuellem Touch zu verzieren.

Und wer nun sagt, tja, der oder diejenige hätte sich das vorher überlegen sollen und eben nicht Selbstständige*r oder Künstler*in werden sollen, den bitte ich nochmal in sich zu gehen. Der eine wird Krankenschwester aus Überzeugung, was eine Festanstellung mit sich bringt, der andere steigt ins Familienunternehmer ein und vertreibt Produkte, weil er die Familientradition aufrechterhalten will, und kann sich selbst ein monatliches Gehalt zahlen, der nächste wird Musiker, Autor, Fotograf aus Überzeugung und Leidenschaft, um der Gesellschaft einen kulturellen Mehrwert zu bieten. Und diese Branche ist zumeist weit entfernt von Festanstellungen und geregeltem Einkommen.

Und ich frage euch: Wie sähe euer Leben aus ohne die Bücher, die ihr gelesen habt? Ohne die Fotografien von Landschaften, die eure Träume beflügeln und euch an andere Orte bringen? Ohne die Musik, die euch durch den letzten Liebeskummer oder den großen Moment eures Lebens begleitet hat? Ohne das handgemachte, mittlerweile zerknitterte Lesezeichen, das ihr von Omi geschenkt bekommen habt? Ohne die handgemalte Postkarte, die eure Freundin von einem Künstler erworben und mit dem schönsten Zitat eures Lieblingsautoren verziert hat, welche euch immer an die Tiefe eurer Freundschaft erinnert?

Wenn irgendwas davon einen Gedanken an ein bestimmtes Lied oder eine bestimmte Sache geweckt hat und ihr wollt, dass all das auch “danach” (wann immer das sein und wie immer es aussehen wird) noch möglich ist, dann bitte ich euch inständig: Beginnt, wo ihr seid, benutzt, was ihr habt und tut, was ihr könnt.

Und wenn es nur das Teilen eines Inhalts ist.

Konzentrische Kreise.

mit Liebe, Hoffnung und Dankbarkeit im Herzen

Gina.

PS: Ich werde mich hierzu auch nochmal auf dem Balkon räuspern. Haltet also gern die Augen offen.

#freelancefriday & #socialsaturday: We need to talk!

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#freelancefriday: We need to talk

Cheers my dears,

we need to talk! Take this as a #freelancefriday and a #socialsaturday post, as it is concerned with work and society. Both intertwined.

After having watched a video on Instagram from a German jazz musician, in which he talks about the artists and people from the event and entertainment industry suffering through the current crisis, and following that having had a conversation with an acquaintance (thanks for this, Miss K.K.), I decided it’s time to break the silence. I mean, I already talked quite directly about the risks and challenges of being a freelancer in another post – quote: “Every day that I don’t go to work is a day that I don’t earn money.” – but this here goes deeper and further.

So get yourself a tea or coffee and sit down. Because this is important.

We are all affected by the current crisis, that’s nothing new and nothing I should need to have to point out explicitly. And us living here in Germany or Europe, we’re still well off and should be grateful for it. Nevertheless, some things and circumstances need our attention.

Now in November at least here in Germany, it’s gonna be a Lockdown Light so to say – not so “light” and easy for all the small businesses, people working in gastronomy, the entertainment industry, freelancers, artists. Especially if they don’t have a well running online shop or if they live from selling products and services that are not able to be digitalised.

Second time this year that an uncontrollable wave threatens to wash away everything that hasn’t been fixed and anchored in the few months we had to gasp air. Many pub or restaurant owners and small business people fear having to close their facilities, not just for a month, but forever. Shut down and close their life work. Many musicians, authors, artists, theatre ensembles and others whose work is depending on tours, readings, performances, yeah, on social life, fear for their financial existence.

No, this post doesn’t aim to protest against masks and hygienic rules. To the contrary. They are necessary to save and protect the ones that need to be protected most.

But it’s a plea to support where we can. And we can. If we want to.

Saying “Well, what can one do, eh” right now, doesn’t help anyone. We have chances and options. Small ones. But also a small pebble in a sea can cause concentric circles.

If you’re now wondering, well, Gina, what is that you want, what should we do? I’m gonna tell you.

If you normally take your whole family out to your favourite Italian restaurant on a Sunday, then stick to that and order your favourite dish from Luigi every Sunday, because Luigi needs that! Eff the delivery apps that don’t have him listed, call him and order directly. Get over your laziness of finding an alternative that’s accessible with three clicks and don’t invest your money into big chains that already have more savings than Luigi could ever dream of, okay? Thank you.

If you’re said because you’re unable to visit the concert of your favourite band, buy CDs, vinyl, t-shirts, Merch and prove that it’s your favourite band. Or if they offer an online-concert with tickets, get your ticket. You would have spent the money anyway.

I hear you now, but we’re also struggling and need to take better care of our money. Yes, you are right. Absolutely. Good point. But let me calculate real quickly and I’m really bad at maths: If you normally would have spent let’s say 80 bucks on a ticket for the concert and you were refunded now due to cancellation of said concert, but you could purchase a vinyl or a t-shirt for let’s say 30 bucks, then it’s 50 bucks in your pocket and 30 in the pockets of your favourite artists, who are really effed and probably haven’t been sleeping well for a while now. Unless they hamstered ish loads of whiskey, wine and gin.

You love a particular poetry slammer but slams are dismissed? Well, I bet they have live recordings on CD or already published a book or two. Take the 8 bucks you would have invested in the live show and buy the book. But the book is more expensive than 8 bucks! Sorry, I forgot the pretzel and the beer plus the bus ticket/gas money/parking ticket you would have paid that night 😉 despite my lack of skills in maths I think you’re getting what I’m aiming at, huh?

For heaven’s sake, no, please, if you are struggling massively financially right now and your financial existence is at stake, please don’t invest your last button to help others, but help yourself first. Only if you have, you can give. But if you have a little, then give, cause you know what? That can save financial existences, and in some cases lives. What, 8 bucks are changing something? Yes, because if 100 people say that their 8 bucks won’t do anything, that’s 800 bucks that can’t do anything.

But you know something else? Even if you don’t have one spare cent, you can still help and support. How? By using your social media accounts to share contents of your favourite artists. Now you’re saying but Gina, I only got 20 followers, that’s not gonna be of any use. Even if I might repeat myself, I’m gonna say it again: con.cen.tric…cir.cles my friends. If one of your followers sees what you shared and clicks on the profile, finds valuable content and shares it again, we end up in the popular snowball effect and you might never now what kind of effects that can have. And I mean, does it hurt you? It doesn’t cost a penny, only three clicks while you’re taking a sh… bath. In comparison to the massive amount of free content you’re provided with by small businesses, artists & co. that’s a minimal effort, which might have a huge effect.

If you say now, hold on a minute, all this free content we get, well, they’re not obliged to provide it, it’s part of their normal marketing, then we have to get one thing straight: No, they don’t have to do it. They do it out of conviction. And for marketing reasons, sure. But mostly out of conviction. Because they have something to say. And they want to share it. Because they are convinced that it might help others, that there is something in it for someone. And rarely do they ask for something back in return. Because oftentimes a “Please support me during this time and buy my album/my book” is perceived as begging. While it’s just an appeal. And if you consumed free content en masse before and now are turning up your nose at those artists pleading for support and you call him pathetic or beggar, then please leave my virtual living room immediately. Merci.

Get another coffee or tea, my dears, we’re not finished yet.

We need to talk about Christmas, too. Besides the fact that it’s uncertain right now how exactly we’re gonna celebrate our family gatherings this year, I’d like to stick to the topic and talk about gifts and presents.

Another plea from my side: Please think, buy and invest wisely. If you normally would go to Luigi on the 25th to get your Scampi al Forno with all your family, then order from him on that day. If the family photo shoot you wanted to gift is cancelled due to restrictions, buy a voucher from the photographer to get your photos when it’s possible again. If you’re not super talented yourself in doing DIY projects and cannot timber a night table yourself, then search on etsy or other platforms or talk to your local carpenter who can make your idea a reality in a professional manner.

I don’t urge or press or ask you to spend more money than planned, I don’t ask you to donate to heal all the misery in the world, because – let’s be honest – when it comes to that, my heart could bleed every day and everyone of us could donate all their income and savings to ease the pain of the world. I just ask you to take a closer look at the investments you wanted to make anyway and to make sure whether there are alternatives which would help people who are really in need of support right now. You could help them make ends meet rather than throwing your money into the mouths’ of big companies that belch one time and smirk, knowing that there is gonna be a tomorrow for them. Unlike many small business owners, freelancers and artists. Yes, maybe the handmade calendar does cost 3 bucks more but believe me, they are well invested. And if it’s only for the coffee to get the small business owner out of bed to design your personal calendar.

And if you say now, well, they should have thought about things like that before becoming a freelancer or an artist, I ask you to hold your breath for a second. One person becomes a nurse out of conviction, which includes a permanent position. The other steps into the traditional family business, sells products to keep the tradition and is able to pay themselves a regular monthly income. The other becomes a musician, author, photographer out of conviction and passion to contribute cultural value to society. And these jobs rarely ever include permanent positions or regular incomes.

And I ask you: What would your life look like without the books you read? Without the photographs of landscapes that take you to places you’ve never visited and make you dream? Without the music that got you through your last heartbreak or that was the anthem to your big joyful moment? Without the handmade bookmark gifted to you by granny? Without the handmade and designed post card that you got from your best friend, on which she wrote a quote from your favourite author and that reminds you of the depth of your friendship whenever you look at it?

If any of these things resonates with you and now you got a song in your head, and if you want these things to still exist “when it’s over” (whenever that might be and whatever it might look like), then I beg you: Start where you are, use what you have, do what you can.

Even if it’s just sharing content, a post, a story.

Concentric Circles.

with love, hope and gratitude in heart

Gina.

PS: I’m gonna speak about it on the balcony, too, so keep an eye open.

#socialsaturday: International Women’s Day 2020 or Be the change you want to see

Auf Deutsch lesen

Hey my dears,

I know, I know, the order seems to be a bit off, but it will all get tidied up, don’t worry.
On the 8th of March it was International Women’s Day and if you haven’t seen my content for it yet, please go to the balcony and have a look at the highlight IWD 2020.
As a good housewife is supposed to, I did not just only tidy up and clean my analogue home and put the spring decoration up, but here in my virtual home as well. 😀
I hope you like the new design and the touch of colour and that it makes you come and visit me more often here.

Now, let’s roll up the sleeves and get to the relevant topics:
New Year’s Eve alone close to the sea gave me the opportunity to reflect the old year and let go of it. The trip rewarded me with fresh wind and motivation to make 2020 not only a new year, but to set the sails for a new decade.
I hope you’re feeling the same and that the first quarter of the year has already been positive for you. Observing my direct and indirect surrounding, I have the impression that 2020 already brought some massive changes and shifts for many people and I’m excited for which surprises it has in stock for all of us. I don’t know about you, but I’m looking forward to it.

With a big portion of creative energy, I’m currently working like a maniac on different projects, I hope to share with you quite soon.
Therefore, I haven’t produced specific poems or texts for IWD this year.
But let’s take a moment to think about all the amazing women out there. Which woman comes to your mind first?
And which three ones are following? Which women do you find inspiring?
Please share your thoughts in the comments below.

And now, please sit down, we have to talk.
Let’s not pretend, to be simply human isn’t always easy.
But as a society we even manage to make it even more difficult for certain groups.
This can be referred to nationality, religion, outward appearance, skin colour, sexual orientation or sex and gender and certainly to many more attributed, as there is always someone to be found, whom one could give a hard(er) time.
But because recently it was International Women’s Day, let’s stick with this group: Women and people, who identify as such.
I don’t think I’ll have to mention all the hurdles, obstacles, challenges women are facing, it’s somewhere along the lines of beauty ideals marketed by media, the balance between work and family, unequal pay for equal work and society’s expectations towards the sexes and genders in general. The list is long.

I alone won’t change that. You neither.
But as Teresa von Avila, a woman herself, said “If many small people do many small things, the face of the world will change.”
And I think if everybody starts where they are, use what they have and do what they can, something is going to move and change.
But what does this mean in detail or what can it mean concretely?
I don’t own the stone of wisdom and I don’t have a one-fits-all-ready-made-solution, but I have some suggestions.

How about if we started reflecting our attitudes, opinions and convictions about masculinity and femininity while taking a walk or sitting on the sofa?

Is it fair, when I expect of my mother, sister, partner, colleague, that she not only fulfils all the roles society has for her, but that she does so perfectly?
Is it fair, when I deny a career focused woman the capability of being a good mother? Is it fair, when I deny a housewife the capability of having a sense for business?
Is it fair, when I don’t expect of my father, brother, partner, colleague to fulfil all the roles society has for him and he doesn’t have to be perfect at it, either?
Is it fair, when I deprive a man that stays home with his kids instead of going to work of his masculinity and sneer at him?

No, it’s not.

To reflect is certainly the first step to insight, which in turn is said to move something. And then?
Thinking alternative ways. Then walk.
How about if we started being a bit kinder towards our colleague, who has been coming to work with an out-of-bed-look for a week, because she has been working her pretty, but less toned butt off to juggle two small – teething and feverish – kids, her work and social life? Just brew a coffee for her and get her some lunch and tell her that she’s doing an amazing job.
How about telling the guy that stays at home with his kids, that especially because of society’s prejudices he is brave to have made this step? When we asked him how he’s feeling, why he’s doing it and whether he now considers his wife less of a woman and himself less of a man? And when we told him that he is also doing an amazing job?

That was the soft version. Let’s come to the bolder option.
Calling someone out on their bullshit.
Is it fair, when nudging out of frustration and touching without consent is dismissed with words like “boys will be boys”, which later turns into “a man is just a man”?
Is it fair, when we repeatedly listen to people in our direct surrounding telling us how we should live our lives and which definition of masculinity and femininity we have to obey?
Is it fair, when we give the responsibility for our own actions out of our own hands and put it into the world view society proclaims?

No, it’s not.
And now?

How about, if we started to teach our children that they can become and achieve anything, regardless of their sex and gender? What if we taught them that it’s okay if a boy wants to play with dolls and that “But she’s a girl!” is no legit reason to exclude the sister from the football match?
How about telling the aunties and uncles, who on every occasion – and big birthdays and especially weddings seem to be perfect occasions – tell us, either with a pitiful or reproachful manner, that we “will find the right woman one day” or “the right man will come” into our lives, but that we could put a little more effort into finding someone, just because we attend the event without a partner or ring on our finger?
Who wants to go one step further, can of course switch over to telling them lovingly that they should mind their own business. Or you could chink a glass, get the attention of everyone and have a 20 minute rant until even the guests in the back seats understood your point. The choice is yours.
How about not hiding behind “I’m not responsible for that, my husband takes care of that”, but actively reflecting and pondering on our understanding of femininity and masculinity and the tasks, attitudes, challenges and chances that are connected to it?
How about taking responsibility for our own actions, which starts with reflection and thinking about what we could change?
How about taking responsibility in our social constructs and stopped accepting certain platitudes and excuses?
How about telling our interlocutor that this action or those words were utter bs?

As you can see, there are manifold options to start somehow somewhere in order to change something.
But if I continue the list, this post will end up being way too long and nobody’s gonna read that much.
Furthermore, change and growth starts within oneself, within everyone.

Nevertheless, I do think that if everyone started with themselves and did what they could, that it will have an impact.
As it’s so often said “Be the change you want to see in the world.”
2020 is a new decade. It’s time to not just share these quotes, but to actively work with them.
Nobody’s perfect and not everything is gonna work out (directly).
Trying implies the possibility of failure, but it doesn’t have to. 😉

If you haven’t read my latest poems concerning the relationship between men and women yet, come to the balcony.
Attention, explicit content! 😉

Cheers my dears, take care

xx

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#socialsaturday: Weltfrauentag 2020 oder Sei die Veränderung, die du sehen willst

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Hallo meine Lieben,

ich weiß, ich weiß, die Ordnung und Reihenfolge mag etwas durcheinander scheinen, aber das regelt sich nun, keine Sorge.
Am 8. März war Weltfrauentag und falls ihr meine Beiträge dazu noch nicht gesehen habt, schaut mal auf dem Balkon vorbei und schaut euch das Highlight IWD 2020 an.
Und wie es sich für eine brave Hausfrau gehört, habe ich nicht nur im analogen Heim Klarschiff gemacht und die Frühlingsdeko aufgestellt, sondern hier in meinem virtuellen Wohnraum gleich mit. 😀
Ich hoffe, der etwas farbenfrohere Anstrich gefällt euch und lädt euch ein, öfter mal vorbeizuschauen.

So, nun aber mal die Ärmel hochgerollt und packen wir die relevanten Themen an:
Der Jahreswechsel allein am Meer hat mich das alte Jahr reflektieren und loslassen lassen und mich mit frischem Wind und Motivation beschenkt, um 2020 nicht nur als neues Jahr, sondern als Beginn einer neuen Dekade den Weg zu ebnen.
Ich hoffe, es geht euch ebenso und dass sich das erste Quartal des neuen Jahrzehnts für euch bereits positiv gestaltet hat. Wie ich es so in meinem direkten und indirekten Umfeld mitbekomme, scheint 2020 aber bereits für einige große Veränderungen mit sich gebracht zu haben und noch einige Überraschungen parat zu halten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freu mich drauf.

Mit einer ordentlichen Portion kreativer Energie ausgestattet, arbeite ich grad wie eine Verrückte an diversen Projekten, die ich euch hoffentlich bald vorstellen kann.
Deshalb gab es dieses Jahr bisher auch noch keine Blogposts und auch keine speziell für den Weltfrauentag erstellten Gedichte oder Beiträge.
Aber lasst uns bitte einen Moment nehmen, um an die vielen tollen Frauen da draußen zu denken. Welche Frau kommt euch als erstes in den Sinn?
Und welche drei folgen? Welche Frauen findet ihr inspirierend und warum?
Teilt es mir gern hier in den Kommentaren mit.

So, und nun setzt euch bitte, wir müssen reden.
Machen wir uns nichts vor, einfach Mensch zu sein ist schon nicht immer leicht.
Aber dann schaffen wir es als Gesellschaft tatsächlich auch noch, es für gewisse Gruppen schwieriger zu machen als es eh schon ist.
Das kann man nun auf Nationalitäten, Religion, Aussehen, Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder Geschlecht beziehen und sicherlich noch auf viele andere Attribute, denn irgendwer findet sich immer, dem man es schwer(er) machen kann.
Aber da zuletzt der Weltfrauentag war, bleiben wir bei ebendieser Gruppe: Frauen und Menschen, die sich als solche empfinden und identifizieren.
Ich denke nicht, dass ich all die Hürden, vor denen Frauen stehen explizit benennen muss, aber es bewegt sich sicherlich vieles im Rahmen von durch die Medien proklamierten Schönheitsidealen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ungleichem Lohn für gleiche Arbeit und generell gesellschaftliche Ansprüche, die geschlechterspezifisch gestellt werden. Die Liste ist lang.

Ich allein werde das nicht ändern können. Ihr auch nicht.
Aber Teresa von Avila, ebenfalls eine Frau, sagte mal “Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, wird sich das Antlitz der Welt verändern.”
Und ich denke, wenn ein jeder da anfängt, wo er gerade ist, das nutzt, was er zur Verfügung hat und tut, was er kann, dann bewegt sich etwas.
Aber was bedeutet das konkret oder kann es konkret bedeuten?
Ein Patentrezept oder die Lösung oder den Weg habe ich sicher nicht, aber ich habe ein paar Vorschläge.

Wie wäre es, wenn wir bei einem Spaziergang oder am Abend auf dem Sofa unsere Vorstellungen von Mann und Frau deren Rollen in der Gesellschaft sowie im Privatbereich reflektieren?
Frei nach dem Motto “Heut mach ich mir kein Abendbrot, heut mach ich mir Gedanken.” (Wolfgang Neuss)

Ist es denn fair, wenn ich von meiner Mutter, Schwester, Partnerin, Kollegin erwarte, dass sie alle Rollen, die die Gesellschaft ihr bietet nicht nur ausfüllt, sondern auch noch dabei glänzt?
Ist es denn fair, wenn ich einer Karrierefrau abspreche gleichzeitig eine gute Mutter sein zu können? Ist es denn fair, wenn ich einer Hausfrau und Mutter abspreche Geschäftssinn zu haben?
Ist es denn fair, wenn ich von meinem Vater, Bruder, Partner, Kollegen nicht erwarte, dass er alle gesellschaftlich möglichen Rollen ausfüllt, und glänzen muss er dabei auch nicht?
Ist es denn fair, wenn ich einem Geschäftsmann nicht abspreche ein guter Vater zu sein und selbst wenn, er ist ja auch auf die Arbeit konzentriert?
Ist es denn fair, wenn ich einem Mann, der mit den Kindern zu Hause bleibt anstatt zu arbeiten seine Männlichkeit abspreche und ihn belächle?

Nein. Ist es nicht.

Reflektieren ist sicherlich der erste Schritt, und Erkenntnis soll ja bekanntermaßen Dinge bewirken und bewegen. Und dann?
Alternative Wege denken. Dann gehen.
Wie wäre es, wenn wir damit anfingen etwas nachsichtiger mit der Kollegin zu sein, die schon seit einer Woche zerzaust und wie hinterm Sofa hervorgezogen zur Arbeit erscheint, weil sie sich ihren hübschen, allerdings mittlerweile wenig trainierten, Allerwertesten ausrenkt, um zwei kleine – momentan zahnende und fiebernde – Kinder, ihren Beruf und ihr soziales Leben und ihre eigenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen? Kocht ihr doch mal n Kaffee und bringt ihr was zu essen mit und sagt ihr, dass sie klasse ist.
Wie wäre es, wenn wir dem Hausmann sagen, dass es gerade aufgrund der gesellschaftlichen Klischees ein wagemutiger Schritt war, die Arbeit niederzulegen und sich um die Kinder zu kümmern? Wenn wir ihn fragen, wie er sich fühlt, warum er es überhaupt tat und ob er seine Frau nun als weniger weiblich und sich selbst als weniger männlich empfindet? Und wenn wir ihm sagten, dass auch er klasse ist?

Das war die nette, seichte Variante. Kommen wir zum etwas kräftigeren Vorgehen.
Jemandem sagen, wenn er den Arsch offen hat.
Ist es denn fair, wenn wir frustriertes Schubsen und ungefragtes Anfassen erst mit “Jungs sind halt Jungs” und später mit “Ein Mann bleibt ein Mann” abtun?
Ist es denn fair, wenn wir uns von unserem direkten Umfeld wieder und wieder anhören, wie wir unser Leben zu leben haben und nach welcher Definition von Männlich- oder Weiblichkeit wir uns zu richten haben?
Ist es denn fair, wenn wir die Verantwortung für unser Handeln abgeben und auf das in der gesellschaftlich proklamierte Weltbild abwälzen?

Nein. Ist es nicht.
Und nun?

Wie wäre es, wenn wir damit anfingen, unseren Kindern beizubringen, dass sie alles sein und erreichen können, was sie wollen, ungeachtet ihren Geschlechts? Wie wäre es, wenn wir ihnen beibrächten, dass es okay ist, wenn auch der Junge mit Puppen spielen möchte und dass “Aber sie ist ein Mädchen!” kein Grund dafür ist, dass die Schwester vom Fussballspiel ausgeschlossen wird?
Wie wäre es, wenn wir unseren Tanten und Onkeln, die uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit – und Geburtstage sowie besonders Hochzeiten im weiteren Familienkreis bieten sich ja förmlich dazu an – mit entweder vorwurfs- oder mitleidsvollem Blick ansehen, weil wir ohne Partner, Ring am Finger oder dergleichen erscheinen und wir entweder “bestimmt noch eine Frau finden werden” oder “der richtige bestimmt noch auf uns wartet”, wir uns aber ja ruhig mal etwas ins Zeug legen könnten, denn “jünger werden wir ja nicht, ne” einfach mal sagen würden “Ich hab dich furchtbar lieb, aber kehr vor deiner eigenen Tür!”. Wer eine Stufe weitergehen möchte, weil er die Nase so richtig voll hat, könnte natürlich auch aufstehen und sich zu einer 20-minütigen Rede, oder auch Wuttirade, hinreißen lassen, damit es auch der letzte Gast versteht, aber das bleibt einem jeden selbst überlassen.
Wie wäre es, wenn wir uns selbst nicht hinter “Dafür bin ich nicht zuständig, das macht mein Mann” oder “Ja, aber das ist die Aufgabe meiner Frau” versteckten, sondern aktiv unser Verständnis von Männlich- und Weiblichkeit und den damit verbundenen oder auch losgelösten Aufgaben, Hindernissen, Einstellungen, Herausforderungen und Chancen beschäftigten?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung für unser Handeln übernähmen, was schon damit beginnt zu reflektieren und zu schauen, was man anders machen kann?
Wie wäre es, wenn wir Verantwortung auch in unseren sozialen Konstrukten übernähmen und beispielsweise gewisse Plattitüden und Ausreden nicht mehr akzeptierten?
Wenn wir unserem Gegenüber sagen würden, dass die und die Handlung oder das und das Gesagte scheiße war?

Ihr seht, es gibt sicherlich zahlreiche Möglichkeiten irgendwie und irgendwo anzusetzen, um etwas zu verändern.
Aber zum einen nähme das nun wirklich zu viel Platz in Anspruch und so viel liest dann sicherlich doch niemand, zum anderen beginnt Veränderung und Wachstum bei jedem selbst.

Dennoch denke ich, wenn ein jeder bei sich anfängt und tut, was er kann, dass es Auswirkungen haben wird.
Es heißt doch immer so schön “Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst”.
2020 ist eine neue Dekade. Es ist Zeit, die Zitate nicht mehr nur zu teilen, sondern aktiv mit ihnen zu arbeiten.
Niemand ist perfekt, es wird nicht alles (sofort) gelingen.
Versuch impliziert, dass man scheitern kann. Aber nicht muss 😉

Falls ihr meine letzten Beiträge, die sich ebenfalls mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau beschäftigen, noch nicht gelesen habt, schaut auf dem Balkon vorbei.
Achtung, Kraftausdrücke und Schimpfwörter kommen drin vor 😉

Cheers my dears, passt auf euch auf

xx

PS: Falls noch nicht geschehen, meldet euch gern für meinen Newsletter an und ich halte euch auf dem Laufenden bezüglich der neuesten Blogposts, meines neuen Buches und Angeboten und Events.

#socialsaturday: Rückblick, Rückzug & Raum für Neues

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#socialsaturday: Rückblick, Rückzug & Raum für Neues

Hey, meine Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich 2019 Revue passieren lasse, denke ich Wow, was ein Jahr!
Es gab Zeiten, da hab ich mir eine Liste mit Vorsätzen für das neue Jahr gemacht, nachdem ich das alte habe nochmal Revue passieren lassen.
Was im Endeffekt nur dazu führte, dass ich das neue Jahr direkt mit zusätzlichem Druck gestartet habe, anstatt ihn loszulassen.
Deswegen bin ich irgendwann dazu übergegangen, Wünsche und Visionen für das nächste Jahr zu formulieren und diese vor meinem inneren Auge zu visualisieren.

Aber zunächst erweise ich dem vergangenen, zum Ende kommenden Jahr die Ehre, die ihm gebührt und denke nach und reflektiere.
Fasse nochmal alles zusammen, gehe nochmal durch die Höhen und Tiefen und schaue, was ich gelernt habe und was noch zu lernen bleibt.
Erst dann geh ich zum Visualisieren für das nächste Jahr über.
Ohne Druck.

Für manche ist es der nächste große Karrieresprung, für manche ist es Familie gründen und Haus bauen, für wieder andere ist es mehr Sport machen, Mama öfter anrufen und für sehr viele ist es, mehr Zeit für sich zu nehmen.
Und das ist genau das, wozu ich mich als Übergang vom alten ins neue Jahr entschlossen habe.
Deswegen werde ich den Jahreswechsel an einem Ort verbringen, den ich unbeschreiblich liebe: Am Meer.
Nur ich und ein paar salzige Spritzer des kalten Nordseewassers, um wegzuwaschen, was weggewaschen gehört und den Weg für ein neues Jahr zu kehren.

Ich hab keine Ahnung, wie es sich anfühlen wird, vielleicht find ich’s blöd, vielleicht find ich’s klasse.
Aber heutzutage reden auf allen Social-Media-Kanälen so viele von Selbstliebe und sogar Felix Jaehn singt davon die Love erstmal on sich selbst zu putten, dass ich mich gefragt hab, warum nicht alleine reisen und das Ende des alten und den Beginn des neuen Jahres mit der Person verbringen und feiern, die immer da war, da ist, da sein wird? Immer, den ganzen Tag, jeden Tag.
Sie an der Hand nehmen, ihr zuhören, die Wünsche, Träume, Hoffnungen, das was gebraucht wird, die Sehnsüchte, Gedanken, alles. Und ihr versprechen, dass man sie in alledem unterstützen wird.

Manche sagen, es sei mutig. Andere sagen, sie könnten das nie.
Wisst ihr was? Ich glaube, dass ihr es könnt. Wenn ihr es wirklich wollt.
Ich glaube, wenn ihr das “kann nicht” beiseite schiebt, dann seid ihr wirklich erstaunt, wie sehr ihr könnt, wie groß euer Potential ist, wie fähig ihr seid.

Und seien wir mal ehrlich: Es ist so einfach, heutzutage alleine und doch nicht alleine zu sein, einfach, indem man ständig auf sein Handy schaut.
Und es ist auch einfach “allein zu reisen”, wenn man im Endeffekt nur alleine reist, aber an einen Ort, an dem man jemanden kennt.
Wenn ich davon spreche allein zu reisen, meine ich tatsächlich an einen Ort zu reisen, an dem ihr für euch seid, mit euch selbst.
Natürlich sollt ihr euer Telefon nicht direkt wegschmeißen, bitte informiert jemanden, dass ihr gut und sicher angekommen seid! Aber vielleicht könnt ihr die Zeit am Handy reduzieren und nur zu bestimmten Zeiten erreichbar sein oder wenn ihr meint unbedingt diesen tollen Sonnenuntergang teilen zu müssen, dann tut das, aber wisst ihr was? Eure Story bleibt 24 Stunden bestehen, daher ist es vollkommen in Ordnung, die ganzen Likes und Kommentare erst nach 18 Stunden durchzugucken und darauf zu reagieren.
Das ist okay.

Wie wollt ihr Zeit für euch finden, wenn ständig jemand die Tür aufreisst und euch zuquatscht?! Und das auch noch mit Einladung, weil ihr quasi virtuell ein Schild an die Tür gehangen habt mit der Aufschrift “Kommt ruhig rein, ihr müsst noch nicht mal klopfen!” ?!
Ich red nicht von “Digital Detox”, aber ich rede auch nicht von “Zeit für sich”, die dann im Endeffekt aus 100 Selfies und 10 Essensbildern pro Tag besteht.
Ich denke, ihr versteht mich.

Alles, was ich sagen will ist: Es liegt Schönheit im Alleinsein.
Und bitte, alleine heißt nicht einsam, okay!
Und selbst wenn, wisst ihr was? Einsamkeit auszuhalten und zu ertragen, kann auch Stärke bedeuten.
Etwas beruhigendes im Alleinsein, in der Einsamkeit zu finden oder auch aus purer Katharsis in Tränen auszubrechen, kann euch viel über euch selbst lehren.
Ich weiß, ich weiß, ich sorge nicht grad dafür, dass alleine reisen attraktiv wirkt, oder? Tut mir leid.
Aber glaubt mir, das ist es!

In einer hektischen Welt wie der heutigen, in der “Ich bin beschäftigt”, “Ich hab zu tun”, “Ich habe keine Zeit” die am meisten gesagten Sätze zu sein scheinen, ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass wir nie Zeit haben werden, außer wir nehmen sie uns.
Und wenn diese “Zeit für sich” ihrem Namen entsprechen und ihren Sinn erfüllen soll, dann sollten wir uns auch diese Zeit für uns nehmen.
Mit uns selbst Hand in Hand spazieren, mit uns reden, uns zuhören und all das in die Arme schließen, was wir eventuell vorfinden. Ja, das Schöne, das Hässliche, das Unperfekte, die Sehnsüchte, Wünsche, Träume, Hoffnungen, die Macken, die Eigenarten, das Wollen, das Verlangen, die Motivation, den Ehrgeiz, den Schmerz, die Freude, den Spaß, das Bekloppte. Alles.
Denn wir sind alle mehr als ein Adjektiv.
Und was wir alles sind, werden wir nie herausfinden, wenn wir uns nicht endlich die Zeit nehmen, die wir ja nie haben.

Was immer ihr euch für den Jahreswechsel vorgenommen habt, ich hoffe, ihr nehmt euch etwas Zeit, um über 2019 zu reflektieren und eure Wünsche für 2020 gen Himmel zu schicken ohne euch selbst unter Druck zu setzen und dass ihr sicher und gesund in der neuen Dekade ankommt, die so viel zu bieten hat.

Auf bald, meine Lieben.

ganz viel Liebe

xx

#socialsaturday: Reflections & Resolutions

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#socialsaturday: Reflections & Resolutions

Hey my dears,

I don’t know about you, but reflecting on 2019 makes me go phew, what a year!
There was a time when I’d make new year resolutions after reflecting on the year that was coming to an end.
Which in turn just meant starting the new year with additional pressure instead of letting go of the pressure of the past year.
So, I turned to having wishes and visualising them.

But first, I’d do the past year justice and reflect upon it.
Sum it up, go through the ups and downs, see what I learned and what I can still learn.
Then I turn to visualising my wishes for the new year.
Without pressure.

For some it’s the next big career step, for others it’s building a home and family, for others it’s doing more sports, calling mum more often, and for many it’s taking more time for themselves.
And that’s exactly what I decided on to bridge the old and the new year.
Thus, I decided to spend New Year’s Eve all on my own in a place that I love: close to the sea.
Just me, myself and some salty splashes of water, to wash away what needs to be washed away in order to clear the path for a new year.

I have no idea how it’s going to feel, maybe I’ll hate it, maybe I’ll love it.
But as nowadays so many people on social media are talking about self-love and even Felix Jaehn sings about putting love on yourself first, why not travel alone and end the old and start the new year with the one person that was, is and will be with you each day, every day?
Take them by the hand, listen to them, their wishes, their needs, their desires, hopes, dreams. And promise them that you’re going to support them in their endeavours.

I know, many think it’s brave, some say they could never do that.
You know what? I do believe you can do it, if you really want to. I do believe, if you set the “can’t” aside, you’d be astonished by all your capabilities and abilities.

And let’s be honest, today it’s so easy to go somewhere alone and still not be alone, just by being glued to your phone.
And it’s also easy to “travel” alone to a place where you know people.
When I talk travelling alone, I really mean travelling somewhere where you are on your own, for your own.
Of course, you shouldn’t throw your phone away, you should tell someone that you arrived safe and sound. But maybe reduce it to certain hours where you’re available or if you feel like sharing a beautiful sunset, do so, but you know, your story will be available for 24 hours, so just check the likes and reactions 18 hours later, that’s fine.

How are you gonna make and take time for yourself if always someone is slamming the door open and talking to you? And even by invitation because you just posted a sign saying “come on in, you don’t even need to knock”!
No, I’m not talking “digital detox”, but neither am I talking “me-time” which consists of 100 selfies and 10 food porn photos a day.
I think you get me.

All I’m saying is: There lies beauty in spending time alone. In solitude.
And mind you, solitude is not the same as loneliness!
Even if, you know what? Bearing loneliness can be an indicator for power. Finding a soothing beauty in solitude and even cathartically crying can show you a lot about yourself.
I know, I know, I don’t make travelling alone sound really sexy, I’m sorry.
But believe me, it is!

In a hectic world, where “I’m busy” and “I don’t have time” seem to be the most frequently used expressions, I think it’s important to remember that we will never have the time, unless we take it.
And if this “me-time” should serve its purpose, then we should take that time for ourselves. Taking walks with ourselves, listening to ourselves, and embrace everything we might encounter. Yes, the good, the bad, the ugly, the imperfect, the desires, the flaws, the longing, the wishes, the dreams, the ambition, the hurt, the pain, the joy, the fun, the goofy, the ridiculous. All of it.
Cause we are all more than one thing.
But we will never find out, if we never take the time we never seem to have.

Whatever you have planned for New Year’s Eve, I hope you take some time to reflect on 2019, visualise your dreams and wishes for 2020 without putting pressure on yourself and that you make it safe and sound into a new decade that holds so much in store for you.

So long, my dears

loads of love

xx

#writerswednesday: Inspiration, Muses and Impulses

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#writerswednesday: inspiration, muses and impulses

Hey my dears,

one of the frequently asked questions I get asked is:
“What inspires you?”
or
“Where do you find inspiration in a phase when you’re absolutely not creative?”

Cliché would say: I find inspiration in everything, the world is full of wonders, you just have to open your eyes.

And although there is truth to it, I’m not cliché enough to let it stand like that without any additional information.
Besides that I think it’s time to give credit to those that spark inspiration and help me write.

So, yes, this life, this world offers so much that you can draw inspiration from, starting with a fresh wind in the morning transporting smells to you that set your memory in motion and make you think about an event, a person or a moment of your childhood for instance that you then reflect upon. Your cat jumping elegantly onto the sofa and moving in a dainty way and you observing her to learn. It can be the weather, a flower, the news, something you see, hear, touch, perceive with one or many of your senses.
Yes, the list would get really really long and the human mind is complex enough that probably you yourself won’t be able to trace back each and every spark of inspiration that just lit the lamp in your head, you know.
But sometimes you can determine exactly where the inspiration came from.
And I’d say there are several elements that quite frequently touch upon the creative corners of the mind:
* people
* overheard conversations
* emotions
* surroundings
* social observations

We’ll take it step by step: People

There are people that with their worldview, their attitude, their physical appearance and presence just make you stop whatever you’re doing and draw you into a sphere full of ideas and creativity. You just want to listen, to observe, yes, you want to inhale them, take a bite, devour this energy.
There is this notion that creatives are like vampires that suck out the creative energy from people and their surroundings.
Or these sweaters that state “Careful. You may end up in my novel.” (I always wanted to have one of these tbh, haha)
And it’s not too far off to say that oftentimes we draw inspiration from the encounters we have with other people.
What I don’t like is the idea of vampire in the sense that we take away from another person. We do, kind of, but I personally try to avoid leaving the table empty, so I make sure I bring something myself, that way, an exchange and a fruitful mutually inspiring place is created for both parties.
I’d like to take this moment to express my gratitude towards the people I was allowed to encounter that moved my mind and made me think, feel and explode into creative ecstasy.
I’m grateful and I want you to know that you are special.

Little excursion:
Oftentimes there would be two kinds of people: Those that think that what they bring to the table would never inspire anyone. And those that think they are so inspiring that you should have written a whole book for them already.
Let me tell you something: To those that think they don’t bring enough, when an artist sends you a poem, a text, a picture, they created because of the fire you or the interaction with you ignited, don’t take it as a compliment. Take it as the truth that you are special, inspiring and that you harbour more power within yourself than you probably know.
To those that think they’re giving so many great impulses: When you watch the works of an artist that you encountered, stop trying to read yourself into it and claim it yours, it will only end up in frustration once they tell you that it wasn’t you but someone else who lit that idea. And if you ever inspire an artist, know that this is something special.
I’m sorry to say that, but sometimes this cockiness drives me mad and raises another question: Would you also claim the inspiration for an artwork if it was ugly, rough, hurtful, nasty?
Everybody wants the flowers and the blooming blossoms of beauty, but you know what? Even if you encounter a critical, nasty poem full of pain, that was based on you, it’s an honour, cause you moved their emotions enough to make them write about it.
(I know it sounds weird, but let that just sink in for a moment.)

Back to gratitude: Are there specific people that you can always go to and be sure that you’re gonna go home with new ideas?
Yes and no.
There are people who have the tendency to inspire you again and again. These are the ones I’d call a muse. And I’m more than grateful to have been allowed to meet people like these.
Not many, one specifically, but it’s a precious treasure that I value a lot.
But it wouldn’t make me try to exploit that person for the sheer sake of inspiration.
Either it comes naturally or it doesn’t.
At least that’s my attitude towards it. And it is also connected to valuing and honouring your muse by not squeezing them like a lemon and leaving them empty.

Now, does that mean if some of my close friends don’t inspire me, that I love them less?
Obviously, yes! What are they good for if they don’t lit a lyrical lamp?!
Just kidding, of course the amount of poems I write for, to or about you does say something about our connection, but it doesn’t necessarily say anything about the intensity of love I feel for you or about the love I feel for others.
There are a million reasons and a billion ways to love someone, and yes, it is a special connection you have with your muse, but none of it takes away the love my heart harbours for someone I’ve never written a piece for.
Just like the saying “The beauty of another woman doesn’t take away your own.” or however it goes, it’s the same with inspiration.
So there is no need to compete or to compare yourself and the amount of works someone produced for or about you to the works someone else inspired.
It’s a process set in motion that sometimes the artist themselves can’t describe in every detail. It just is.
Nevertheless, don’t take it for granted, but also, don’t feel bad if there’s is none or just one piece of art you inspired.
This doesn’t mean you have no meaning, and it surely doesn’t mean you’re not loved.

There is this saying that you can learn from anyone, even if it’s only what you don’t want or how you don’t want to be or want to behave.
So, inspiration can be drawn from “positive” encounters, as well as from “negative” encounters.
But often we’d prefer the feel good vibe of the word inspiration than reflecting upon the possibility that even moments and people that don’t makes us feel like cakes and cherry pie can lead to a spark of inspiration. We like this idea of being a positive impulse for our surroundings, and true, it’s nice. But let me tell you something: De Profundis by Oscar Wilde would have never been written, had he not been betrayed and sold by someone he loved and thought of as a partner.
Does this now mean we need to search for struggle and suffering in order to be great artists like Oscar?
Well, we could discuss that and I have many thoughts on this topic, too, but this would rather be dealt with in a separate post or in an additional format.
Would you like to talk about it? Well, my answer is yes.

Now, before this post gets too long, I recommend you join me on my balcony to continue this chat.
I’ll announce when the random rambling and prolific ponder is on.

How about you?
What inspires you? What inspires you in people?
Can you pinpoint it down and put a finger on specific traits, expressions, movements that ignite inspiration in you?

Please let me know in the comment section below.

So long, my dears.

xx

#socialsaturday: Trivialgesellschaft

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#socialsaturday: Trivialgesellschaft

Hey meine Lieben,

die eigentliche Idee für den Titel des heutigen Posts war “Warum wollen wir, dass alle wollen, was wir wollen?”. Aber das empfand ich dann doch als zu lang. Und zu verwirrend.
Aber mal ernsthaft: Warum tun wir das?
Okay, okay, ich sehe wir müssen hier etwas Struktur reinbringen, sonst verlaufen wir uns in hundert Themen.
Also gebt mir einen Moment. Und n Schluck Kaffee.

Okay, also zurück zum Thema.
Was unterscheidet uns Menschen von den Tieren?
Also mal abgesehen von regelmäßigem Haarschnitt, Kleidung, Make-up und der Tatsache, dass wir duschen oder ein heißes Bad nehmen und uns nicht wie eine Katze sauber lecken.
Naja, viele Philosophen würden argumentieren: Vernunft und Sprache.
Homo logos und so, wisst ihr.
Lasst uns hier bitte kurz innehalten.
Vernunft. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in letzter Zeit habe ich definitiv zu viele Menschen zu viele Dinge machen sehen, die für mich persönlich keineswegs unter die Kategorie “vernünftig” fallen.
Sowas wie Müll auf die Straße zu werfen, obwohl der Mülleimer keine 2m entfernt ist. Klingt das vernünftig?
Oder den Kinderwagen so in den Bus zu stellen, dass niemand mehr durchkommt, während der Busfahrer die Fahrgäste anschreit, sie sollen weiter nach hinten durchgehen und dann die Leute, die höflich fragen, ob es möglich sei vorbeizugehen, noch anpflaumen. Klingt das vernünftig?
Andersherum: Wie bekloppt ins Fitnessstudio zu rennen und den Bizeps zu trainieren, damit alle Frauen dahinschmelzen und ihn anfassen wollen, aber dann eine Mutter mit Kleinkind und Kinderwagen am Bahnhof sehen und ihr nicht helfen das schwere Teil die Treppe hinauf zu bugsieren, klingt das vernünftig?
Ihr versteht, denke ich, worauf ich hinaus will.
(Im Übrigen schließe ich mich selbst dabei nicht aus: Es gibt zahllose Momente in denen ich mir gedacht habe oder denke “Gina, ernsthaft, hast du irgendwo noch ein Fünkchen Logik und Vernunft in deinem Kopf oder schleppst du den nur mit dir rum, damit er auf Portraits gut aussieht? Reiß dich bitte mal zusammen!”)

Sprache. Lasst uns zunächst eine sehr simple, aber dennoch enorm wichtige Frage stellen:
Wofür ist sie gut?
Dient sie nur dazu, dass ich Dinge benennen, definieren und mir selbst erklären kann?
Das Schlüsselwort hier ist Kommunikation. Und diese wiederum bezieht sich (zumindest laut der Quellen, die ich für diesen Blogpost bemüht habe), auf das Senden, Empfangen und Austauschen von Informationen. (oder Dingen)
Also Senden und Empfangen bezieht sich doch eigentlich auf zwei oder mehr Personen, oder?
(Okay, bitte verurteilt niemanden, der dieses menschliche Werkzeug dazu nutzt mit sich selbst zu sprechen, okay? Wenn ihr das tut, dann erklärt ihr euch im Grunde ja auch nur eure eigenen Gedanken nochmal und das ist meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Keine Sorge.)
Aber wann und warum ist aus Kommunikation plötzlich ein Verhältnis geworden, das einem Theaterstück gleicht: Ein Gesprächspartner benutzt den anderen als Bühne, auf der er sich selbst und seine Lebenserzählung darstellt?
Ich mein, wo ist der Austausch?
Glaubt mir meine Lieben, ich pendle eindeutig zu oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln und wenn man auch nur ein Mal die Ohrstöpsel vergisst, bekommt man eindeutig mehr mit als man möchte. Aber immerhin gibt das Impulse für den Blog, hm?
Aber spielt dieses Spiel mal. Das nächste Mal, wenn ihr irgendwo seid, hört Menschen, die sich im Gespräch befinden, mal zu. Also für eine Weile.
Ist das Austausch? Oder ist es eher so, dass einer von sich erzählt und in Szene setzt und dann ist der nächste in der Runde dran?
Beobachtet mal.

Kommen wir zum Teil mit dem Wollen.
Vernunft und Sprache fließen auch hier mit ein, nur falls ihr euch gerade wundern solltet, weshalb ich vorher so viel davon erzählt habe.
Nehmen wir zunächst mal ein paar Beispiele für nicht unübliche Gespräche, okay?

Situation 1: Zwei Schüler haben gerade ihren Abschluss gemacht.
A: Und was wirst du studieren?
B: Ich will nicht studieren.
A: Was?!
B: Ich möchte eine Ausbildung machen.
A: Ah.

Situation 2: Ein Student (B), der von Minijobs und einem Kredit lebt und ein Auszubildender (A), der gegen Ende seiner Ausbildung schon “richtiges” Geld verdient, unterhalten sich.
A: Und wann ziehst du von Zuhause aus?
B: Also ich überlege nach meinem Abschluss noch einen weiteren zu machen.
A: Also willst du ausziehen, wenn du was bist, 28?!

Situation 3: Eine verlobte oder verheiratete Frau, die grad im Begriff der Familienplanung ist (A) und eine Frau, die auf ihre Karriere fokussiert ist (B), unterhalten sich.
A: Und wann heiratest du?
B: Hm?
A: Na, wann wirst du heiraten und Kinder kriegen?
B: Ehm, keine Ahnung?!
A: Wir werden alle nicht jünger, Schätzchen, hm?

Warum wollen wir, dass alle wollen, was wir wollen?
Und diese Annahme wäre ja noch nicht mal sowas von tragisch.
Das Schlimmere ist das, was oftmals folgt:
Die Verurteilung.
Als wenn unsere Version vom Leben die einzig wahre wäre.

Wenn dein größter Wunsch ist zu studieren und du die Möglichkeit hast, das zu tun, schätze es!
Es gibt genügend Leute, die dies gern tun würden, aber keinen Zugang zu Bildung, ganz zu schweigen von höherer Bildung, haben.
Und wenn deine Freunde beschließen, dass ein Studium nichts für sie ist, beglückwünsche sie zu ihrer Entscheidung und wünsche ihnen alles Gute!

Wenn das, was du als erstrebenswert empfindest, beinhaltet so früh wie möglich von Zuhause auszuziehen und eigene Wohnung zu haben und du die Chance dazu hast, schätze es!
Vielleicht würden deine studierenden Freunde auch gern eine eigene Wohnung haben, aber müssen ihre Prioritäten setzen: Weiterer Abschluss oder eigene Wohnung?
Für wen halten wir uns denn, Menschen zu sagen, ihre Entscheidung sei falsch, nur weil wir eine andere getroffen hätten?

Wenn deine Vision von einem erstrebenswerten und glücklichen Leben Heirat und Kinder beinhaltet und du den richtigen Partner gefunden hast und körperlich dazu in der Lage bist, gesunde Kinder zur Welt zu bringen, dann schätze es!
Und wenn du Erfüllung darin findest und dir denkst “Wow, nun weiß ich, wozu ich hier bin!”, dann ist das großartig, aber das bedeutet nicht, dass du das Recht hast, anderen Frauen zu sagen, dass sie bevor sie Kinder haben ihren Lebenszweck auf Erden nicht gefunden haben. Ist doch eine etwas krasse Behauptung, oder?
Und selbst, wenn sie einfach nicht wollen oder nicht den Partner finden, mit dem sie es gerne würden, wer sind wir denn, die Prioritätenliste eines anderen zu verurteilen?

Ich sag euch was:
Eines Tages stehen wir alle vor einem großen Urteil. Aber das ist weiß Gott nicht unsere Aufgabe!
Für wen halten wir uns, anderen Leuten zu sagen, welche Lebensgeschichten valide sind und welche nicht?
Und wann sind wir so vermessen und arrogant geworden davon auszugehen, dass unsere Entscheidungen die einzig richtigen sind?
Wann haben wir vergessen, uns einen freien Geist und ein offenes Herz zu bewahren und die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten?
Wann haben wir vergessen zu kommunizieren?

Und nun etwas zu vernünftiger Kommunikation.
Warum hören wir nicht zu? Warum portraitieren wir unser Leben zunehmend virtuell und mittlerweile auch analog so, als sei es das beste Theaterstück, das jemals geschrieben worden sei und alle anderen Erzählungen seien damit null und nichtig?
Wie wäre es, wenn wir die Erzählung etwas ändern?

Situation 1:
A: Möchtest du studieren oder eine Ausbildung machen?

Situation 2:
A: Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?

Situation 3:
A: Willst du eines Tages heiraten und Kinder kriegen?

Von der Grammatik her sind die meisten Ja-oder-Nein-Fragen oder Fragen, die nicht schon eine Antwort suggerieren, offener und bieten damit mehr Platz für wahre Kommunikation, für Austausch.
Seid offen, seid interessiert, hört zu.
Und zum Willen und Zwecke einer offeneren, weniger oberflächlichen Gesellschaft: Verurteilt nicht!
Bitte.

Wie wäre es, wenn wir anfingen richtig coole und interessante Fragen zu stellen?
Sowas wie:
Wie geht es dir?
Was macht dich glücklich?
Was ist dein Lieblingsessen?

Ich könnte noch ewig zu diesem Thema weiterschreiben, aber ich belasse es nun hierbei. Vorerst.
Wie immer, kommentiert gern hier oder sendet mir eine E-Mail oder besucht mich auf Facebook und Instagram.

Bis dann, meine Lieben.

xxx
Gina.

#socialsaturday: Superficial Society

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#socialsaturday: Superficial Society

Hey my dears,

actually the first idea for a title was “why do we desire that people desire what we desire?”, but then I thought it might be too long. And maybe too confusing.
But seriously, why do we do that?
Okay, okay, I see, I need to put some structure in here, otherwise we will get lost in a hundred topics.
So, give me a sec. And a sip of coffee.

Okay, back to the topic.
What distinguishes us as humans from animals?
I mean despite regular hair cuts, clothes and make-up and hot baths instead of licking ourselves clean like a cat.
Well, philosophers would say reason and language. Homo logos, you know. Which also implies a correlation between language and divine logic or sense.
Can we just wait here a second.
Reason. Well, I don’t know about you, but recently I’ve seen people doing more things that – at least for me – don’t fall under the category of reasonable than I could put in one blog post without boring you.
I mean, take simple things like throwing trash onto the street while walking when the bin is just 2 freaking meters away from you. Does that sound reasonable?
Or pushing your pram into the bus in such a way that no one can get from the front to the end while the bus driver is yelling that everybody should move further to the back and then you shout at the people who kindly ask you if there was a chance they might pass by. Does that sound reasonable?
Other way round, going to the gym to train your biceps so that every girl would fall for your trained body straight away and wants to touch it, but then being at the train station and watching a mother with a toddler and a pram and not helping her get that pretty heavy thing up the stairs, does that sound reasonable?
I think you get what I’m aiming at, but believe me, there are hundreds of millions of examples where I think doubting reason within people is kind of a daily sport.
(Btw: this doesn’t exclude myself, countless times that I kind of watch myself and then wonder “Well, Gina, was that reasonable? Is there any logical thinking left in your head or is it just on top of your neck to look good on a portrait, sheesh, girl, get your shit together!”)

Language. First, let us ask one simple, but very important question: What’s it good for?
Is it just for me to name things and so that I can define things that pop up in my head and explain them to myself?
The keyword is communication. And this means (at least according to various sources I looked up for this post) the sending, receiving and exchanging of information (or things).
But it’s about sending and receiving. Normally this includes two or more people, doesn’t it?
(Don’t judge people, who use this human tool also to communicate with themselves, it’s just you explaining your own thoughts to yourself, which I consider pretty fine, don’t worry.)
So, why and when did communication turn into one interlocutor using the other one as a stage to put their own life narration into the spotlight?
I mean.. where is the exchange?
Believe me, my dears, I commute too often with public transport and even one time forgetting your earphones makes you notice too many things around you. But on the other hand, it’s an impulse for blog posts, huh?
So, please, play this game the next time you’re sitting somewhere and listen to people talking. And I mean, for a while.
Can you find exchange? Like real exchange? Or is it rather everybody just talking about themselves and then it’s the other one’s turn?
Just observe.

Now for the desire part.
Reason and language flow into it, if you are wondering now why I talked about that before.
So, let’s take some pretty common conversation, okay?

Situation 1: Two people graduated from high school.
A: And what are you going to study?
B: I’m not going to study.
A: What?!
B: I want to do an apprenticeship.
A: Ah.

Situation 2: A student (B) living from a part-time job and a credit and someone being at the end of their apprenticeship (A) and already earning “real” money are talking.
A: And when are you going to move out from your parents’ house?
B: Well, actually I’m aiming for higher education and want to do another degree once I finished the first one.
A: So, you don’t want to move out until you’re what? 28?

Situation 3: An engaged or married woman in the process of family planning (A) and a woman focussed on her career (B) are talking.
A: And when are you going to marry?
B: Hm?
A: When are you going to marry and have children?
B: Um, dunno?!
A: Well, darling, we all don’t get younger, do we?

Why is it that we seem to desire that other people desire what we desire?
And this assumption wouldn’t even be the worst thing. The worst thing is the next step that oh so frequently follows:
Judgement.
As if our life narration was the only valid one.

If your greatest desire is to study and you have the privilege of getting a chance to do it, then value it!
There are people who would love to, but that don’t have access to education, let alone higher education.
And if your friend decides that studying isn’t their cup of tea, then congratulate them on their choice and wish them all the best.

If what you define as a desirable life includes moving out as early as possible and having a space of your own and you get the chance to get it, value it!
Maybe your studying friend would love to have a place of their own, too, but they had to decide about their priorities: flat or next degree.
Who are you to tell them they made the wrong choice just because your choice would have been different?

If your vision of a desirable life necessarily includes getting married and having children, and you found the right partner and you were physically able to give birth to healthy children, then guess what, value it!
And if you found fulfilment in that and you think “wow, now I truly know what I’m here for!” than that’s great. But who are you to tell another woman that unless she has children she doesn’t know her purpose here on earth? Isn’t that a bit harsh?
And even if she doesn’t want to, or didn’t find the person with whom she’d love to, who are you to judge someone else’s priority list?

Let me tell you something:
We will all be judged one day. But that’s not our job, believe me.
Who are we to tell other people which desire and life narration is valid and which is not?
And when did we get so presumptuous and arrogant to assume that our choices are the only right ones?
When did we forget to stay open and listen and see the world from different angles?
When did we forget to communicate?

And now for reasonable communication:
Why don’t we listen? Why do we act our lives out on a virtual and now even analogue stage as if it was the best play ever written and any other narration was invalid and less worthy?
Can we maybe change the narration?

How about

Situation 1
A: Are you going to study or do you want to do an apprenticeship?

Situation 2:
A: What are your plans and desires for the future?

Situation 3:
A: Do you want to marry and have children one day?

On a grammatical level, most yes-or-no-questions or questions without suggesting an answer, offer more space for real communication.
Be open, be interested, listen. And for the sake of an open and less superficial society: Don’t judge!
Please.

Can we maybe start asking really cool and interesting questions again?
Like
How are you?
What makes you happy?
What’s your favourite dish?

I could go on writing about this subject, but I’ll leave it at that. For now.
As always, feel free to comment here, share your opinion with me via email or Facebook or Instagram.

So long, my dears.

xxx
Gina.

#socialsaturday: Idols vs. Inspiring People

#socialsaturday: Idols vs. Inspiring People

Hey my dears,

there is something that I have had on my mind for quite a while now and I thought it’s about time to tackle the topic.
So, today we’re gonna talk about the concept of idols and inspiring people.

Why? Well, first of all, because I consider it interesting and as this is my virtual space here… but moreover, because I think it’s an up to date topic, especially in times like these, where social media is as popular as it is.

According to the Oxford Dictionary idol has the following meaning:

and according to the same source, inspiration has the following meaning:

As a creative you’re often asked “Who are your idols?” or at least I have the feeling that this question pops up from time to time. Or the other way round, creatives stating who their idols are.
On the flip side, the question “What inspires you?” comes up frequently as well.
And I can’t help myself but feeling the urge to make a distinction between both. (Which is also supported by the fact that the dictionary makes a distinction.)

To go a bit deeper, I personally have a slight rejective feeling towards the word idol, as for me, it has a connotation of wanting to be like one’s idol or even worse, being them.
And now taking the definition into account, it also has this aspect of God and worship, and yes, I know it’s said that humans were build in the image of God, but I don’t know…
Let’s take an example: I love Oscar Wilde’s works. I adore his writing style, his subtle social critique and I read about his personal life as well.
But would I call him my idol? No.
Because that for me would imply that I wanted to write like him, be like him, which for me includes a bit of being a copy cat or neglecting my own potential, talent and not searching for my own voice as a writer.
And sorry, Oscar, but I do not consider you a God. (Although we tend to say things like “Gosh, this man is a GOD.” and yes, colloquially everybody knows what’s meant by that, but in serious terms… no.)

Even if we take someone else as an example, maybe less male and less dead (God bless him), I wouldn’t call Elizabeth Gilbert for instance my idol. Sorry, Liz.
I really loved reading her books, some of her approaches caused a click moment in my brain, made me think and took my thoughts down other roads that I didn’t perceive before.
But that’s what I’d call an inspiration. Not an idol.
Because, with all due respect, I wouldn’t like to swap my life for hers.
And I guess that’s the greatest part within the process of distinction I’d make.

Don’t get me wrong, I loved meeting her on a reading tour in Germany for her book Big Magic* two years ago and I was really touched when my question was one of the last ones and she took her time and even asked a little more to understand my question correctly before answering.

*Hi, Liz, if you read this, I was the girl asking about how to know when it’s fear trying to take over and when it’s your intuition telling you not to do it because it’s better for you. (I took the leap of faith and did it, overcame the weird feelings, put myself through it and the outcome wasn’t as great, so my intuition was right, but I consider it a good lesson in many ways and I’m still more than grateful for your advice and words.)*

Okay, back to the topic, my friends.
I consider her an inspiring person, in terms of writing, in terms of being a person.

But with all the movements I perceive on social media, I get a little worried that these two terms get mixed up a lot and people call youtubers and influencers inspiring when they are actually treating them like idols, not questioning the actions of said person, but tending to follow their example and just do the same.
And this uncritical worshipping is what worries me a lot.

Suddenly, you get up at 5 a.m. because your idol does and you go to the gym because your idol does.
Which is nice. Nothing against early birds and gyms.
But did you question whether it fits your individual body type? Whether it fits your schedule?
Maybe you’re the type of person that is better at working out later, maybe you’re the type of person that needs to sleep 8 hours, but your idol just needs 6. And this doesn’t mean that you’re bad and your idol’s better.
It just means that you’re different. And guess what: That’s okay.

Maybe you start eating like your idol, but your body type is different and within a certain time span you realise that you have low or no energy and wonder why.
And one of the worst things that happens then is the comparison between you and your idol, leading to the assumption that you are weak, worse or incapable of achieving what your idol achieves.
So it leads to a negative self perception.
And isn’t that weird? Odd?
That’s why I say idol for me includes a bit of this aspect of copying.

If the same person I just called your idol, we now call an inspiring person. What would change?
Well, you’d watch your inspiring person get up at 5 and maybe you’d try it too and realise that 5:30 is better for you.
Your inspiring person starts their day off by going to the gym, you try it, too, but you realise you’re slow in the morning, need your breakfast, and working out in the afternoon after finishing work, is much better for you.
You read a book of an inspiring author and this takes your thoughts on different roads, you play with words like they do, but you take the inspiration you got from them and mould them into something that fits your personality, character and nature, instead of just copying.
That way you have a tendency to grow, to find something out about yourself, your body, your time management, your writing voice, which in turn has a high tendency to lead to a positive self perception. And there is no need for comparison between you and the person that inspired you.

Taking the above mentioned definitions into account, inspiration has a divine quality, as the divine influence is mentioned.
But this doesn’t mean that you worship the inspiring person like a God. But that you perceive the divine spark that they were maybe touched by and that they now radiate into the world.
It is also connected to breathing in, inspiration.
But you know what, breathe in. Through the nose.
Do you think you absorb e-v-e-r-y-t-h-i-n-g that is included in the air? No.
There are a million little filters, that do their job, before the inhaled air reaches your innermost parts.
And if you apply that onto inspiring people, it’s quite similar.
You inhale this inspiring thought, but it runs through your own little million filters before reaching the spots deep inside of you.
And these filters are your critical approach, your own opinion, your personality, character, tendencies, preferences, etc.

So, don’t get me wrong, I don’t dub anything as good or bad, I just came across this topic and it has been lingering on my mind for quite a while and after having had a conversation about this topic, I decided it was about time to let this be my first #socialsaturday post. Thanks for the inspiration, mate.

As long as you keep your critical perspective, it might be okay to have an idol, I just worry about this copy cat components that I perceive sometimes when scrolling through social media.
I myself am more than grateful for all the inspiring people I was allowed to meet on my way, be it in person as Elizabeth Gilbert, or on paper, like Oscar, be it my closest friends, my creative crew, or just a stranger I had an inspiring conversation with.

As these thoughts are just thoughts and not set in stone perspectives, please let me know your thoughts on this topic!
You already know my creed inspiration through communication, so please delight me with your divine sparks.
Feel free to comment or send an email or slide into my DMs on instagram.

Enjoy your weekend.

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